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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

Kontakt

Wiener Staatsoper
Opernring 2
A-1010 Wien

Telefon: (+43/1) 514 44 / 2250, 7880
E-Mail: information@wiener-staatsoper.at

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Wiener Staatsoper

Ballett

Nijinsky

John Neumeier

Premiere: 19.10.2026

John Neumeiers Bal­lett Nijinsky zeich­net ein ein­drucks­vol­les cho­reo­gra­fi­sches Por­trät des le­gen­dä­ren Tän­zers Vaslav Nijinsky.

In frag­men­ta­ri­schen Er­in­ne­run­gen, Traum­se­quen­zen und his­to­ri­schen Mo­men­ten aus sei­nem Le­ben er­öff­net das Werk ei­nen Blick in sei­ne in­ne­re Welt. Kraft­vol­le Cho­reo­gra­fie, Mu­sik und sym­bo­li­sche Bil­der ver­bin­den sich zu ei­ner Dar­stel­lung von Nijinskys künst­le­ri­schem Ge­nie eben­so wie sei­nes Rin­gens mit der psy­chi­schen Er­kran­kung.

Musikalische Leitung: Nathan Brock
Choreografie, Bühne, Kostüme & Licht: John Neumeier
Musik: Frédéric Chopin, Nikolai Rimski-Korsakow, Dmitri Schostakowitsch, Robert Schumann
Umsetzung Licht: Ralf Merkel

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Oper

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss

Premiere: 22.11.2026

Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel
Text Hugo von Hofmannsthal

Als die ge­plan­te Auf­füh­rung sei­ner Opera seria Ariad­ne auf Na­xos im Pa­last ei­nes Wie­ner Neu­rei­chen mit der Tanz­mas­ke­ra­de ei­ner ita­lie­ni­schen Ko­mö­di­en­trup­pe zu­sam­men­ge­legt wird, ist der jun­ge Kom­po­nist zu­nächst ver­zwei­felt.

Dass er sich ein­ver­stan­den er­klärt, ist vor al­lem der Tän­ze­rin Zer­bi­net­ta zu ver­dan­ken. In der Oper selbst be­geg­nen wir Ari­ad­ne, ver­las­sen und ver­zwei­felt. Erst dem Gott Bac­chus ge­lingt es, sie zu neu­em Le­ben zu er­we­cken. In der mys­ti­schen Ver­ei­ni­gung der bei­den bleibt noch Platz für Zer­bi­net­tas Spott: »Kommt der neue Gott ge­gan­gen, hin­ge­ge­ben sind wir stumm!«

Bar­rie Kos­ky ver­legt den Be­ginn von Ariadne auf Naxos in die Vil­la Beer – ein groß­bür­ger­li­ches Wie­ner Haus um 1900. Hier trifft sich ei­ne Ge­sell­schaft, in der sich das wohl­ha­ben­de Bür­ger­tum mit Künst­lern der Oper und der Ope­ret­te um­gibt – ein Ort, an dem Ernst und Un­ter­hal­tung, gro­ße Oper und leich­te Mu­se selbst­ver­ständ­lich in­ein­an­der­grei­fen.

Für Kos­ky liegt die Her­aus­for­de­rung des Stücks im stän­di­gen Um­schla­gen zwi­schen Pa­thos und Leich­tig­keit. Die­se Ge­gen­sät­ze trei­ben sich ge­gen­sei­tig an und dro­hen im­mer wie­der aus der Ba­lan­ce zu ge­ra­ten. Wird das ei­ne zu schwer, kippt das an­de­re. Ge­ra­de aus die­sem Mo­men­tum her­aus ent­steht je­ne Span­nung, die den Abend trägt.

Zer­bi­net­ta und ih­re Trup­pe ge­hö­ren äu­ßer­lich zur Com­me­dia dell’ar­te. Kos­ky legt je­doch of­fen, was sich hin­ter die­ser Chif­fre ver­birgt: der Kos­mos der Ope­ret­te mit ei­ner neu­en Ge­ne­ra­ti­on eman­zi­pier­ter Frau­en. Zer­bi­net­ta steht für Be­we­gung, Wech­sel und die Frei­heit, sich im­mer neu zu bin­den. Die Vor­stel­lung, ei­nem ein­zi­gen Mann treu zu blei­ben, ist ihr fremd. Ari­ad­ne da­ge­gen hält an ge­nau die­ser Idee fest – und mit ihr an ei­ner Ernst­haf­tig­keit, die Schmerz und Ver­lust nicht re­la­ti­viert. Zwi­schen bei­den ent­steht kein sim­pler Ge­gen­satz, son­dern ein Span­nungs­feld zwei­er Hal­tun­gen zum Le­ben und zur Welt.

