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Konzerte | Konzert

Liedschatten: AND YOUR BIRD CAN SING

Schauspiel Frankfurt - Kammerspiele

Haben wir uns nicht alle schon mal gewünscht, ein Vöglein zu sein? Besser jedenfalls als den doch eher unangenehmen Vögeln aus Hitchcocks Film als Mensch zu begegnen. »Versteht ihr was von Vögeln? Kennt ihr die Gefahren? Wisst ihr, dass sie früher sogar Saurier waren?«, singt Funny van Dannen und im »Kleinen Spatz« von Moritz Krämer/Die höchste Eisenbahn besteigt der titelgebende Piepmatz sogar ein Flugzeug, weil er endlich auch mal den Süden sehen möchte. Pünktlich zur Premiere von »Süßer Vogel Jugend« im Schauspielhaus beschäftigt sich der Liedschatten diesmal mit frühlingshaftem Gezwitscher und extravaganten Flugmanövern. Vögel spielen in etlichen Songs eine Hauptrolle – von der Amsel (»Blackbird«, The Beatles) bis zum Adler (»Fly like an Eagle«) ist einiges dabei, was an Höhe gewinnen kann. Band und Ensemble mixen wie gewohnt musikalische Ausgrabungen mit Bangern, Romantik mit Pop und Schlager mit Jazz.
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Von Schwärmen & Einzelgängern | cresc Biennale für aktuelle Musik

cresc... Biennale für aktuelle Musik

Ensemble Modern Pia Davila I Sopran Julian Prégardien I Tenor Lucie Leguay I Dirigentin Theres – Liederzyklus in fünf Episoden und fünf Kontrapunkten Bernard Foccroulle: Winterreisende (2025/26) für Sopran, Tenor und Ensemble, Text von Felicitas Magdalena Pfaus, UA Helena Cánovas Parés: Kein Frühling mehr (2025/26) für Sopran, Tenor und Ensemble, Text von Luise Hensel, UA Thierry Tidrow: Le domaine mystérieux (2025/26) für Sopran, Tenor und Ensemble, nach Texten von Alain-Fournier und Friedrich Hölderlin, UA Malika Kishino: Verlorene Farben (2025/26) für Tenor und Ensemble, Text von Julian Prégardien nach einer Szene von Haruki Murakami, UA Sarah Nemtsov: Komm (2025/26) für Tenor und Ensemble, Text von Gertrud Kolmar, UA Leon Liang: »…dann ist’s so schön wie nie«, fünf Lieder vom Rande der Gesellschaft (2025/26) für Sopran, Tenor und Ensemble, Texte von Stefan Weiller nach Gesprächen mit Menschen im Abseits, UA Im Zentrum des Theres-Liederzyklus steht die Idee einer »zeitgenössischen Winterreise«: eine Hommage an Franz Schubert und zugleich eine Neuverortung in der Gegenwart. Dafür haben Komponist*innen unterschiedlicher Generationen neue Werke geschaffen. Die verwendeten Texte verweben historische Stimmen mit aktuellen Reflexionen und spannen so den Bogen von der Romantik bis ins heute. Dieses Format zwischen Stadtraum und Konzertsaal steht für Bewegung, für kollektives Unterwegssein, für das wechselnde »Dazwischen« von Individuum und Gruppe. Neben dem Konzert im Casals Forum führt der Festivaltag das Publikum nicht nur in den Konzertsaal, sondern hinaus in die winterliche Stadt. An wechselnden Orten erklingen Kurzkonzerte, die wie Kapitel einer Erzählung ineinandergreifen (siehe Wandelkonzert 14:15). Das Restaurant im Hotel Vienna House in Kronberg (direkt neben dem Casals Forum) öffnet zwischen 18:00 und 19:45 Uhr seine Türen für ein winterliches Abendbrot vor dem Konzert. Dauer: ca. 90 min ohne Pause Konzert Casals Forum: 35,- | erm. 18,- € Im 3er-Wahlabo mit 25 % Ersparnis buchbar Kombiticket Wandelkonzert und Konzert Casals Forum: 45,- | erm. 24,- € cresc... wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Dieses Konzert wird gefördert durch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten.
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Desert Music | cresc Biennale für aktuelle Musik

