Konzerte / Konzert
Frankfurter Bachkonzerte
Frankfurt am Main, Hasengasse 21
- Oliver Latry - Back to Bach
- Ensemble BachWerkVokal Salzburg
- Kristian Bezuidenhout Freiburger Barockorchester
- Weihnachtsoratorium
- Bach im Fluss: Bach und Triosonaten
- Jan Čmejla
- Bach im Fluss: Bach und wohltemperiertes Klavier
- Ensemble Pygmalion / Raphaël Pichon
- Amsterdam Baroque Orchestra: Matthäus-Passion
- Antje Weithass / Alexander von Heißen
- Bach im Fluss: Bach und Vielstimmigkeit
- Concerto Copenhagen / Lars Ulrik Mortensen
- Bach im Fluss: Bach und Jazz
- Kit Armstrong / Le Concert Olympique
- Mehr Passion. Mehr Freude. Mehr Bach.
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Bach im Fluss:
Bach im Fluss:
Bach und Jazz
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Bach Jazz Emil Carlsson Rinstad, Klavier Magnus Bergström, Kontrabass Ola Winkler, Drums Hans Christian Aavik, Violine Improvisationen von Werken von Johann Sebastian Bach für Klavier, Kontrabass und Drums Auswahl aus der Partita in E-Dur BWV 1006 Als der unvergleichliche Oscar Peterson gefragt wurde, was man als angehender Jazzmusiker studieren solle, sagte er: Das Wohltemperierte Klavier, die „Goldbergs“ und die Kunst der Fuge. Jacques Loussier, der Erfinder von „Play Bach“ meinte gar, der Thomaskantor sei der überhaupt erste Jazzmusiker gewesen und bewies das 50 Konzertjahre lang und mit acht Millionen verkauften Schallplatten. Friedrich Gulda, Eugen Cicero und nun Emil C. Rinstad in der Band Bach Jazz: Pianisten, die den Swing in Bachs Sinfonien entdecken, die den Groove in seinen Präludien feiern und nahtlos ins Improvisieren wechseln. Genau wie Bach es vorgemacht hat … Eine Konzertreihe der Frankfurter Bachkonzerte in Kooperation mit der Kronberg Academy.
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Concerto Copenhagen / Lars Ulrik Mortensen
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Concerto Copenhagen Lars Ulrik Mortensen, Leitung Die neuen Brandenburgischen Konzerte Johann Sebastian Bach: Konzert VII (nach Triosonate Nr. 1 BWV 525) Konzert IX (nach Triosonate Nr. 3 BWV 527) Konzert XII (nach Triosonate Nr. 6 BWV 530) Konzert X (nach Triosonate Nr. 4 BWV 528) Konzert VIII (nach Triosonate Nr. 2 BWV 526) Konzert XI (nach Triosonate Nr. 5 BWV 529) Jauchzet, frohlocket! Drei neue Brandenburgische Konzerte von Bach!! Aber nicht auf einem verstaubten Dachboden in der Uckermark entdeckt, sondern in Kopenhagen (ganz sicher ohne Mithilfe einer KI) frisch erdacht. Die Idee ist simpel: Bach selbst hat Teile seiner Orgel-Triosonaten – allerdings sehr sparsam – instrumentiert und als Sinfonien in Kantaten untergebracht; dabei hat er die Dreistimmigkeit seiner Vorlagen – rechte und linke Hand sowie Pedal – auf drei Instrumente verteilt. Wenn Bach es selbst vorgemacht hat – warum nicht etwas mehr Menge, Glanz, Virtuosität und Farbe ins orchestrale Spiel bringen? Leider wird selbst mit der besten KI aber auch in Dänemark noch lange kein großes Orchesterwerk draus; deshalb haben sich die beiden Masterminds Lars Ulrik Mortensen und sein Oboist Antoine Torunczyk sehr intelligent in Bachs dreigestirnten Kosmos hineingedacht. Alle virtuose Brillanz ist auf jeweils zwei Soloinstrumente verteilt, das Streichorchester darf harmonisch ergänzen und thematisches Material beisteuern. Die schon veröffentlichten musikalischen Appetithäppchen machen Lust auf mehr, und das Concerto Kopenhagen hat mit seiner Neueinspielung der vier Orchestersuiten seine Kompetenz in Sachen Bach bereits nachdrücklich unter Beweis gestellt. In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt 19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz für alle Konzertbesucher
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Bach im Fluss:
Bach im Fluss:
Bach und Vielstimmigkeit
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