Am En­de steht Bac­chus: Dio­ny­sos, der Gott des Thea­ters. Für Kos­ky ist er ei­ne Fi­gur, die die­se Ge­gen­sät­ze nicht auf­löst, son­dern ver­wan­delt. Das Thea­ter be­ginnt dort, wo sich Tra­gi­sches und Ko­mi­sches ge­gen­sei­tig an­trei­ben, Fun­ken schla­gen – und et­was Neu­es ent­steht.

Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne: Rufus Didwiszus
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Franck Evin

Sprache: Deutsch

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1 Oper

Il Barbiere di Siviglia

Gioachino Rossini

Commedia in zwei Akten
Text: Cesare Sterbini nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Der Graf von Almaviva ist in Rosina verliebt, und Rosina liebt den Grafen von Almaviva.

Alles wäre also wunderbar – wäre da nicht Don Bartolo, Rosinas Vormund, der sie weder aus dem Haus noch aus den Augen lässt. Er will Rosina selbst heiraten und kann auf die Unterstützung des Musiklehrers Don Basilio vertrauen, der ihn mit Informationen über den Nebenbuhler versorgt. Der engagierte Helfer des Grafen ist die Titelfigur: Figaro, Barbier von Sevilla und des Grafen ehemaliger Diener. Seine vielen guten Ratschläge haben vor allem umwerfend komische Bühnenszenen zur Folge und verhindern zumindest nicht, dass die beiden Liebenden am Ende zu einander finden.

Her­bert Fritschs In­sze­nie­rung des Il barbiere di Siviglia geht zu­rück zu den Wur­zeln des Werks in der Com­me­dia dell’ar­te, um von dort aus et­was völ­lig Ei­gen­stän­di­ges zu kre­ie­ren. Die­se Kre­a­ti­on liegt zu­nächst buch­stäb­lich in den Hän­den der Sän­ge­rin­nen und Sän­ger, sie fül­len die Com­me­dia-Ty­pen, von de­nen Ros­si­ni und sein Li­bret­tist Ster­bi­ni aus­gin­gen, mit Le­ben in Form je­ner „Ver­grö­ße­rung“ ins Gro­tes­ke, die Her­bert Fritschs Re­gie­ar­bei­ten aus­zeich­net. All das gänz­lich oh­ne Re­qui­si­ten, da­für in be­mer­kens­wer­ter Aus­stat­tung: Die Kos­tü­me von Vic­to­ria Beer trans­fe­rie­ren die Mo­de des Ro­ko­ko und die gro­tes­ke „Mac­ca­ro­ni“-Pe­rü­cken­mo­de frü­her eng­li­scher Dan­dys aus dem 18. Jahr­hun­dert in ei­ne Fan­ta­sie­welt, die in Her­bert Fritschs Büh­nen­bild ide­al re­prä­sen­tiert ist. Dort bil­den groß­flä­chi­ge far­bi­ge Fo­li­en­bah­nen com­pu­ter­ge­steu­ert stän­dig wech­seln­de Schau­plät­ze: Gas­sen, Plät­ze, Ge­bäu­de oder ein­fach Or­te, die den han­deln­den Fi­gu­ren zur Büh­ne wer­den. Da­bei bleibt die Büh­ne stän­dig in Be­we­gung, ein­mal stär­ker, dann zu­rück­ge­nom­me­ner, aber oh­ne je­mals still­zu­ste­hen. Das per­fek­te Am­bi­en­te, aber auch die per­fek­te Me­ta­pher für Ros­si­nis Il barbiere di Siviglia.

Musikalische Leitung: Leonardo Sini
Inszenierung und Bühne: Herbert Fritsch
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Carsten Sander

Sprache: Italienisch

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2 Oper

Carmen

Georges Bizet

Opéra comique in vier Akten
Text: Henri Meilhac & Ludovic Halévy nach Prosper Mérimée

Die freiheitsliebende Carmen wird von allen Männern begehrt. Obwohl keine ihrer Beziehungen anhält, verliebt sich der Soldat Don José unsterblich in sie, nachdem sie ihm kokett eine Blume vor die Füße geworfen hat.