cresc... Biennale für aktuelle Musik

hr-Sinfonieorchester Synergy Vocals | Chor Brad Lubman | Dirigent Justė Janulytė: Uccelli et altre cose (2025), UA Steve Reich: The Desert Music (1983) Die Komponistin Justė Janulytė ist bekannt für ihre minimalistischen, monochromen Klanglandschaften, die sie mit feinem Gespür für die perfekte Dramaturgie aus schwebenden Prozessen formt. Sie spielt mit der Verschmelzung von Einzelstimmen zu einer kollektiven Masse und lässt den Übergang fast unhörbar werden. Das hr-Sinfonieorchester bringt nun ihr neues Werk ›Uccelli et altre cose‹ zur Uraufführung. Das monumentale Minimal-Music-Werk ›The Desert Music‹ für Chor und Orchester von Steve Reich ist eine akustische Metapher für das, was die Wissenschaft Schwarmverhalten nennt. Reich nutzt die für seine Musik typischen repetitiven Muster, die sich stetig minimal verändern und damit wie in Zeitlupe verschieben. Assoziationen an die Bewegungen großer Vogel- oder Fischschwärme liegen in Reichs »phase shifting« nicht fern. Dauer: ca. 90 min inkl. Pause Tickets: 24,- € | erm. 14,- € Im 3er-Wahlabo mit 25 % Ersparnis buchbar
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Kraftwerke | cresc Biennale für aktuelle Musik

cresc... Biennale für aktuelle Musik

Mitglieder des Ensemble Modern Adriane Westerbarkey | Konzeption und künstlerische Leitung Schüler*innen der Wöhlerschule und des Gymnasium Süd Teile mich – Zellen als Kraftwerke Ein partizipatives Kunstprojekt über Zellforschung (2025/26) Was passiert, wenn Zellen sich teilen oder wenn sich viele Körper wie ein Schwarm bewegen? Und was haben diese Vorgänge gemeinsam? Aus dem Einzelnen entsteht ein größeres Ganzes. Daran knüpft das partizipative Projekt ›Teile mich – Zellen als Kraftwerke‹ an. Frankfurter Schüler*innen erforschen gemeinsam mit Wissenschaftler*innen das Verhalten menschlicher Zellen und entwickeln mit Künstler*innen Animations- und Kurzfilme. Diese werden im Konzert von den Schüler*innen gemeinsam mit Musiker*innen des Ensemble Modern vertont. Dabei werden die biologischen Prozesse auf kreative Weise erlebbar gemacht. Wissen wird sichtbar, Fantasie wird forschend. Es entsteht ein ungewöhnliches Gesamtkunstwerk: Kunst-Film trifft Live-Musik! Dauer: ca. 45min ohne Pause
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Superorganism | cresc Biennale für aktuelle Musik

cresc... Biennale für aktuelle Musik

Ensemble Modern hr-Sinfonieorchester Sylvain Cambreling | Dirigent Miroslav Srnka: Superorganisms für großes Orchester (2022) Conlon Nancarrow: Studies No. 7, 6, 12 (1948–51) – Kammermusik-Transkriptionen von Yvar Mikhashoff unter Mitarbeit von Charles Schwobel (1987–89) Rebecca Saunders: Wound für Ensemble und Orchester (2022) Gemeinsam widmen sich die beiden Festivalausrichter dem Festivalthema SCHWÄRMEN. Dabei erkunden sie, wie sich Klänge organisieren und zu einem Superorganismus werden – zu einer Gemeinschaft, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Der Komponist Miroslav Srnka überträgt dieses Phänomen in seinem Werk ›Superorganisms‹ auf das Orchester: Mal funkelt das Individuum, mal dominiert der gemeinsame Puls. Ein musikalisches Abenteuer, das die Kraft des Miteinanders spürbar macht. Conlon Nancarrows ›Studies‹ entfalten in ihrer kammermusikalischen Fassung ein polyrhythmisch groovendes vielfarbiges Strukturgeflecht. In Rebecca Saunders’ ›Wound‹ prallen fragile Linien und orchestrale Dichte, verletzliche Intimität und schroffe Abwehr aufeinander – ein emotional aufgeladenes Werk voller Klangwunden. Drei Werke, drei Perspektiven auf das Zusammenspiel vieler Einzelstimmen: Ein Abend über kollektive Intelligenz, klangliche Selbstorganisation und die Schönheit des komplexen Ganzen. Dauer: ca. 115 min inkl. Pause Mit freundlicher Unterstützung der Ensemble Modern Patronatsgesellschaft e.V. In Partnerschaft mit VILCO – die Stadthalle Bad Vilbel. Tickets: 35,- € | erm. 18,- € Im 3er-Wahlabo mit 25 % Ersparnis buchbar
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Swarming Voices | cresc Biennale für aktuelle Musik

