Das Staatstheater Kassel - Ein Theater mit Tradition
Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.
Ab Oktober 2025 steht das INTERIM auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne als Ausweichspielstätte während der Bauarbeiten am Opernhaus zur Verfügung - derzeit wird von mindestens fünf Jahren Bauzeit ausgegangen.
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Staatstheater Kassel - INTERIM Ludwig-Mond Str. 35D D-34121 Kassel
Uraufführung von Philipp Krebs
nach dem Roman von Jörg-Uwe Albig
Premiere: 18.4.2026
Auf Burg Zornfried versammeln sich die Vordenker einer Neuen Rechten: Eine Burgherrin philosophiert völkisch, junge Männergruppen ertüchtigen kämpferisch ihre Leiber, und ein geheimnisvoller Dichter schmiedet Verse, die von Blut, Weihe und Kitsch triefen. Und immer wieder schimmern Verbindungen zu einer erstarkenden neuen Partei auf. Das lockt auch kritische Journalist:innen an, die das neu-rechte Kulturzentrum großspurig begleiten – und dabei jede Distanz verlieren und der Demokratie einen Bärendienst erweisen.
Jörg-Uwe Albig hat 2019 mit Zornfried (UA) eines „der wichtigsten Bücher des Jahres“ (FAZ) geschrieben. In der Kasseler Uraufführung als Romanadaption verwischen bei teilnehmender Beobachtung und beobachtender Teilnahme zunehmend die Grenzen: Wehrsportübungen, Wagner und weihevolle Tafelrunden erfüllen die Aura der alten preußischen Jägerkaserne um das INTERIM.
Komponist Philipp Krebs ist eine preisgekrönte neue Stimme im Musiktheater und macht sich für Zornfried (UA) auf die Suche nach der grotesken Horrorvision neuer deutscher Tonalität. Im Untergrund seiner avancierten Klangsprache mit großem Orchester raunt es immer mal wieder leitmotivisch, nationalromantische Klänge vermischen sich mit biersaurem Volksmusikschlager und Retro-Kitsch, und unter verlockend-augenzwinkernder Leichtigkeit lauert der tiefbraune Abgrund. Regisseurin Kerstin Steeb und Dirigent Viktor Jugović spitzen die Realsatire als raumgreifendes neues Musiktheater zu, bei dem man allzu schnell schuldlos schuldig wird.
Ein Kompositionsauftrag des Staatstheaters Kassel, finanziert von der von der Ernst von Siemens Musikstiftung.
Musikalische Leitung: Viktor Jugović
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Anne-Louise Bourion
Komposition: Philipp Krebs
Libretto: Jörg-Uwe Albig
Regie: Kerstin Steeb
Bühne: Jade J. Boeckh
Kostüme: Hanne Lenze-Lauch
Licht: Holger Tschersich
Video: Rosa Wernecke
Dramaturgie: Felix Linsmeier, Kornelius Paede
Termine
Sa 18.4.2026, 19:00 | Premiere
Do 23.4.2026, 19:00
Sa 2.5.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 9.5.2026, 19:00
Fr 15.5.2026, 19:00
Fr 29.5.2026, 19:00
So 14.6.2026, 16:00
Sa 20.6.2026, 19:00
Mi 24.6.2026, 19:00
Oh Deutschland, bleiche Mutter! In einem eindrucksvollen Kompositionsprozess von 1935 bis 1959 reagierte Komponist Hanns Eisler auf die deutsche Zeitgeschichte und stellte sein musikalisches Schaffen in die Dienste der Politik. Aus dem Moskauer Exil heraus schrieb er 1935 an seinen Denkpartner Bertolt Brecht: „Ich habe einen sehr interessanten Kompositionsplan und zwar will ich eine große Symphonie schreiben, die den Untertitel Konzentrationslagersymphonie haben wird.“
Hatte schon Beethoven für seine Neunte Chor und Solist:innen integriert, geht Eisler einen Schritt weiter und schafft mit seiner Deutschen Symphonie ein vokalsinfonisches Großwerk der antifaschistischen Emigration zwischen Oratorium und politischem Lied. Durchaus programmatisch aufgeladen und agitiert ruft die Deutsche Symphonie zum linken Widerstand der Arbeiterschaft gegen den Nationalsozialismus auf. Als politisches Bekenntnis gegen den rechten Terror zeichnet seine kompromisslose Komposition ein eindrückliches Bild von der Endzeit der Weimarer Republik über das Erstarken rechter Tendenzen hin zur Nachkriegszeit und der Teilung Deutschlands – immer mit Blick auf den möglichen Widerstand, der auch heute bitter nötig ist. Als Nationalhymnenkomponist steht Eisler in der DDR dann zwischen den Stühlen, denn auch hier lösen Anklage und Ideologie nicht die sozialen Probleme und seine musikalische wie inhaltliche Eindeutigkeit steht im starken Kontrast zu der Komplexität der Nachkriegszeit.