Er desertiert, verzichtet auf eine sich anbahnende Beziehung zu Micaëla, einem Mädchen aus seinem Dorf, und schließt sich Carmens Schmugglerbande an. Auch diesmal erkalten Carmens Gefühle und sie interessiert sich nur mehr für den Stierkämpfer Escamillo. Vor der Arena eskaliert ein Streit zwischen Don José und Carmen: Voller Eifersucht tötet Don José seine ehemalige Geliebte.

Als Carmen die Ur­auf­füh­rung er­leb­te, war die Ge­gend der Hand­lung – An­da­lu­si­en – ge­fähr­lich, je­den­falls oh­ne je­de tou­ris­ti­sche Idy­lle. Um die ur­sprüng­li­che At­mo­sphä­re des Stof­fes wie­der­her­zu­stel­len, such­te Calixto Bieito nach ei­ner Um­ge­bung in Spa­ni­en, die dem da­ma­li­gen An­da­lu­si­en ent­spricht. Fün­dig wur­de er im afri­ka­ni­schen Teil Spa­ni­ens, in Ceuta: Die hier vor­herr­schen­de Mi­schung aus Ar­mut, Schmug­gel, Per­spek­tiv­lo­sig­keit, Flücht­lin­gen, Sol­da­ten in­spi­rier­te Bieito zu die­ser Pro­duk­ti­on. Wir er­le­ben ei­ne von Ge­walt ge­präg­te Ge­sell­schaft, die den­noch ver­sucht, dem Le­ben ei­ne ge­wis­se Freu­de, Schön­heit, Frei­heit und Lie­be ab­zu­rin­gen.

Musikalische Leitung: Henrik Nánási
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Mercè Paloma
Licht: Alberto Rodriguez Vega

Sprache: Französisch

Altersempfehlung: 14 +

Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal

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Oper

Die Entführung aus dem Serail

von Wolfgang Amadeus Mozart

Deutsches Singspiel in drei Aufzügen
Text: Johann Gottlieb Stephanie der Jüngere & Christoph Friedrich Bretzner

Dialogfassung Hans Neuenfels

Belmonte sucht sei­ne Ver­lob­te Konstanze, die mit Blonde und Pedrillo von See­räu­bern ent­führt und an Bassa Selim ver­kauft wur­de.

Die­ser liebt Konstanze, doch sie bleibt Belmonte treu und nimmt dro­hen­de Qua­len in Kauf. Ein Flucht­ver­such der vier schei­tert. Als Belmonte um Gna­de bit­tet, er­kennt der Bassa in ihm den Sohn sei­nes Erz­fein­des. Statt Ra­che zu neh­men, zeigt er Grö­ße und schenkt al­len die Frei­heit – aus der Über­zeu­gung, dass Gü­te stär­ker ist als Ver­gel­tung.

»Es ist auf­re­gend, wenn die Sän­ger den Schau­spie­lern häu­fig das Spre­chen über­las­sen. Nicht weil sie es nicht kön­nen, sie spre­chen ja auch, son­dern sie the­ma­ti­sie­ren die Fra­ge des Sin­gens und des Spre­chens mit­ein­an­der«, so Re­gis­seur Hans Neuenfels im Ge­spräch mit dem In­ten­dan­ten und Dra­ma­tur­gen Klaus Zehelein. Durch die Ver­dopp­lung al­ler Ge­sangs­rol­len mit Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­lern ge­lingt es Neuenfels, die in­ner­see­li­schen Kon­flik­te der Ak­teu­re in hoch­poe­ti­schen Spie­ge­lun­gen thea­ter­wirk­sam wer­den zu las­sen. In der Ent­füh­rung aus dem Se­rail, so der Re­gis­seur, set­ze Mozart exis­ten­zi­el­le Fra­ge­stel­lun­gen in Mu­sik; die Pro­duk­ti­on nimmt die­sen Fa­den auf und führt das Pu­bli­kum tief in die un­ter­schied­li­chen Ge­fühls­ebe­nen der Han­deln­den hin­ab. Hans Neuenfels: »Die un­ter­schied­li­chen Zu­stän­de der Wahr­neh­mung, des Emp­fin­dens, des Seins kön­nen durch die Auf­spal­tung der Fi­gu­ren gleich­zei­tig statt­fin­den. Wir sind zu­gleich meh­re­re, und das wird durch die­se In­ter­pre­ta­ti­on sicht­bar, aber nicht im Sin­ne ei­ner Schi­zo­phre­nie. Die Iden­ti­tät ist kei­ne fest­ste­hen­de Grö­ße. Auf das ‚Ich‘ ist grund­sätz­lich kein Ver­lass.«

Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung: Hans Neuenfels
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Bettina Merz
Licht: Stefan Bolliger
Dramaturgie und Regiemitarbeit: Henry Arnold

Sprache: Deutsch

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Kindertheater

Geheimmission Zauberflöte

Wanderoper durch die Wiener Staatsoper

Kinderoper von Wolfgang Amadeus Mozart, Gerald Resch

Ein ge­heim­nis­vol­ler Vo­gel, ei­ne ster­nen­flam­men­de Kö­ni­gin, Zau­ber­in­stru­men­te, Pa­pa­ge­no, Rät­sel, Ge­sang und so vie­les mehr.

Das ist die neue Wan­der­oper für Kin­der im Haus am Ring. Ge­mein­sam macht man sich auf, ein Aben­teu­er zu be­ste­hen, und wan­dert über ver­schlun­ge­ne Pfa­de durch die Wie­ner Staats­oper. Über­all Mu­sik, über­all Thea­ter­zau­ber und ein ge­mein­sa­mes Ein­tau­chen in die ma­gi­sche Welt der Oper. Thea­ter­ma­che­rin Ni­na Blum hat nach ih­ren bei­den Staats­opern-Er­fol­gen nun ein drit­tes Kin­der­opern­pro­jekt ent­wor­fen, das sich an Mo­zarts Die Zauberflöte ori­en­tiert. Auf die Plät­ze, fer­tig – und stau­nen!

Dirigent: Stephen Hopkins
Konzept & Inszenierung: Nina Blum
Bühne & Raumkonzept: Marcus Ganser
Kostüme: Agnes Hamvas
Choreographie: Kathleen Bauer

Altersempfehlung: 6 +

Sprache: Deutsch

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Oper

L'Orfeo

von Claudio Monteverdi

Favola in musica in fünf Akten und einem Prolog
Text: Alessandro Striggio

Das Glück des Sän­gers Or­feo und sei­ner Eu­ri­di­ce ist von kur­zer Dau­er: Am Tag ih­rer Hoch­zeit wird Eu­ri­di­ce durch ei­nen Schlan­gen­biss ge­tö­tet.

Or­feo wei­gert sich, das Schick­sal an­zu­neh­men, und be­schließt, in die Un­ter­welt hin­ab­zu­stei­gen, um Eu­ri­di­ce zu­rück­zu­ho­len. Kraft sei­nes Ge­san­ges dringt er in das To­ten­reich vor und über­re­det des­sen Herr­scher, Pro­ser­pi­na und Plu­to, Eu­ri­di­ce frei­zu­ge­ben. Doch wird Or­feo die Be­din­gung ge­stellt, sich wäh­rend des ge­mein­sa­men Auf­stiegs nicht nach ihr um­zu­bli­cken. Auf dem Weg kom­men Or­feo aber Zwei­fel, ob Eu­ri­di­ce ihm wirk­lich folgt, so­dass er sich zu­rück­wen­det. Da ent­schwin­det ihm die Ge­lieb­te – dies­mal für im­mer.

Re­gis­seur Tom Mor­ris nahm den al­ten Ge­dan­ken ei­nes ge­mein­sa­men hö­fi­schen Fes­tes ernst und schuf für die Pro­duk­ti­on ei­ne At­mo­sphä­re, die dem Pu­bli­kum ver­mit­telt, selbst Gast auf ei­ner Hoch­zeit zu sein und in das bun­te thea­tra­le Er­eig­nis mit­ein­be­zo­gen zu sein.

Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Inszenierung: Tom Morris
Bühne & Kostüme: Anna Fleischle
Licht: James Farncombe
Video: Nina Dunn
Choreografie & Bewegungsregie: Jane Gibson, Callum Hastie
Orchester: Concentus Musicus Wien

Sprache: Italienisch

Eine Pause

Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal

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Oper

Otello

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in vier Akten nach William Shakespeare
Text: Arrigo Boito

Desdemona hat sich in den ausländischen General Otello verliebt und gegen den Willen ihres Vaters geheiratet.