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hr-Bigband Trondheim Voices John Hollenbeck | Dirigent John Hollenbeck: FLOCK für Jazzorchester (2011) John Hollenbeck: Neues Werk für Frauenchor und Bigband (2025), UA Trondheim Voices: Elektroakustische Improvisation für Frauenchor solo John Hollenbeck: Regen und Gnade für Jazzorchester (2005/2014) John Hollenbeck: The Power of Water für Jazzorchester und Frauenchor (2011) Die hr-Bigband gestaltet an diesem Abend gemeinsam mit dem mehrfach Grammy-nominierten John Hollenbeck und dem norwegischen Vokalensemble Trondheim Voices einen Klangparcours zwischen Jazz, aktueller Musik und Improvisation. Mit der Komposition ›Flock‹ des amerikanischen Komponisten und Jazz-Schlagzeugers Hollenbeck befinden wir uns mitten in einer Flugformation. Entstanden ist das Werk 2011 in Schottland, wo er riesige Gänseschwärme beobachtete. Hollenbeck, bekannt für seine poetischen und strukturell kühnen Werke, bringt auch ein neues Werk für Frauenchor und Bigband mit und greift dazu das Festivalthema auf. Die hr-Bigband zeigt hier ihre stilistische Vielseitigkeit. Gemeinsam mit dem achtstimmigen Chor entsteht ein Geflecht aus Stimmen und Instrumenten, die sich immer wieder neu formieren. In einer elektroakustischen Solo-Improvisation präsentieren die Trondheim Voices außerdem ihre beeindruckende Kunst des Echtzeit-Komponierens. Dauer: ca. 100 min inkl. Pause Tickets: 24,- € | erm. 14,- € Im 3er-Wahlabo mit 25 % Ersparnis buchbar
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Sonic Synergies | cresc Biennale für aktuelle Musik

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Ensemble Modern IEMA-Ensemble 2025/26 Toby Thatcher | Dirigent Michael Jarrell | Coach Komposition Hed Bahack: Letting Go (2025/2026), UA Hed Bahack: Fantasien und Realitäten (2021) Caio de Azevedo: Pierrot posting (2025/2026), UA Caio de Azevedo: Ela (Streichquartett) (2025) Eungjin Lee: Lumière mourante (2025/2026), UA Eungjin Lee: Pour les voix inquiétantes (2024) Yixie Shen: Joy without cause, death tendered on the back (2025/2026), UA Yixie Shen: ILLUSION – I. Der bewegte Wald (2022) Vier Komponist*innen des Nachwuchsförderprogramms ›young_professionals‹ werden porträtiert mit Uraufführungen zum Thema SCHWÄRMEN sowie einer Auswahl ihrer bestehenden Werke. Begleitet werden sie durch den Schweizer Komponisten Michael Jarrell und den australisch-britischen Dirigenten Toby Thatcher, die sie zusammen mit den Mitgliedern des Ensemble Modern als Mentoren bei der Entwicklung der Kompositionen unterstützen. Die jungen Komponist*innen lernen dabei das Arbeitsumfeld eines international agierenden Ensembles kennen, erweitern ihre eigenen künstlerischen Kompetenzen und üben sich im Umgang mit professionellen Instrumentalist*innen. cresc… 2026 präsentiert die Ergebnisse dieses renommierten Nachwuchsförderprogramms und bietet den Werken der Künstler*innen eine Bühne. Dauer: ca. 135 min inkl. Pause young_professsionals wird ermöglicht durch die Crespo Foundation im Rahmen von Sound Port Frankfurt 2030 und unterstützt durch die Kooperation des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft mit dem Ensemble Modern. Tickets: 24,- € | erm. 14,- € Im 3er-Wahlabo mit 25 % Ersparnis buchbar
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Beehive Connections | cresc Biennale für aktuelle Musik

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Mitglieder und Kammermusikgruppen von: Ensemble Modern hr-Bigband hr-Sinfonieorchester Musikalische Interventionen von u.a. Philipp Glass, Justė Janulytė, György Ligeti, Ludwig van Beethoven, kuratiert und komponiert von Hermann Kretzschmar und Uwe Dierksen. Die Besucher*innen erwartet in den Kunstinstallationen von Justine Emard ein Wandelkonzert mit Musik aus drei Jahrhunderten. Mitglieder von Ensemble Modern, hr-Sinfonieorchester und hr-Bigband treten in einen künstlerischen Dialog mit den beiden Licht- und Klanginstallationen ›Supraorganism‹ und ›Intraorganism‹ der französischen Künstlerin. Auch die große Kirchenorgel der KunstKulturKirche wird Teil dieses Abends zwischen Kunst, Technologie, Natur und Musik. Im Zeitraum von 20.00–23.30 Uhr findet durchgängig Musik im Rahmen der Kunstinstallation statt. In diesem Zeitraum wird das Programm zweimal gespielt. Mit freundlicher Unterstützung der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege Tickets: 24,- € | erm. 14,- € Im 3er-Wahlabo mit 25 % Ersparnis buchbar
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Swarm Music | cresc Biennale für aktuelle Musik