VOCES8 Lionel Martin, Violoncello OUVERTUERE Johann Sebastian Bach: Suite für Violoncello solo Nr. 2 d-Moll BWV 1008 MOTETTEN Der Geist Hilft unser Schwachheit auf BWV 226 Jesu, meine Freude BWV 227 Komm, Jesu, komm BWV 229 Lobet den Herrn, alle Heiden BWV 230 Dass bei Trauerfeier nicht immer tränenreich und in Moll musiziert werden muss, wissen wir seit Johann Sebastian Bach, denn seine „Motetta à doi Cori bey Beerdigung des seel. Hrn. Prof. und Rectoris Ernesti“ mit dem Titel „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ erklang in heiter-schwungvollem A-Dur. Und wenn sich VOCES8 der Bachschen Motetten annimmt, wissen wir, dass vokale Perfektion und stilsicheres Musizieren kein Gegensatz sein muss. Und wir freuen uns, dass „der Rolls-Royce unter den Vokalensembles“ seine virtuose Power stets mit atemberaubender Bühnenpräsenz, aber immer mit britischem Understatement aufs Konzertparkett bringt! Eine Konzertreihe der Frankfurter Bachkonzerte in Kooperation mit der Kronberg Academy.
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Antje Weithass / Alexander von Heißen
Antje Weithass / Alexander von Heißen
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Antje Weithass, Violine Alexander von Heißen, Cembalo Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und obligates Cembalo in G-Dur BWV 1019 Darius Milhaud: Sonate für Violine und Cembalo op. 257 Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und obligates Cembalo in f-Moll BWV 1018 Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate in c-Moll für Violine und obligates Cembalo Wq 78 Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und obligates Cembalo in E-Dur BWV 1016 Der Leipziger Bachwettbewerb adelt seine Sieger: fast alles, was sich heute mit der Musik des Thomaskantors erfolgreich hören lässt, hat irgendwann einmal dort gewonnen; Antje Weithaas 1988, Alexander von Heißen 2022. Jetzt haben sie sich zum Duo zusammengefunden und widmen sich der Kammermusik Bachs, seines Sohnes und der von Darius Milhaud. Für Violine und Cembalo als begleitendes Instrument gibt es im Barock wohl Werke im siebenstelligen Bereich, für die Geige und das obligate Cembalo insgesamt nur wenige, und ganz sicher sind die „Bachschen“ das Beste überhaupt. In den schnellen Sätzen schreibt Bach Vater ausnahmslos dreistimmig: Violine + rechte Hand + linke Hand Cembalo, entfacht aber in dieser kontrapunktischen Beschränkung ein Feuerwerk an atemberaubender Virtuosität. Dem steht die seines Sohnes Carl Philipp Emanuel in nichts nach; das finale Presto könnte vom Vater stammen, aber das Adagio zeigt 1749 aus Potsdam schon hinüber zu Mozart und Wien. Und der erste Satz? Große Oper! Zwei Sopranistinnen duellieren sich! Da ist der Weg nicht weit zu Darius Milhaud, der seine leider sehr selten zu hörende Sonate 1945 in den USA geschrieben hat. Zwar unüberhörbar von Bach inspiriert, schmuggelt sich trotzdem eine Habañera in den letzten Satz! In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt 19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz für alle Konzertbesucher
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Amsterdam Baroque Orchestra:
Amsterdam Baroque Orchestra:
Matthäus-Passion
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Julia Lezhneva, Sopran Maarten Engeltjes, Countertenor Tilman Lichdi, Tenor Klaus Mertens, Bass Mitglieder der Frankfurter Domsingschule Amsterdam Baroque Orchestra Ton Koopman, Leitung Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 Als die Kirchenmusik – über viele Hürden – gelernt hatte, dass die Oper keine Erfindung des Teufels ist, sondern ihre Rezitative und Arien auch der Auslegung des Bibelwortes dienen können, war der Weg frei für Kantate, Oratorium und Passion. Die musizierte Vertonung der Leidensgeschichte wurde in den Gottesdiensten vor Ostern nicht nur in Deutschland zum Höhepunkt des musikalischen Kirchenjahres. Telemann hat unglaubliche 46 Passionen geschrieben, Bach gesichert nur zwei, wobei