Jago, ein intriganter, bösartiger Fähnrich Otellos, will diesen zerstören. Und tatsächlich gelingt ihm dies auf raffinierte Weise: er kann Otello nach und nach überzeugen, dass seine Abgöttin Desdemona ihn betrügt. Erst nachdem Otello daraufhin seine Frau voller Hass und Eifersucht ermordet hat, wird ihm ihre Unschuld klar. Voller Reue ersticht sich Otello und nimmt sterbend mit einem Kuss Abschied von der geliebten Toten.

Die ak­tu­el­le In­sze­nie­rung – es ist die ins­ge­samt ach­te an die­sem Haus – stammt von Adri­an No­ble, der die Hand­lung ge­mein­sam mit sei­nem Aus­stat­ter Dick Bird an den Be­ginn des 20. Jahr­hun­derts ver­legt, um die Span­nun­gen, die sich durch den Ge­gen­satz zwi­schen der lo­ka­len Be­völ­ke­rung und der frem­den ve­ne­zia­ni­schen Mi­li­tär­macht er­ge­ben, vor dem Hin­ter­grund des Ko­lo­nia­lis­mus zu be­leuch­ten. Zu­sätz­li­che In­spi­ra­ti­ons­quel­len für die Pro­duk­ti­on wa­ren für No­ble und Bird die künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen skan­di­na­vi­scher Dra­ma­ti­ker und Ma­ler mit dem The­ma Ei­fer­sucht, das Shake­speare einst als ge­fähr­lichs­te mensch­li­che Emo­ti­on ein­stuf­te.

Dirigent: Bertrand de Billy
Regie: Adrian Noble
Ausstattung: Dick Bird
Bühneneffekte: Basil Twist
Licht: Jean Kalman
Kampfmeister: Malcolm Ranson
Regieassistenz: Joanne Pearce

Sprache: Italienisch

Eine Pause

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Oper

La Fille du régiment

Gaetano Donizetti

Opéra comique in zwei Akten
Text: Jean Francois Alfred Bayard & Jules Henri Vernoy de Saint-Georges

Marie, als Fin­del­kind vom 21. Re­gi­ment auf­ge­zo­gen, wächst als Mar­ke­ten­de­rin in­mit­ten ih­rer vie­len »Vä­ter« auf und zieht mit den Sol­da­ten in die Krie­ge.

In Ti­rol ver­liebt sie sich in den jun­gen Tonio, der aus Lie­be zu ihr dem Re­gi­ment bei­tritt. Ihr ge­mein­sa­mes Glück wird je­doch ge­stört, als ei­ne an­geb­li­che Tan­te Marie auf ihr Schloss holt, um sie stan­des­ge­mäß zu er­zie­hen und mit ei­nem pas­sen­den Ehe­mann zu ver­hei­ra­ten. Marie fühlt sich in der frem­den Welt un­wohl und sehnt sich nach ih­rem ein­fa­chen Le­ben. Schließ­lich setzt sich die Lie­be durch: Marie kehrt zu ih­rem Re­gi­ment und zu Tonio zu­rück.

Lau­rent Pel­lys, Meis­ter des lie­be­vol­len Hu­mors und der Thea­ter­ko­mik, schuf ei­ne zeit­lo­se, amü­san­te und über­aus be­lieb­te In­sze­nie­rung, die die herz­er­wär­men­de Oper Do­ni­zet­tis zur Re­fe­renz­pro­duk­ti­on mach­te. Der ers­te Akt zeigt ei­ne über­di­men­sio­na­le, mehr­fach ge­fal­te­te Land­kar­te Ti­rols, die auf die­se Wei­se ei­ne im­po­san­te Berg­land­schaft ver­ge­gen­wär­tigt, im zwei­ten Akt bil­det ein an­ge­deu­te­ter Sa­lon den Rah­men für Slap­stick-Ein­la­gen und höchst skur­ri­le Si­tua­tio­nen am lau­fen­den Band. Die Pro­duk­ti­on ent­stand 2007 als Ko­pro­duk­ti­on der Wie­ner Staats­oper, der New Yor­ker Met und des Lon­do­ner Roy­al Ope­ra House.

Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung und Kostüme: Laurent Pelly
Bühne: Chantal Thomas
Licht: Joël Adam
Choreografie: Laura Scozzi
Dialogfassung: Agathe Mélinand

Sprache: Französisch

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Oper

L'Elisir d'Amore

Gaetano Donizetti

Melodramma giocoso in zwei Akten
Text: Felice Romani

Der mittellose und unsichere Nemorino liebt die reiche und belesene Adina.
Um sie zu gewinnen, erwirbt er beim Quacksalber Dulcamara einen Liebestrank – in Wahrheit eine Flasche Wein. Doch natürlich nicht der Wein sichert das Happy End, sondern sein liebendes Herz - und jenes, von Adina.