cresc... Biennale für aktuelle Musik

IEMA-Ensemble 2025/26 Continuum XXI Georg Friedrich Haas: tria ex uno (2001) Alberto Arroyo: collapse (2025) Eloain Lovis Hübner: crunch modes 1.0 (2023) Eloain Lovis Hübner: crunch modes 2.0 (2023) Haotian Yu: orchid pavilion (telemusic) (2025), UA Diego Ramos Rodríguez: PART (2026), UA Das IEMA-Ensemble 2025/26 lädt mit Continuum XXI ein Ensemble ein, das sich Alter und Neuer Musik auf ausschließlich historischen Instrumenten widmet und damit beide Welten miteinander verbindet. Mit Georg Friedrich Haas’ ›tria ex uno‹ steht zunächst ein Klassiker der Moderne auf dem Programm, der durch seinen Bezug zu Josquin Desprez die Welt der Renaissance heraufbeschwört. Das Werk ›collapse‹ von Alberto Arroyo ist eine Metapher für den Zusammenbruch: Poetisch-sinnliche Flächen entwickeln sich hier zu einem taumelnden Klangkollaps. Eloain Lovis Hübners ›crunch modes‹, angeregt durch aktuelle politische Ereignisse, gesellschaftliche Konflikte und Umweltkatastrophen, nähert sich den dystopischen Befindlichkeiten unserer Zeit an. Elektronische Mittel erzeugen darin Momente des Unvorhersehbaren innerhalb einer durchkomponierten Struktur. Die beiden Urau ührungen des diesjährigen IEMA-Komponisten Haotian Yu und des spanischen Komponisten Diego Ramos Rodríguez widmen sich dem Festivalthema SCHWÄRMEN. Dauer: ca. 100 min inkl. Pause Im Rahmen des Masterstudiengangs ›Internationale Ensemble Modern Akademie – Contemporary Music Performance‹ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) sowie der UIysses Platform, mit Unterstützung der Europäischen Union. Tickets: 24,- € | erm. 14,- € Im 3er-Wahlabo mit 25 % Ersparnis buchbar
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Von Schwärmen & Einzelgängern | cresc Biennale für aktuelle Musik

cresc... Biennale für aktuelle Musik

Ensemble Modern Pia Davila I Sopran Julian Prégardien I Tenor Lucie Leguay I Dirigentin Wandelkonzert im Frankfurter Stadtraum Theres – Liederzyklus in fünf Episoden und fünf Kontrapunkten Bernard Foccroulle: Winterreisende (2025/26) für Sopran, Tenor, Klarinette und Klavier, Text von Felicitas Magdalena Pfaus, UA Helena Cánovas Parés: Kein Frühling mehr (2025/26) für Sopran, Tenor und Ensemble, Text von Luise Hensel, UA Thierry Tidrow: Le domaine mystérieux (2025/26) für Sopran, Tenor und Ensemble, nach Texten von Alain-Fournier und Friedrich Hölderlin, UA Malika Kishino: Verlorene Farben (2025/26) für Tenor und Ensemble, Text von Julian Prégardien nach einer Szene von Haruki Murakami, UA Sarah Nemtsov: Komm (2025/26) für Tenor und Ensemble, Text von Gertrud Kolmar, UA Julian Prégardien nimmt das Publikum mit auf die Reise zu Fuß durch die winterliche Innenstadt. An wechselnden Orten erklingen Kurzkonzerte, die wie Kapitel einer Erzählung ineinandergreifen – bis sich im Casals Forum in Kronberg das große Ganze entfaltet. Im Zentrum steht die Idee einer »zeitgenössischen Winterreise«: eine Hommage an Franz Schubert und zugleich eine Neuverortung in der Gegenwart. Dafür haben Komponist*innen unterschiedlicher Generationen neue Werke geschaffen. Die verwendeten Texte verweben historische Stimmen mit aktuellen Reflexionen und spannen so den Bogen von der Romantik bis ins heute. Dieses Format zwischen Stadtraum und Konzertsaal steht für Bewegung, für kollektives Unterwegssein, für das wechselnde »Dazwischen« von Individuum und Gruppe. Eine einmalige Reise, die sich über die verschiedenen Stationen erschließt und das Publikum in Bewegung versetzt – ein urbanes Erlebnis und ein offener Dialog mit der Gegenwart. Start: 14:15 Uhr Nebbienschen Gartenhaus Ziel: ca. 17.00 Uhr MOMEM (Hauptwache). Bei Buchung des Kombitickets hier auch Abfahrt der S 4 zum abendlichen Konzert in Kronberg Beim Wandelkonzert keine Abendkasse! Das Restaurant im Hotel Vienna House in Kronberg (direkt neben dem Casals Forum) öffnet zwischen 18:00 und 19:45 Uhr seine Türen für ein winterliches Abendbrot vor dem Konzert. Stationen: Nebbiensches Gartenhaus St. Katharinenkirche Deutsches Romantik-Museum MOMEM – Museum Of Modern Electronic Music Dauer: ca. 165 min Wandelkonzert: 20,- € | erm. 12,- € Kombiticket Wandelkonzert und Konzert Casals Forum: 45,- | erm. 24,- € cresc... wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Dieses Konzert wird gefördert durch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten.
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cresc... Biennale