die nach Matthäus an Größe und Bedeutung bis heute unerreicht ist. Seit Mendelssohns Wiederentdeckung des Werkes 1827 mit vielen hundert Choristen und einem stattlichen Symphonie-Orchester kennen und lieben wir die Ensembles, die versuchen, sich wie Ton Koopman historisch informiert dem Werk zu nähern. Seit 25 Jahren ist er mit seinen Amsterdamer Weggefährten einen eigenen Weg gegangen ist, wobei es ihm nicht um akademische Nüchternheit geht, sondern um Ausdruck: Die Affekte, die Bach in seiner Musik angelegt hat – Schmerz, Mitleid, Zorn, Trost und Hoffnung – sollen unmittelbar erfahrbar werden. Koopman gelingt es, die dramatische Dimension des Werkes herauszuarbeiten und dabei den Hörer so in das Geschehen hineinzuziehen, dass die Matthäus-Passion als lebendiges, zeitloses Werk erfahrbar wird. In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt 18.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
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Ensemble Pygmalion / Raphaël Pichon
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Ensemble Pygmalion Raphaël Pichon, Leitung Vokalsolist*innen Vertigo Mehrchörige Werke und geistliche Konzerte von Michael Praetorius und Claudio Monteverdi, ergänzt durch Werke von Heinrich Schütz, Samuel Scheidt, Hieronymus Praetorius, Giovanni Gabrieli, Francesco Corteccia & Giovanni Rigatti. Seit fast zwei Jahrzehnten ist Raphaël Pichon und sein Ensemble Pygmalion auf der Suche nach dem Punkt, wo Musik nicht nur in Tönen erzählt, sondern einen direkten Weg ins Herz seiner Hörer findet. Mit Bachs Passionen ist ihm das überzeugend intensiv gelungen, bei seiner Hohen Messe begeisterte er durch die Verbindung von funkelnder Brillanz der Chorpassagen mit entwaffnender Schlichtheit in den Arien. Aber schon immer überraschte Pichon mit ausgefallenen Kombinationen, die zu ganz neuen Hörerlebnissen führen. Sein aktuelles Programm transportiert uns ins 17. Jahrhundert, wo die italienische Klangarchitektur eines Giovanni Gabrieli sich mit der am Text orientierten Formstrenge eines Heinrich Schütz verbindet. Kaum jemand weiß, dass der Glanz venezianischer Mehrchörigkeit ganz nahtlos nach Wolfenbüttel gelangte, wo Michael Praetorius großbesetzte Concerti mit bis zu 36 Stimmen komponierte, die den örtlichen Fürstenhof zu einem Zentrum der frühbarocken Kirchenmusik machten. Dass zudem Entdeckungen weit abseits ausgetretener Pfade auf das Publikum warten, ist natürlich bei Raphaël Pichon Pflicht, und dass all dies sich zu einer großen ökumenischen Messe fügt, verspricht der Titel „Vertigo“. In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt 19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
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Bach im Fluss:
Bach im Fluss:
Bach und wohltemperiertes Klavier
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Angela Hewitt, Klavier Hana Chang, Violine PRELUDE Johann Sebastian Bach (1685–1750): Präludien und Fugen aus „Das Wohltemperierte Klavier Band I & II“ INTERLUDE Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll BWV 1001 POSTLUDE: Johann Sebastian Bach: Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 Dass hochgeachtete Persönlichkeiten im Gefängnis landen, wundert uns heute nicht mehr. Für viele Bachfreunde mag es dann aber doch überraschend sein, dass unser Johann Sebastian „wegen seiner Halßstarrigen Bezeügung“ 28 Tage im Gefängnis zu Weimar zugebracht hat. Bach nutzt den Kerkeraufenthalt produktiv und schreibt im Arreste die ersten der 24 Präludien und Fugen zu seinem großen und berühmten Sammelwerk, wobei sich das „wohltemperiert“ nicht auf die Minusgrade in den Gefängnismauern bezieht. Angela Hewitt beschränkt sich auf eine Auswahl, beschenkt uns aber noch mit Bachs Chromatischer Fantasie. Wer wissen will, wie Bach improvisiert hat – kommen und zuhören! Eine Konzertreihe der Frankfurter Bachkonzerte in Kooperation mit der Kronberg Academy.