Ot­to Schenks klas­si­sche In­sze­nie­rung hüllt das Werk in ein war­mes, »men­schel­ndes« und hei­te­res Licht. In kla­ren Bil­dern er­zählt er die Ge­schich­te von Adi­na und Ne­mo­ri­no, formt aus den Opern­fi­gu­ren an­zie­hend ge­stal­te­te Cha­rak­te­re, de­ren Glück man sich als Zu­schau­er förm­lich her­bei­wünscht. Wie so oft bei sei­nen Ar­bei­ten zählt auch bei sei­ner L’elisir d’amore-Pro­duk­ti­on in ers­ter Li­nie ei­ne Sinn­lich­keit des Le­bens und der Fi­gu­ren – ei­nem rein in­tel­lek­tu­el­len, »ver­kopf­ten« Zu­gang stand er stets kri­tisch ge­gen­über. Oder, wie es ei­ne lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin und Ober­spiel­lei­te­rin for­mu­lier­te: »Wenn man über Ot­to Schenks Ar­bei­ten spricht, ist die Kern­aus­sa­ge wohl, dass es ihm im­mer um den Men­schen ging. Mit Mit­ge­fühl, mit ei­nem lie­be­vol­len, aber durch­aus auch kri­ti­schen Blick.«

Musikalische Leitung: Leonardo Sini
Inszenierung: Otto Schenk
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

Sprache Italienisch

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Oper

Madama Butterfly

Giacomo Puccini

Tragedia giapponese
Text: Luigi Illica & Giuseppe Giacosa

Für den Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist die Ehe mit Cio-Cio-San, genannt Butterfly, eine unverbindliche Annehmlichkeit während seines Aufenthalts in Nagasaki.

Cio-Cio-San nimmt die Hochzeit dagegen sehr ernst. Sie tritt zum christlichen Glauben über und nimmt den Bruch mit ihrer Familie in Kauf. Pinkerton kehrt in die USA zurück.
Als er nach drei Jahren zurückkehrt, wird er von seiner neuen Frau begleitet. Sie kommen, um das Kind zu sich zu holen, das Cio-Cio-San nach Pinkertons Abreise geboren hat. Sie bereitet das Kind zur Abreise vor und nimmt sich das Leben.

Die poe­ti­sche, mit ja­pa­ni­schen Stil­ele­men­ten ar­bei­ten­de In­sze­nie­rung des 2008 ver­stor­be­nen Hol­ly­wood­re­gis­seurs An­tho­ny Ming­hel­la wur­de von der Me­tro­po­li­tan Ope­ra New York, der Eng­lish Na­tio­nal Ope­ra und dem Li­tau­i­schen Na­tio­nal­thea­ter für Oper und Bal­lett ko­pro­du­ziert. Für die Pre­mie­re an der Wie­ner Staats­oper am 7. Sep­tem­ber 2020 über­nahm Ca­ro­lyn Choa die auf­wän­di­ge Neu­ein­stu­die­rung. Choa, die mit An­tho­ny Ming­hel­la ver­hei­ra­tet war, schuf Cho­reo­gra­phien für zahl­rei­che Opern­in­sze­nie­run­gen und in­sze­nier­te auch selbst; für die Cho­reo­gra­phie in Ming­hel­las In­sze­nie­rung von Madama Butterfly er­hielt sie zu­sam­men mit dem Re­gis­seur ei­nen Oli­vier-Award.

Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti
Inszenierung: Anthony Minghella
Regie und Choreographie: Carolyn Choa
Bühne: Michael Levine
Kostüme: Han Feng
Licht: Peter Mumford
Puppendesign und -regie: Blind Summit Theatre Mark Down & Nick Barnes

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Oper

Luisa Miller

Giuseppe Verdi

Text: Salvadore Cammarano nach Friedrich Schiller

Luisa, die Tochter des Veteranen Miller, liebt einen jungen Jägerburschen, der mit dem Herrschaftsantritt des neuen Feudalherren in ihr Dorf gekommen ist. Aber auch Wurm, der Schlossverwalter, ist in Luisa verliebt. Er enthüllt ihrem Vater die wahre Identität des vermeintlichen Jägerburschen: Es ist Rodolfo, der Sohn des Feudalherren, was eine Ehe mit Luisa aus Standesgründen unmöglich macht. Rodolfo will um seine Liebe kämpfen, doch dabei geraten er und Luisa in die Fallstricke der intriganten und korrupten Hofgesellschaft.