4. bis 15.2.2026 cresc... Biennale für aktuelle Musik Frankfurt RheinMain
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10. Sinfoniekonzert

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Daniel Lozakovich, Violine Sebastian Weigle, Dirigent Frankfurter Opern- und Museumsorchester Ludwig van Beethoven 1770–1827: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Sergej Rachmaninow 1873–1943: Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 WIEDERSEHEN MIT EINEM FREUND Das letzte Konzert der Saison verschafft uns ein Wiedersehen mit einem alten Freund. Sebastian Weigle, langjähriger Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Museumskonzerte, kehrt erstmals nach seinem Abschied ans Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zurück. Er bringt Werke zweier Komponisten mit, die ihm immer schon besonders am Herzen lagen. Die Sinfonien und Konzerte Ludwig van Beethovens hat er gern auf den Programmzettel gesetzt, zumal sie seit der Gründung der Museumskonzerte zu den am häufigsten aufgeführten Werken gehören. Hier dirigiert er das Beethoven’sche Violinkonzert mit dem jungen Geiger Daniel Lozakovich als Solist, den wir noch als Interpreten des Violinkonzerts von Johannes Brahms in guter Erinnerung haben. Beide kommen zu uns als eingespieltes Team. In den Museumskonzerten sind sie 2020 gemeinsam aufgetreten, und das Violinkonzert von Beethoven haben sie erst kürzlich in Tokio interpretiert. Ein großer Russe darf in Sebastian Weigles Programm nicht fehlen. Sergej Rachmaninows 2. Sinfonie gilt als sein bedeutendstes Orchesterwerk. Schwärmerisch und üppig – das sind die Begriffe, mit denen das Werk wohl am häufigsten charakterisiert wird. Schier endlos strömende, schwärmerische Melodien erinnern an die Klavierkonzerte, ein russisch-volkstümliches Thema jagt durch das mitreißende Scherzo, und wie zumeist bei Rachmaninow steigert sich die Musik am Ende hin zu einem großartigen Höhepunkt – des Konzerts und zugleich der Saison 10 Uhr »vor dem museum« mit Klaus-Albert Bauer im Großen Saal
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Happy New Ears: Porträt Hannah Kendall

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Ensemble Modern Vier spannende Porträts stehen in dieser Spielzeit auf dem Programm der Reihe, die wir in Kooperation mit dem Ensemble Modern (EM) und der HfMDK fortführen. Am 27. November wird einer der prägenden deutschen Komponisten unserer Zeit 90 Jahre alt: HELMUT LACHENMANN. Aus diesem Anlass widmet das EM ihm einen Abend. Vor zehn Jahren war seine Oper Das Mädchen mit den Schwefelhölzern auch in Frankfurt zu erleben. Der tschechische Komponist MIROSLAV SRNKA hat ebenfalls meh rere Werke für Musiktheater komponiert, darunter South Pole (2016) sowie Voice Killer, das im Juni 2025 am Musiktheater an der Wien uraufgeführt wird. IRIS TER SCHIPHORST, die ebenso wie Lachenmann und Srnka eine enge Beziehung mit dem EM verbindet, ist als Keyboarderin, Schlagzeugerin und Bassistin mit diversen Rockbands aufgetreten. Die Schülerin von Luigi Nono und Dieter Schnebel war bis 2022 Professorin für Medienkomposition an der Uni- versität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Vertreterin der jüngeren Generation ist schließlich die britische Komponistin HANNAH KENDALL mit Wurzeln im südamerikanischen Guyana zu erleben. Sie wurde 2022 mit dem Hindemith- Preis ausgezeichnet.
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Happy New Ears: Porträt Iris ter Schiphorst