Erstmals wird Eislers Deutsche Symphonie in Szene gesetzt: im INTERIM auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne, wo junge Männer aus Kassel und Umgebung gemustert wurden, auch schon vor knapp 100 Jahren. Nach La muette de Portici und Don Giovanni kehrt Regisseur Paul-Georg Dittrich zurück ans Staatstheater Kassel, und beschwört zusammen mit Kiril Stankow die Geister der Vergangenheit als warnende Stimmen der Gegenwart.
Musikalische Leitung: Kiril Stankow
Regie: Paul-Georg Dittrich
Bühne: Pia Maria Mackert
Kostüme: Anna Rudolph
Video: Lukas Rehm
Licht: Jürgen Kolb
Sounddesign und Elektronik: Christopher Scheuer
Dramaturgie: Teresa Martin
Termine
Di 26.5.2026, 19:00 | Voraufführung
Sa 30.5.2026, 19:00 | Premiere
Mi 3.6.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 13.6.2026, 18:00
Fr 19.6.2026, 19:00
Di 23.6.2026, 19:00
Das japanische Wort 開花 (Kaika) ist zusammen mit dem Begriff Blooming das Spielzeitthema von TANZ_KASSEL. Kaika setzt sich aus den Zeichen 開 (Öffnung, Entfaltung) und 花 (Blume) zusammen und bedeutet Blütenentfaltung oder Blühen. Es beschreibt den Moment, in dem eine Blume ihre Knospe öffnet und in voller Pracht erblüht. Diese Bedeutung kann sowohl im wörtlichen als auch im metaphorischen Sinne verstanden werden – als Symbol für Wachstum, Entfaltung und den Beginn von etwas Neuem. Es wird zu einer Metapher für das Leben, das inmitten von Tod und Verfall aufblüht, aber niemals dauerhaft bestehen kann. Ein kurzer Moment der Erhebung, der unweigerlich von der Dunkelheit verschlungen wird.
Inspiriert von der Idee der Konstruktion und Dekonstruktion sowie von den zyklischen Prozessen der Natur, haben sich die Choreograf:innen Maria Campos und Guy Nader den Gesetzen der Physik zugewandt und entwickeln für TANZ_KASSEL eine detaillierte Zeit-Raum-Komposition, die nichts mehr oder weniger als die Aufhebung der Zeit zur Folge hat. Eine Ode an das Leben und ein Blick auf dessen Fragilität. Diese Arbeit basiert auf einer rigorosen Bewegungsforschung und umfasst spezifische physische Bewegungsabläufe in Bezug auf Gewicht, Schwerkraft, Zeit, Raum und Gruppendynamik. Es entsteht eine fortlaufende Reise, die die Verflechtung, Entstehung und das dynamische Zusammenspiel zwischen einzelnen Elementen und den größeren Systemen, die sie bilden, veranschaulicht.
Guy Nader und Maria Campos sind weltweit geschätzte und gefragte Choreograf:innen, die Grenzen des Körpers virtuos ausloten und neue Ausdrucksformen im zeitgenössischen Tanz etablieren und die physischen Grenzen von Bewegung auf die Spitze zu treiben. Der gebürtige Libanese Guy Nader und die Spanierin Maria Campos arbeiten seit 2006 gemeinsam an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz, Kontaktimprovisation, Akrobatik und Kampfkunst. Sie leiten eine in Barcelona beheimatete Tanzcompany: GN I MC. Sie haben international zahlreiche Werke in verschiedenen Festivals und Veranstaltungsorten präsentiert. Wo immer sie auftreten, sorgen sie für Begeisterungsstürme.