Verdis abgründig-brillante, ausdrucks- und emotionsgesättigte Musik zelebriert nicht nur die Hingabe an große Leidenschaften, sondern macht auch die bedrückende und abstoßende Enthemmung ihrer Abgründe erfahrbar. Verdi war 36 Jahre alt, als er 1849 in Neapel Luisa Miller zur Uraufführung brachte. Die Oper entstand kurz vor der „volkstümlichen Trias“ Rigoletto, Troubadour, Traviata (1851-53). Aufgrund der Dichte ihrer musikalischen Inspiration ist die Oper ein vollgültiges Werk aus Verdis Reifezeit, mit Vorgriffen sogar auf das Schlussbild des Otello: Beide Finali schildern den Eifersuchtsmord eines Liebenden an seiner Geliebten, die er aufgrund einer Intrige für treulos hält.

Musikalische Leitung. Daniele Callegari
Inszenierung & Bühne: Philipp Grigorian
Kostüme: Vlada Pomirkovanaya
Choreographie: Anna Abalikhina
Licht: Franck Evin
Video: Patrick K.-H.

Sprache: Italienisch

Eine Pause
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal

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Ballett

Onegin

John Cranko

Rast­lo­ser Dan­dy er­kennt in ei­ner bür­ger­li­chen Frau zu spät sei­ne gro­ße Lie­be. Zer­ris­se­ne Brie­fe. Zer­stör­te Le­ben.

Mit sei­ner Ad­ap­ti­on von Puschkins Vers­ro­man Eugen Onegin schuf John Cranko ein Meis­ter­werk des Er­zähl­bal­letts und ei­nes der be­rühm­tes­ten Hand­lungs­bal­let­te des 20. Jahr­hun­derts. Die im Un­glück en­den­de Lie­bes­ge­schich­te von der jun­gen Frau Tatjana und dem An­ti­hel­den Onegin zeich­net Meis­ter­cho­reo­graf John Cranko zu ver­schie­de­nen Wer­ken Tschaikowskis, je­doch nicht zu des­sen Oper Eugen Onegin. Die Emo­tio­nen und Lei­den­schaf­ten sei­ner Fi­gu­ren wer­den, wie durch ein Brenn­glas be­trach­tet, zum Mo­tor sei­ner Dra­ma­tur­gie, die sich al­lein durch den Tanz er­zählt.

»Ach, war­um ka­men Sie aufs Land, wo wir so still ver­bor­gen wa­ren? Ich hat­te nim­mer Sie ge­kannt und nie solch Her­ze­leid er­fah­ren.« Tat­ja­nas ver­zwei­fel­ter, nach Onegins Lie­be su­chen­der Brief ist seit John Crankos erst­mals mit dem Stutt­gar­ter Bal­lett 1965 auf­ge­führ­tem Onegin nicht nur Li­te­ra­tur­lieb­ha­be­rin­nen, son­dern auch Bal­lett­ken­nern ein Be­griff. Crankos cho­reo­gra­fi­sche Ad­ap­ti­on des Vers­ro­mans von Alexander Puschkin zählt zu den be­rühm­tes­ten Hand­lungs­bal­let­ten des 20. Jahr­hun­derts so­wie zu den Meis­ter­wer­ken des süd­afri­ka­ni­schen Cho­reo­gra­fen, der mit sei­ner Bal­lett­kunst und sei­nem di­rek­to­ria­len Ge­spür für die För­de­rung von Tän­zerin­nen und an­de­ren Künst­lerin­nen nicht nur das »Stutt­gar­ter Bal­lett­wun­der« schuf, son­dern des­sen Ar­beit im Süd­wes­ten Deutsch­lands seit den 1960er Jah­ren ei­nes der wich­tigs­ten Ka­pi­tel der deut­schen Bal­lett­ge­schich­te mar­kiert.