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Ensemble Modern Vier spannende Porträts stehen in dieser Spielzeit auf dem Programm der Reihe, die wir in Kooperation mit dem Ensemble Modern (EM) und der HfMDK fortführen. Am 27. November wird einer der prägenden deutschen Komponisten unserer Zeit 90 Jahre alt: HELMUT LACHENMANN. Aus diesem Anlass widmet das EM ihm einen Abend. Vor zehn Jahren war seine Oper Das Mädchen mit den Schwefelhölzern auch in Frankfurt zu erleben. Der tschechische Komponist MIROSLAV SRNKA hat ebenfalls meh rere Werke für Musiktheater komponiert, darunter South Pole (2016) sowie Voice Killer, das im Juni 2025 am Musiktheater an der Wien uraufgeführt wird. IRIS TER SCHIPHORST, die ebenso wie Lachenmann und Srnka eine enge Beziehung mit dem EM verbindet, ist als Keyboarderin, Schlagzeugerin und Bassistin mit diversen Rockbands aufgetreten. Die Schülerin von Luigi Nono und Dieter Schnebel war bis 2022 Professorin für Medienkomposition an der Uni- versität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Vertreterin der jüngeren Generation ist schließlich die britische Komponistin HANNAH KENDALL mit Wurzeln im südamerikanischen Guyana zu erleben. Sie wurde 2022 mit dem Hindemith- Preis ausgezeichnet.
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Happy New Ears: Porträt Miroslav Srnka

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Ensemble Modern Vier spannende Porträts stehen in dieser Spielzeit auf dem Programm der Reihe, die wir in Kooperation mit dem Ensemble Modern (EM) und der HfMDK fortführen. Am 27. November wird einer der prägenden deutschen Komponisten unserer Zeit 90 Jahre alt: HELMUT LACHENMANN. Aus diesem Anlass widmet das EM ihm einen Abend. Vor zehn Jahren war seine Oper Das Mädchen mit den Schwefelhölzern auch in Frankfurt zu erleben. Der tschechische Komponist MIROSLAV SRNKA hat ebenfalls meh rere Werke für Musiktheater komponiert, darunter South Pole (2016) sowie Voice Killer, das im Juni 2025 am Musiktheater an der Wien uraufgeführt wird. IRIS TER SCHIPHORST, die ebenso wie Lachenmann und Srnka eine enge Beziehung mit dem EM verbindet, ist als Keyboarderin, Schlagzeugerin und Bassistin mit diversen Rockbands aufgetreten. Die Schülerin von Luigi Nono und Dieter Schnebel war bis 2022 Professorin für Medienkomposition an der Uni- versität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Vertreterin der jüngeren Generation ist schließlich die britische Komponistin HANNAH KENDALL mit Wurzeln im südamerikanischen Guyana zu erleben. Sie wurde 2022 mit dem Hindemith- Preis ausgezeichnet.
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9. Sinfoniekonzert

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Thomas Guggeis, Dirigent Karolina Bengtsson, Sopran Magnus Dietrich, Tenor David Steffens, Bass Cäcilienchor Frankfurt Figuralchor Frankfurt Frankfurter Kantorei Frankfurter Singakademie Frankfurter Opern- und Museumsorchester Joseph Haydn 1732–1809: Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 »SPIELT MEHR HAYDN!« Joseph Haydns Oratorium Die Jahreszeiten entstand kurz nach den ersten erfolgreichen Aufführungen des Schwesterwerks Die Schöpfung. Beide Werke stehen in enger geistiger Verbindung zueinander. Führt die Schöpfung das Werden der Welt im Ablauf des Genesis-Berichtes vor Augen, so geht es in den Jahreszeiten um die Existenz der Welt im Ablauf des Jahres, um das Erleben der göttlichen Schöpfung im zyklischen Werden und Vergehen der Natur. Trotz dieser inhaltlichen Nähe ging Haydn die Komposition der Jahreszeiten eher schwer von der Hand. Mit dem Text, verfasst von Baron van Swieten nach The Seasons des englischen Autors James Thomson, hatte Haydn seine Schwierigkeiten. »Froschgequake« oder »Fleiß« zu vertonen, lief ihm zuwider. Andererseits scheint er den Text des Schlusschores: »Juhhe! Juhhe! Der Wein ist da!«, mit dem der Herbst ausklingt, so wörtlich genommen zu haben, dass er bei der Komposition nicht ganz nüchtern war. »Ich nenne daher die Schlussfuge die besoffene Fuge«, soll er geäußert haben. Eines haben die beiden großen Oratorien der Schöpfung und der Jahreszeiten gemein: Sie besingen und feiern nicht nur den Lauf der Welt und der Zeiten, sondern auch die Kostbarkeit der Natur – und sind damit heute wieder von großer Aktualität! 10 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal
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7. Sinfoniekonzert: Kirill Gerstein, Thomas Guggeis