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Bach im Fluss:
Bach im Fluss:
Bach und Triosonaten
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Emmanuel Pahud, Flöte Benjamin Alard, Cembalo Charlotte Spruit, Violine Luka Coetzee, Violoncello OVERTUERE Johann Sebastian Bach (1685–1750): Auswahl von Inventionen HAUPTTEIL Johann Sebastian Bach: Sonate Nr. 3 in G-Dur BWV 1038 für Flöte, Violine und B.c. Triosonate Nr. 3 in d-Moll BWV 527 Sonate in G-Dur BWV 1039 für zwei Flöten und B.c. Triosonate in c-Moll aus „Das Musikalische Opfer“ BWV 1079 Gemessen an Telemanns weit über 1000 Triosonaten, Quartetten und ähnlichen Kompositionen nimmt sich Bachs Beitrag zur Kammermusik extrem sparsam aus. Zählt man alles zusammen, was er für mindestens zwei Musiker geschrieben hat, kommt man auf gerade einmal 22 Werke, und die sind weitgehend unbekannt. Dem abzuhelfen, hat sich Meisterflötist Emmanuel Pahud aufgemacht und wird mit hochkarätigen Partnern zeigen, welche sprudelnde Lebensfreude einerseits und welche meditative Innigkeit andererseits in den Bachschen Triosonaten steckt. Eine Konzertreihe der Frankfurter Bachkonzerte in Kooperation mit der Kronberg Academy.
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Jan Čmejla
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Jan Čmejla, Klavier Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen BWV 988 Da können sich alle angesagten Pianisten von Levit bis Lang Lang noch so viel Mühe geben: die meistverkaufte Klassik-CD ist und bleibt „The Goldbergs“ mit Glenn Gould. Man hat viel gerätselt, warum ausgerechnet dieses Bachsche Tastenwerk eine solch magische Wirkung ausstrahlt, wo es doch nur als musikalisches Sedativum gedacht war. Denn seinen Namen erhielt das Werk vom damals 14-jährigen Bach-Schüler Johann Gottlieb Goldberg, der beim russischen Gesandten Graf Kayserlingk angestellt war und dem schlaflos Schmerzgeplagten nachts auf dem Cembalo vorspielen musste. Viele Passagen sind verteufelt schwer – Bach muss ein guter Lehrer, Goldberg ein höchst begabter Schüler und Kinder-Nachtarbeit noch kein Delikt gewesen sein… Schon als 14-Jähriger konnte Jan Čmejla sein Können bei mehreren tschechischen Klavier-Wettbewerben erfolgreich beweisen, doch der große Durchbruch kam mit dem Gewinn des Leipziger Bachpreises 2025, den man neben aller Fingerfertigkeit nur dank einer besonders tiefen Verbundenheit mit dem Werk des Thomaskantors erreicht. Wir sind gespannt auf seine „Goldbergs“ und werden ganz sicher alle Variationen schlaflos mitverfolgen! In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt 19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz für alle Konzertbesucher
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Weihnachtsoratorium
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
The King’s Consort Choir of The King’s Consort Robert King, Leitung Madison Nonoa, Sopran Alex Potter, Countertenor Joshua Ellicott, Tenor Matthew Brook, Bass Johann Sebastian Bach: Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140 Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantate I-III Bachs Weihnachtsoratorium und das Kirchenjahr – irgendwie passt das (wenn man’s genau nimmt) nicht so richtig zusammen. Die Kantaten I + II sind für den 25. + 26.12. gedacht, die III für den darauf folgenden Sonntag – so lange wollen wir Weihnachtsmusik-Süchtigen nicht warten und erledigen I – III schon im eigentlich stillen + trompetenlosen Advent. Macht nichts, Bachs Musik klingt immer! Robert King hat sich wohl deshalb für sein rekordverdächtig frühes „WO“ eine kleine Brücke einfallen lassen: Vor dem Jauchzen und dem Frohlocken werden die schläfrigen Christen erstmal geweckt! Das letzte große Hochzeitsfest zwischen Jesus und seiner Braut, der Gemeinde aller Gläubigen steht an. Wachet auf! Bachs Kantate 140 für den letzten Sonntag im Kirchenjahr ist regelmäßig im Ranking der zehn beliebtesten Werke zu finden, im Konzert aber äußerst selten zu hören. Der gewaltige Eingangschor mit seiner so plötzlich aufleuchtenden Halleluja-Fuge und die beiden so unterschiedlichen Duette mit Sopran und Bass begeistern durch ihren Gegensatz von Hoffnung und Freude. Dazu die Choralbearbeitung über Zion und die Wächter – als Orgeltrio weltberühmt geworden – das ist wahrlich eine festliche Ouvertüre für das Weihnachts-Oratorium! In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt 19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