Choreographie: Maria Campos Arroyo, Guy Nader Bou Jaudé
Bühne: Anastasios Tassos Sofroniou
Kostüme: Anastasios Tassos Sofroniou
Sounddesign (bis Premiere): Nikola Krgovic
Licht: Anastasios Tassos Sofroniou, Jürgen Kolb
Dramaturgie: Thorsten Teubl, Lars Gunnar Anderstam
Theaterpädagogik & Vermittlung: Ilana Reynolds
Termine
Fr 10.4.2026, 19:00
Di 21.4.2026, 19:00
Do 30.4.2026, 19:00und weitere Termine
Less Drama, More Techno!
In den 90er-Jahren entwickelte sich Kassel neben Frankfurt und Berlin zur dritten Techno-Hochburg Deutschlands. Im Zentrum stand ein legendärer Club: das Aufschwung Ost, später Stammheim. Hier schuf eine kleine Clique von Techno-Enthusiasten eine deutschlandweite Pilgerstätte der neuen Subkultur – mit unverwechselbarem Design und sogar einer eigenen Comicreihe. International bekannte Größen wie Dr. Motte und DJ Rush erwiesen dem Kultort die Ehre und feierten auf bis zu drei Stockwerken und 5.000 m² Dancefloor die einzigartige Atmosphäre. Es waren die unbeschwerten 90er-Jahre: Aufbruchstimmung und Entgrenzungserfahrungen in den langen Nächten von Freitag auf Montag.
Das Jahr 2002 markierte das Ende dieser Ära: Nach jahrelangen Konflikten um Lärmbelästigung, Müllberge und Drogenmissbrauch wurde der Mietvertrag des legendären Clubs schließlich nicht verlängert. Was blieb, war eine Lücke in der Kasseler Kulturlandschaft. Über zwei Jahrzehnte später greift das Schauspiel Kassel diesen faszinierenden Teil der Stadtgeschichte wieder auf und holt ihn an einem neuen Ort – dem INTERIM – aus der Versenkung.
Durch eine Phase intensiver Recherche ist ein Theaterstück entstanden, das weit über eine rein historische Rückschau hinausgeht. Es ist eine Hommage an die Liebe zur elektronischen Musik und eine Untersuchung des Lebensgefühls einer ganzen Generation. Welche Utopie steckte im Techno damals und welche Relevanz hat Clubkultur heute?
Laura N. Junghanns’ dritte Arbeit in Kassel entwickelt sich vom Dokumentarischen ausgehend hin zu einem Rave: Schrille Kostüme, hypnotische Bühneneffekte und die wummernden Beats von DJ Chi bilden den Rahmen für einen Cast, der alle Grenzen sprengt. Und schließlich sind auch einige der Kasseler Szenegrößen mit am Start. Was soll da noch schiefgehen? Nichts. Alles. Ein Rückblick mit Liebe, der tanzwütig in der Gegenwart ankommt. No regrets, please – less drama, more techno!
In Kooperation mit dem PLUS-Ensemble des Staatstheaters Kassel und dem Club Graf Karl.
Regie und Text: Laura N. Junghanns
Bühne und Video: Elizaweta Veprinskaja
Kostüme: Ariella Karatolou
Musik und Sounddesign: DJ Chi
Choreographie: Frida Laux
Licht: Holger Tschersich
Live-Video: Victoria Koberstein
Projektidee: Patricia Nickel-Dönicke
Dramaturgie: Alexander Olbrich
Produktionsleitung: Winnie Wilka
Projektleitung JUST+: Carlotta Rogge
Termine
So 19.4.2026, 19:00
Di 28.4.2026, 19:00
Fr 1.5.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 16.5.2026, 18:00
So 24.5.2026, 19:00
Fr 12.6.2026, 19:00
So 21.6.2026, 19:00
Sa 27.6.2026, 19:00
Der Champagner ist an allem schuld: Bevor der arrogante Eisenstein seine verordnete Haftstrafe antritt, lässt er es sich noch auf einem Fest des Prinzen Orlofsky gut gehen. Währenddessen empfängt seine Gattin Rosalinde zuhause ihren Liebhaber Alfred, bis der unglücklicherweise statt Eisenstein ins Gefängnis abgeführt wird. In der wohl berühmtesten Operette schwingt sich das dekadente Wiener Leben auf zum doppel- bödigen Tanz mit sektgetränkten Verwechslungsspielen, maskierten Seitensprüngen und bürgerlicher Scheinheiligkeit.