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Kirill Gerstein, Klavier Thomas Guggeis, Dirigent Frankfurter Opern- und Museumsorchester Leonard Bernstein 1918–1990: The Age of Anxiety Sinfonie Nr. 2 für Klavier und Orchester Ludwig van Beethoven 1770–1827: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale MENSCH UND NATUR Musik ist immer auch ein Spiegel ihrer Zeit. Bernsteins Age of Anxiety, das »Zeitalter der Angst«, von 1947 bis 1949 komponiert nach einem Gedicht des britischen Lyrikers Wystan Hugh Auden, beschreibt das unsichere und wechselvolle Lebensgefühl der Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Gedicht erzählt von vier jungen Leuten, die ihre Ängste und Einsamkeitsgefühle in einer New Yorker Bar mit reichlich Alkohol herunterspülen, wechselnde Bindungen eingehen und verzweifelt Halt und Glauben in einer fremd gewordenen Welt suchen. Bernsteins Sinfonie mit Soloklavier – er hätte es auch Klavierkonzert nennen können – hält sich eng an das Gedicht. Auf den Prolog in der Bar folgen fünf Sätze, in denen die vier Personen sich betrinken, durch die Stadt fahren, gemeinsam feiern und am Ende auseinandergehen. Die Musik ist eklektisch und enthält Elemente des Jazz ebenso wie Anklänge an Ravel, Strawinsky, Schostakowitsch und Gershwin. Wie der Beiname Pastorale nahelegt, wird Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie zumeist als heiter-idyllische Landsinfonie gedeutet. Dass sie gleichzeitig mit der 5. Sinfonie in c-Moll entstand, zeigt, dass sie nicht Ausdruck lang anhaltender Heiterkeit des Komponisten ist. Die äußeren Umstände waren alles andere als idyllisch. Es war die Zeit der Koalitionskriege, Wien war 1805 von französischen Truppen besetzt worden, und Beethoven hatte mit seinen persönlichen und verwandtschaftlichen Problemen zu kämpfen. So setzte er mit dem heiteren Landleben der Pastorale auch einen Kontrast zu den persönlichen und politischen Bedrohungen und Umwälzungen seiner Zeit. 10 Uhr »vor dem museum« mit Klaus-Albert Bauer im Großen Saal
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8. Sinfoniekonzert: Alexej Gerassimez / Thomas Guggeis

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Alexej Gerassimez, Schlagzeug Thomas Guggeis, Dirigent Frankfurter Opern- und Museumsorchester Peter Eötvös 1944–2024: Speaking Drums – Vier Gedichte von Jayadeva und Sándor Weöres für Solo-Schlagzeug und Orchester Gustav Mahler 1860–1911: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll SCHLAGZEUG-POESIE Gleichzeitig zu sprechen und ein Instrument zu spielen, ist gar nicht so einfach, da kommt man leicht ins Stocken oder aus dem Rhythmus. Im Jazz begleiten Musiker einzelne Passagen gelegentlich mit Sprechgesang. Das Schlagzeugkonzert mit dem Titel »Sprechendes Schlagzeug« geht umgekehrt vor. Der Schlagzeuger spricht zunächst rhythmische Silben, übergibt dann den Rhythmus an sein Instrument, lehrt es sozusagen zu sprechen, bis es schließlich von alleine spricht. Ausgangspunkt der ersten beiden Sätze des Stückes sind drei Gedichte von Sándor Weöres, der dritte Satz ist inspiriert von einem Gedicht von Jayadeva. Wir dürfen gespannt sein auf ein ungewöhnliches Werk des erst im Vorjahr verstorbenen, ungarischen Komponisten Peter Eötvös und auf Alexej Gerassimez, der als MuseumsSolist im Laufe der Saison 2025/26 auch in unseren anderen Konzertreihen zu erleben sein wird. Viel ist in Gustav Mahlers Fünfte hineininterpretiert worden. Im Gegensatz zu ihren jenseitsbezogenen Vorgängern sei sie eine diesseitsorientierte »Welt-Sinfonie«. Nachdem die »Wunderhorn«-Welt verloren gegangen sei, versuche sie sich an der »Neugestaltung der Welt aus dem eigenen Ich«. Unbestritten ist an der Fünften, dass sie im Gegensatz zu den vorangehenden Sinfonien mit Gesang als rein instrumentales Werk nur aus sich heraus gedeutet werden kann. Besondere Berühmtheit, ja Popularität erlangte die Fünfte ab 1970 durch Luchino Viscontis Verfilmung von Thomas Manns Novelle Tod in Venedig, wo das kontemplative Adagietto des vierten Satzes zur Begleitung psychologischer Zustände und Traumata eingesetzt wurde. Übrigens können in Mahlers Fünfter auch die Schlagzeuger unseres Orchesters brillieren, denn in dem groß besetzten Orchester übernimmt das Schlagwerk durchaus eine tragende Rolle. 10 Uhr »vor dem museum« mit Ulrike Kienzle im Großen Saal
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6. Sinfoniekonzert: Elias David Moncado / Thomas Guggeis