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Bach und Akkordeon: Richard Galliano
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Richard Galliano, Akkordeon Kronberg Young Soloists: Oliver Neubauer, Pauline van der Rest, Violine Wassili Wohlgemuth, Viola Clara Yuna Friedensburg, Violoncello Anna Kögler, Kontrabass Itamar Carmeli, Cembalo Ouvertüre Oliver Neubauer (Violine) Johann Sebastian Bach Preludio aus: Partita Nr. 3 E-Dur für Violine solo BWV 1006 Sicilienne aus: Sonate Es-Dur für Flöte solo BWV 1031 Passion Galliano: Musette-Walzer, Jazz, Tango, Improvisationen über Klassik Johann Sebastian Bach: Largo aus: Cembalokonzert f-Moll BWV 1056 Violinkonzert Nr. 1 a-Moll BWV 1041 Galliano Aria et Variation
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Kristian Bezuidenhout
Kristian Bezuidenhout
Freiburger Barockorchester
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Kristian Bezuidenhout, Hammerflügel & Leitung Freiburger Barockorchester Mozart & Bach Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 12 G-Dur KV 110 Serenade c-Moll KV 388 Suite für Hammerklavier solo C-Dur KV 339 Johann Sebastian Bach Adagio und Fuge c-Moll BWV 546 Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414 Sucht man eine direkte Verbindung von Mozart zu Bach, fallen dem Kenner die Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier ein, die Mozart für Streichquartett bearbeitet und mit einem kleinen eigenen Vorspiel versehen hat. Mehr gibt es leider nicht, aber ideell lassen sich natürlich verschiedene Fäden spinnen und spannen. Eine Premiere der besonderen Art verspricht ein Bachsches Orgelwerk in der Bearbeitung für Streichorchester, und sehr raffiniert in Anlehnung an ein Mozartwerk „Adagio und Fuge c-moll“ benannt. Wir sind gespannt! Denn das Freiburger Barockorchester war schon immer sehr einfallsreich, und wenn nun der Hammerklavier-Spezialist Kristian Bezuidenhout dazu kommt, boten sich daneben Mozart-Sinfonie und Klavierkonzert als Zentrum eines neuen Programms an. „Kris“ ist hörbar glücklich über die musikalische Partnerschaft mit den „Freiburgern“, die in zwei hochgelobte CDs mündete; er sagt: „Der Spirit ist sehr frisch, es klingt so, als wäre die Tinte noch nicht trocken, sehr lebendig, sehr engagiert, manchmal mag es vielleicht sogar ein bisschen chaotisch wirken? Das Freiburger Barockorchester ist jedenfalls für die Klavierkonzerte der perfekte Partner, sie spielen um ihr Leben.“ In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt 19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
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Oliver Latry - Back to Bach
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Oliver Latry, Orgel Johann Sebastian Bach: Chaconne aus: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 (Bearb. von Messerer) Choral „Jesus bleibet meine Freude“ aus: Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 (Bearb. von Duruflé) Sinfonia aus: Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ BWV 29 (Bearb. von Dupré) Arie „Mein gläubiges Herze“ aus: Kantate „Also hat Gott die Welt geliebt“ BWV 68 (Bearb. von Gigout) Schlußchor „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ aus: Matthäuspassion BWV 244 (Bearb. von Widor) Konzert in a-Moll BWV 593 (nach A. Vivaldi) Präludium und Fuge d-Moll BWV 539 Choralbearbeitung „Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“ BWV 650 Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 Wenn ein so phantasievoller Organist wie Olivier Latry sich zur Abwechslung einmal ein reines Bach-Programm ausdenkt, kann man sicher sein, dass es letztlich GANZ anders aussieht als bei allen KollegInnen. Keine Sorge – es gibt vier originale „Bäche“, darunter die berühmte d-Moll-Toccata, von Kennern gern als die „epidemische“ bezeichnet, weil sie gar so