Regisseur Philipp Moschitz reiht dieses Spektakel ein in die beliebte Tradition der rauschenden Theaterbälle in Kassel und lässt das Publikum selbst Zeuge und Komplize der „Rache der Fledermaus“ sein: Mittendrin statt nur dabei wird ausgelassen gegessen, sich betrunken und das eine Bein im Walzertakt geschwungen, während das andere schon im Gefängnis steht. Temporeich und voller feinem Humor kommen alle zum Zug, vom gelangweilten Kammermädchen bis zum beschwipsten Gerichtsdiener.
Glücklich ist, wer vergisst, in welcher allzu vertrauten Dissonanz all die Leichtigkeit mit dem Wiener Zeitgeist steckt: beschämende Niederlage gegen die Preußen im Nacken, brodelnde Balkankrise und ein Börsencrash, der den hedonistischen Spekulanten ihre Feierlaune verdirbt.
Angeheizt durch die wirbelnden Ohrwürmer des Walzerkönigs Johann Strauss verheddert sich die Ballgesellschaft im süßen Strudel ungeahnter Konsequenzen. Unter der musikalischen Leitung von Kiril Stankow entspinnt sich ein kulinarisches Feuerwerk musikalischer Verlockungen, die das sinnlich-sündige Vergnügen komplettieren.
Musikalische Leitung: Kiril Stankow
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Viktor Jugović
Regie: Philipp Moschitz
Bühne und Video: Ayşe Gülsüm Özel
Kostüme: Claudio Pohle
Choreographie: Sven Niemeyer
Licht: Holger Tschersich
Dramaturgie: Felix Linsmeier
Chorleitung: Marco Zeiser Celesti
Zu den weltberühmten Klängen von Verdis Triumphmarsch setzt sich Kassels neues Opernschiff in Bewegung auf seine Fahrt durch den Ozean des Weltmarkts und die Untiefen seiner globalen Krisen. Was als sinnliche Kreuzfahrt unseres theatralen Bühnen-Tankers in Kassels neuem INTERIM startet, wird bald zur Messlatte für ein zukünftiges Musiktheater des Erlebnisses. Und kaum sind wir in See gestochen, schon unken die einen, das Boot sei voll, während die anderen eine neue Verteidigungsfähigkeit einfordern, um den bisherigen Wohlstand an Deck zu erhalten.
Trotz seiner mehr als 200-köpfigen Besatzung aus Chor, Extrachor und Statisterie, Staatsorchester, Bühnenorchester und den berühmten sechs Fern-Trompeten sowie dem internationalen Cast aus hervorragenden Solist:innen kommt dieses musikalische Schiff der Träume schon bei der Jungfernfahrt mit Giuseppe Verdis Aida in gehörige Schieflage. Denn bald zeigt sich, dass Verdis rauschende Liebesgeschichte in erster Linie eine Parabel auf den europäischen Imperialismus ist – gerade in den beliebten Chorszenen mit ihren beißenden musikalischen Seitenhieben gegen das kriegslüsterne preußische Militär und seinen Kadavergehorsam. Dieses imperialistische Streben nach einem Platz an der Sonne weckt Erinnerungen an das im Uraufführungsjahr 1871 durch Preußen gewaltsam gegründete Deutsche Reich, das in den Mauern der 1910 gebauten Kasseler Jägerkaserne steckt. Auf deren ehemaligen Exerzierplatz wird das neue INTERIM des ehemals preußischen, jetzt hessischen Staatstheaters Kassel mit Verdis Monumentalwerk im Herbst 2025 eröffnet.