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Elias David Moncado, Violine Thomas Guggeis, Dirigent Frankfurter Opern- und Museumsorchester Elsa Barraine 1910–1999: Sinfonie Nr. 2 (1938) Erich Wolfgang Korngold 1897–1957: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Dmitrij Schostakowitsch 1906–1975: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 DAS JAHR 1938 Das Jahr 1938 war ein Jahr der Umbrüche, politisch wie musikalisch. Mit dem russischen Wort für »Krieg« betitelte die Französin Elsa Barraine ihre 2. Sinfonie, ein 1938 geschriebenes Auftragswerk des französischen Kulturministeriums. Nach dem Anschluss Österreichs und dem Münchner Abkommen lag in Europa Krieg in der Luft, und der weitere Verlauf der Ereignisse sollte ihr recht geben. Doch das Werk deutet schon in die fernere Zukunft. Auf den Krieg des ersten Satzes folgt der Trauermarsch des zweiten Satzes, bevor die Musik im Schlusssatz zum Leben zurückkehrt. Als Dmitrij Schostakowitsch seine 5. Sinfonie schrieb, tobte in der Sowjetunion der Große Stalinistische Terror. Nach der vernichtenden Kritik der Kommunisten an seiner Opernmusik bangte Schostakowitsch um sein Leben und suchte einen Weg, sich zu rehabilitieren. Dies gelang ihm mit seiner 5. Sinfonie, die von den Staatsspitzen als »Antwort auf berechtigte Kritik« akzeptiert wurde. Dieses Werk sei völlig missverstanden worden, sagte Schostakowitsch jedoch später. Man müsse schon ein kompletter Trottel sein, um nicht zu hören, dass der Jubel erzwungen sei. Erich Wolfgang Korngold beobachtete die europäischen Ereignisse des Jahres 1938 bereits von Hollywood aus und entschied sich, nicht nach Europa zurückzukehren, sondern sich auch weiterhin der Komposition Oscar-gekrönter Filmmusik zu widmen. Motive aus seinen Filmmusiken waren später Ausgangspunkt für sein heute berühmtes Violinkonzert, das beides vereint: Hollywood und deutsch-österreichische Romantik. 10 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal
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5. Sinfoniekonzert: Arabella Steinbacher / Marek Janowski

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Arabella Steinbacher, Violine Marek Janowski, Dirigent Frankfurter Opern- und Museumsorchester Felix Mendelssohn Bartholdy 1809–1847: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 Anton Bruckner 1824–1896: Sinfonie Nr. 7 E-Dur PROTESTANTISCH UND KATHOLISCH Felix Mendelssohn Bartholdy und Anton Bruckner: hier der preußische Protestant, dort der katholische Österreicher. Wenn der erfahrene Maestro Marek Janowski am Dirigentenpult sie in diesem Programm einander gegenüberstellt, werden geistige Grundhaltung und musikalischer Stil der beiden großen Romantiker umso greifbarer. Wobei weniger preußische Strenge oder dramatisches Pathos Mendelssohn charakterisierten als vielmehr seine umfassende Bildung, seine evangelische Frömmigkeit und in musikalischer Hinsicht sein Festhalten an der klassischen Form. Die Beherrschung der Form und ihre Erweiterung um neue Elemente prägen auch das Violinkonzert. Die drei Sätze gehen nahtlos ineinander über, und die Solokadenz steht mitten im ersten Satz. Bei aller Formenstrenge überwiegt jedoch der Zauber der Melodien und Harmonien. Wir freuen uns darauf, wenn unsere frühere MuseumsSolistin Arabella Steinbacher mit einem der beliebtesten Violinkonzerte der gesamten Literatur zu uns zurückkehrt. Eine ganz neue Welt schuf Anton Bruckner in seinen Sinfonien und besonders in der Siebten. Angelehnt an die Tonsprache Richard Wagners, baut die Siebte in langen Bögen Klanggebirge auf, flicht Gesänge, Choräle und eine Trauermusik ein und führt am Ende zu strahlender Überhöhung und Erlösung. Die registerartigen Klangfarbenwechsel und Choralzitate belegen Bruckners Herkunft von der Kirchenorgel. So ist die Siebte auch als Synthese zweier Welten gedeutet worden, Bruckners Welt streng katholischer Frömmigkeit mit der mystischen Erfahrung der Wagner’schen Klangwelt. 10 Uhr »vor dem museum« mit Ulrike Kienzle im Großen Saal

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