oft erklingt. Aber dann erweist Latry seinen großen französischen Kollegen auf den Orgelbänken der Kathedralen Referenz; lang vor den Organisten jenseits des Rheins haben sie sich ihre Lieblingsstücke aus dem Bachschen Oeuvre für den eigenen Spieltisch adaptiert. Die Sinfonia zur Kantate 29 wird in der weltweit geliebten Fassung von Marcel Dupré zum virtuosen Tastenfeuerwerk, die berühmte intime Chaconne für Violine solo gerät mit Henri Messerer zur orchestralen Demonstration einer großen romantischen Cavaillé-Coll-Orgel. Über all diesen Bearbeitungen steht als Schirmherr der Thomaskantor selbst, der sich unzählige Orchesterwerke seiner italienischen Kollegen Vivaldi, Legrenzi oder Marcello für die Orgel adaptiert hat. Und solch ein Beispiel hat Olivier Latry natürlich auch im Gepäck! In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt 19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten des Frankfurter Bachkonzerte e.V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.
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Ensemble BachWerkVokal Salzburg
Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Ensemble BachWerkVokal Salzburg Gordon Safari, Leitung Wenn Bach trauert Johann Sebastian Bach Motette „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ BWV 159 Anh. Motette „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“ BWV 228 Motette „Jesu, meine Freude“ BWV 227 Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 Motette „Komm, Jesu, komm“ BWV 229 Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225 Mit seiner Veröffentlichung "Wenn Bach trauert" im Bärenreiter-Verlag präsentiert der international renommierte Bachforscher Meinolf Brüser neue Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte und Aufführungspraxis der Bachmotetten (BWV 225-229), die bahnbrechend sind, weil sie eine vollkommen neue Sicht auf diese Musik ermöglichen. Lange Zeit war ja die einhellige Meinung in der Bachforschung, es müsse sich bei den Kompositionsanlässen für die Bachmotetten um Trauermusiken für Honorationen und hoch angesehene Bürger der Stadt Leipzig handeln. Brüser kann in seiner Arbeit viele Hinweise und Belege entschlüsseln, die deutlich werden lassen, dass genau das Gegenteil der Fall war. Es waren familiäre und sehr persönliche Anlässe, die mit Trauerfällen aus der ganz unmittelbaren Umgebung Bachs zu tun hatten, für die er diese Werke komponierte. Eine Form von persönlicher Trauerarbeit, wenn man so will, die Bach in anrührender Tonsprache hinterließ. Über die Lektüre von Brüsers Buch, dass sich wie ein „musikwissenschaftlicher Tatort“ liest, kommt man Bach als innig empfindenden Menschen sehr nah. Die Motetten wird man danach mit anderen Ohren hören. Gemeinsam mit Meinolf Brüser präsentiert das Ensemble BachWerkVokal dieses besondere Konzertformat, was das Publikum in Bachs persönliches Umfeld und Lebensrealität hineinnehmen möchte. (Gordon Safari) In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt 19.00 Uhr Werkeinführung & Moderation - Dr. Meinolf Brüser (Berlin) für alle Konzertbesucher
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Golden Voices of Gospel
Darmstädter Residenzfestspiele
Unter frenetischem Applaus und Standing Ovations begeistern die Golden Voices of Gospel regelmäßig ihr Publikum. Unter Leitung von Musical Director Reverend Dwight Robson, einem erfahrenen Chorleiter der amerikanischen Gospel‑Szene, präsentieren sie seit über zwei Jahrzehnten Negro-Spirituals und Gospels auf Bühnen und Festivals in ganz Europa. Der musikalische Bogen reicht von traditionellen Spirituals bis zu mitreißenden Gospels, die mit Temperament, Rhythmus und großer Emotionalität das Publikum zum Mitsingen, Mitklatschen und Mitgrooven einladen. Die Golden Voices of Gospel traten bereits mit internationalen Stars wie Michael Jackson, Helene Fischer und André Rieu auf. Im Rahmen der 26. Darmstädter Residenzfestspiele verbinden sie ihre Botschaft von Hoffnung, Gemeinschaft und Lebensfreude mit dem Festivalmotto „In eine bessere Welt“ – und machen im historischen Kollegiengebäude erlebbar, wie Musik Brücken schlägt und Herzen öffnet.