Hier gehen Kassels neuer Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis und Intendant Florian Lutz zusammen an Bord und erarbeiten ihre erste gemeinsame Produktion. Operngenuss und partizipative Überraschungen sind natürlich all inclusive. An diesem Ort wird im Geiste Verdis aus der Liebe zwischen der Sklavendienste leistenden Aida und dem Heerführer Radamès ein humanistisches Plädoyer gegen Volk und Nation, Religion und Militarismus, das deutlich macht, dass es kein richtiges Leben im Falschen gibt.
Die Produktion Aida wird durch die Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. unterstützt.
Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Kiril Stankow
Regie: Florian Lutz
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Mechthild Feuerstein
Video: Konrad Kästner
Dramaturgie: Kornelius Paede
Chorleitung: Marco Zeiser Celesti
Termine
Sa 11.4.2026, 19:00
Do 11.6.2026, 19:00
So 28.6.2026, 18:00
Davon ging die Welt nicht unter: Auf den Altlasten der preußischen Jägerkaserne, zwischen Bundeswehr, Asylunterkunft und Landesamt für Naturschutz erforscht die Musiktheatersparte im INTERIM das nationale Kulturerbe. Die szenische Erstaufführung von Hanns Eislers Deutscher Symphonie liefert den widerstandsgeschichtlichen Gegenentwurf, dem sich auch der völkische Burgenkitsch von Zornfried (UA) stellen muss. Auferstanden aus Ruinen realpolitischer Ohnmacht kombiniert das Musiktheaterfestival dies mit vielfältigen Formaten wie Vorträgen, Liederabend und gemeinsamen Arbeiterliedersingen.
Vorläufiges Festivalprogramm:
Festivaleröffnung
Fr 29. Mai, 18 Uhr / Foyer INTERIM
Zornfried (UA)
Uraufführung von Philipp Krebs nach dem Roman von Jörg-Uwe Albig
Musikalische Leitung: Viktor Jugović | Komposition: Philipp Krebs | Libretto: Jörg-Uwe Albig | Regie: Kerstin Steeb
Fr 29. Mai, 19 Uhr / INTERIM
Arbeiterliedersingen
Singen Sie mit uns gemeinsam über Solidarität, Klassenkampf und gegen den Faschismus an!
Sa 30. Mai, 17:45 Uhr / INTERIM
Deutsche Symphonie
Musiktheater nach Hanns Eisler
Musikalische Leitung: Kiril Stankow | Regie: Paul-Georg Dittrich Premiere: Sa 30. Mai, 19 Uhr / INTERIM
anschließend Premierenfeier
Öffentlicher Rundgang durch Catherine Opies Ausstellung "The Pause That Dreams Against Erasure"
mit Kuratorin Jasmin Meinold
So 31. Mai, 13 Uhr / Fridericianum
Diskursprogramm zu Hanns Eislers Deutsche Symphonie
mit den Eisler-Expert:innen Prof. Stefan Hanheide, Sophie Haubold, Frieder Reininghaus und Prof. Hartmut Krones
So 31. Mai, 14 Uhr / Fridericianum, Veranstaltungssaal
da wird gesungen werden, von den finstern Zeiten
Liederabend mit Annabelle Kern
Mit: Annabelle Kern, Sopran | Lorenzo di Stefano, Klavier | Felix Linsmeier, Dramaturgie
So 31. Mai, 17 Uhr / Fridericianum, Veranstaltungssaal
Siegfried, bist du’s?
Musiktheater von OMG Schubert
So 31. Mai, 20:15 Uhr / TiF – Theater im Fridericianum
Das Staatstheater Kassel - Ein Theater mit Tradition
Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.
Ab Oktober 2025 steht das INTERIM auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne als Ausweichspielstätte während der Bauarbeiten am Opernhaus zur Verfügung - derzeit wird von mindestens fünf Jahren Bauzeit ausgegangen.
Anschrift:
STAATSTHEATER KASSEL
Friedrichsplatz 15
D-34117 Kassel