Die Cho­reo­gra­fie chan­giert zwi­schen gro­ßen En­sem­ble­sze­nen, in­ti­men Mo­men­ten der vier Haupt­fi­gu­ren und emo­tio­na­len Pas de deux. Onegin steht maß­ge­bend für die In­ter­pre­ta­ti­on und den An­spruch Crankos an das Hand­lungs­bal­lett: »Sein Sinn stand«, so Hartmut Regitz, »nach ei­nem neu­en Ty­pus des abend­fül­len­den Bal­letts, ei­nem Ty­pus, der sich durch die Klar­heit der Hand­lung und psy­cho­lo­gi­sche Pro­fi­lie­rung der Cha­rak­te­re aus­zeich­ne­te und in gi­gan­ti­schen Pas de deux gip­fel­te, die mit ih­rem Emo­ti­ons­reich­tum und ih­rer cho­reo­gra­fi­schen Ra­di­ka­li­tät tän­ze­ri­sche Di­men­sio­nen und Aus­drucks­be­rei­che er­schlos­sen, die man bis da­hin nicht ge­kannt hat­te.«

Musikalische Leitung: Paul Connelly
Choreografie & Inszenierung: John Cranko
Musik: Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze
Bühne und Kostüme: Elisabeth Dalton
Licht: Steen Bjarke

2 Pausen

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Konzert

Solo­konzert Simon Keenlyside

Große Stimmen

Gesang: Simon Keenlyside
Pianist: Malcolm Martineau


Bei den mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­len So­lo­kon­zer­ten er­le­ben Sie welt­weit be­deu­ten­de Sän­ge­rin­nen und Sän­ger nicht wie üb­lich in Opern­pro­duk­tio­nen, son­dern mit ei­gens zu­sam­men­ge­stell­ten Lied- und Arien­pro­gram­men.

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Konzert

Ensemble­matinee

Pianist: Alexander Soloway
Solist 2: Leonardo Neiva


Mit­glie­der des En­sem­bles der Wiener Staatsoper ge­stal­ten im Gustav Mahler-Saal ei­ne et­wa ein­stün­di­ge Ma­ti­nee, in der sie sich jen­seits der gro­ßen Opern­büh­ne mit Lie­dern und Ari­en prä­sen­tie­ren. Be­glei­tet wer­den sie von Pia­nis­tin­nen und Pia­nis­ten der Wiener Staatsoper.

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Kammerkonzert

Kammer­musik der Wiener Philharmoniker

Violine:
Thomas Küblböck
Petra Kovačič
Georg Wimmer
Katharina Engelbrecht
Maxim Brilinsky
Maria Ehmer
Saskia Roczek
Viola: Christoph Hammer, Thomas Hajek
Violoncello: David Pennetzdorfer, Benedikt Sinko
Kontrabass: Iztok Hrastnik


Franz Schubert: aus den Deutschen Tänzen
Erich Wolfgang Korngold: Lento religioso aus der Symphonischen Serenade op. 39
Hugo Wolf: Italienische Serenade
Johannes Brahms: aus den Liebeslieder-Walzern op. 52
Oscar Straus: Serenade für Streicher op. 35

»Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind.

Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.

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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.



Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

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Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Burgtheater Wien Wien, Universitätsring 2
Aufführungen / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Aufführungen / Theater Odeon Theater Wien Wien, Taborstraße 10
Aufführungen / Operette Theater-L.E.O. Wien Wien, Ungargasse 18
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Musikverein Wien Wien, Musikvereinsplatz 1
Aufführungen / Theater Kosmos Theater Wien Wien, Siebensterngasse 42
Aufführungen / Theater Gloria Theater Wien Wien, Prager Straße 9
Aufführungen / Theater Brut Wien Wien, Nordwestbahnstraße 8–10
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Aufführungen / Theater MusikTheater an der Wien Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Film Polnisches Institut Wien
Do 15.10.2026, 18:30 Uhr
Aufführungen / Film Stadtkino Wien
Do 15.10.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Wien Wien, Porzellangasse 19
Aufführungen / Theater TAG Theater an der Gumpendorfer Straße Wien, Gumpendorfer Straße 67
Aufführungen / Theater Theater-Center-Forum Wien, Porzellangasse 50
Aufführungen / Theater Volkstheater Wien Wien, Arthur-Schnitzler-Platz 1
Aufführungen / Varieté Papierfabrik Varieté Klein-Neusiedl, Kirchenplatz 9
Aufführungen / Kabarett Kabarett SIMPL Wien, Wollzeile 36
Aufführungen / Kabarett Kabarett Niedermair Wien, Lenaugasse 1A
Aufführungen / Varieté Vindobona Wien, Wallensteinplatz 6

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