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Les Haricots Rouges - New Orleans Jazz
Darmstädter Residenzfestspiele
Seit 1963 begeistern Les Haricots Rouges – die legendären „Roten Bohnen“ – mit französischem New Orleans Jazz, der Lebensfreude, Witz und Spielfreude versprüht. Auch nach über sechs Jahrzehnten klingen sie frisch, leidenschaftlich und energiegeladen – wie eine ganze Brass Band aus dem Herzen von New Orleans, nur mit dem unverwechselbaren französischen Touch. Ihr aktuelles „Best of“ ist mehr als eine Rückschau: Es vereint Klassiker und Überraschungen – von Serge Gainsbourg über Louis Armstrong bis Johnny Hallyday – und trägt dabei stets die unverwechselbare Handschrift des Sextetts. So entsteht eine musikalische Brücke, die perfekt zum Motto 2026 passt: „In eine bessere Welt“. Mit über einer Million verkauften Alben, gefeierten Tourneen auf internationalen Bühnen und ihrem Ruf als stilprägende Botschafter des New Orleans Jazz haben Les Haricots Rouges Musikgeschichte geschrieben – und zeigen, dass echter Swing niemals alt wird.
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Chor-Sinfonisches Konzert
Darmstädter Residenzfestspiele
Carmen Piazzini, Klavier Männerchor des Konzertchors Darmstadt Darmstädter Hofkapelle Wolfgang Seeliger, Dirigent Robert Schumann: Klavierkonzert in a-Moll, op. 54 Paul Hindemith: Symphonische Metamorphosen von Themen Carl Maria von Webers Carl Maria von Weber: Auszüge aus Der Freischütz Schumanns Klavierkonzert bildet an diesem Abend, im Zeichen des Schumann-Jahres (170. Todesjahr), das poetische Herzstück. Mit der in Darmstadt lebenden Carmen Piazzini ist eine internationale Pianistin aus Buenos Aires zu erleben, die Schumanns feinsinnige Klangsprache mit großer Ausdruckskraft zum Leuchten bringt. Ebenso würdigen die Residenzfestspiele das Weber-Jahr (200. Todesjahr) 2026, dessen dramatische Oper „Der Freischütz“- die romantische Klangwelt erweiterte. Der Konzertchor Darmstadt, die Darmstädter Hofkapelle und Solisten unter der Leitung von Wolfgang Seeliger präsentieren Szenen aus dieser Oper.
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Los Temperamentos
Darmstädter Residenzfestspiele
Barockvioline, Barockcello, Flöte, Cembalo, Perkussion, Gesang Seit seiner Gründung im Jahr 2009 widmen sich Los Temperamentos der faszinierenden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit Forschergeist und Leidenschaft spürt das Ensemble den musikalischen Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika nach – jenen vermeintlich gegensätzlichen Welten, die im Barock auf überraschende Weise miteinander verbunden sind. Für Liebhaber instrumentaler Barockmusik und solche, die es werden wollen, entfalten die international renommierten Musikerinnen und Musiker auf originalen historischen Instrumenten ein farbenreiches Klangpanorama voller Eleganz und Energie. Das aktuelle Programm widmet sich den großen Übergängen des Lebens: Geburt, Wandel, Abschied und Erinnerung. Zwischen der kolumbianischen Pazifikküste und dem mexikanischen Día de los Muertos entsteht ein Klangraum, in dem Tod nicht als Ende, sondern als Teil eines lebendigen Kreislaufs erfahrbar wird – und uns einen Hauch „in eine bessere Welt“ erahnen lässt.
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