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ElbphilharmoniePlatz der Deutschen Einheit 4
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HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
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Bewertungschronik
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Bewertungen & Berichte Elbphilharmonie
Workshop: Klassiko Schlaginstrumente
für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Die Welt der Schlaginstrumente ist riesig: In der Sammlung der Elbphilharmonie finden sich klassische Schlagwerkinstrumente des Sinfonieorchesters (wie Pauken, Trommel und Becken), sogenannte Stabspiele (etwa das Xylofon und das Vibrafon) und unzählige weitere Rhythmusinstrumente, auch aus anderen Teilen der Welt. Im Workshop können sie alle ausprobiert werden. Die Teilnehmer können unter Anleitung ihren Rhythmus finden – und am Ende mit allen zusammen musizieren.Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Veranstalter: HamburgMusik
Gefördert durch die Hubertus Wald Stiftung
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi
Philharmonisches Staatsorchester HamburgDirigent: Jean-Christophe Spinosi
Johann Sebastian Bach:
Contrapunctus I–IV / aus: Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Bearbeitung für Orchester von Daniela Terranova) / Uraufführung
»ZeitSpiel Neun«
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« / Mit Überschreibung des 4. Satzes von Daniela Terranova (Uraufführung)
ZEITSPIEL NEUN
Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert erklingt einerseits Daniela Terranovas Orchestrierung von Bachs Musik und andererseits ihr kompositorischer Dialog mit Beethoven – denn der Dritte Satz seiner Sechsten Sinfonie wird durch eine Neukomposition aus ihrer Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Beethoven begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Terranova als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren.
»Für mich ist das Konzept des Spiels sehr eng verbunden mit der Suche, die bei den Proben durch den Austausch von Ideen zwischen Musikern, Komponist und Dirigent stattfindet. Diese Interaktion ist immer bereichernd, weil sie es jeder einzelnen Person erlaubt, ihre eigene Perspektive einzubringen und damit Musik und Aufführung zu transformieren. In diesem Sinne wird ›Spiel‹ zu einem dynamischen, gemeinsamen Prozess.« – Daniela Terranova
Einführung: 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Schulkonzert Projekt »Lost and Found«
Klasse 7–13
Projekt-EnsembleEnsemble Shiraz
Kian Jazdi, Musikalische Leitung
Aram Tafreshian, Regie
Susanne Brendel, Video
Viktoria Holenok, Regie-Assistenz
Selina Pilz, Musikalische Assistenz
Eine musikalische Performance mit Texten, Videos und Kompositionen des Projekt-Ensembles
Was passiert, wenn Jung und Alt gemeinsam über das Thema Verlust sprechen? Im generationsübergreifenden Projekt »Lost and Found« der Elbphilharmonie beleuchten kreative Hamburgerinnen und Hamburger über mehrere Wochen die Themen Verlust, Loslassen und Neuanfang. In einer interdisziplinären Performance aus Musik, Text und Video werden diese Themen künstlerisch auf die Bühne gebracht. Wie geht man mit Verlust um? Wie verändert sich der Umgang damit im Laufe des Lebens? Und wie kann es gelingen eine Art Leichtigkeit in diese Themen zu bringen? Die traditionelle, persische Musik des Ensemble Shiraz bildet dafür den Ausgangspunkt.
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi
ZeitSpiel Beethoven / Terranova
Philharmonisches Staatsorchester HamburgDirigent: Jean-Christophe Spinosi
Daniela Terranova:
Presence is more than memory / Inspiriert von Contrapunctus I–IV aus Johann Sebastian Bachs »Die Kunst der Fuge«
»ZeitSpiel Neun«
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Mit Überschreibung des 4. Satzes von Daniela Terranova:
Daniela Terranova: IV. A Storm — to me — more near / towards a new imagining of Beethoven’s Storm (Uraufführung)
ZEITSPIEL NEUN
Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert erklingt einerseits Daniela Terranovas Neukomposition über Themen aus Bachs Musik und andererseits ihr kompositorischer Dialog mit Beethoven – denn der Dritte Satz seiner Sechsten Sinfonie wird durch eine Neukomposition aus ihrer Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Beethoven begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Terranova als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren.
»Für mich ist das Konzept des Spiels sehr eng verbunden mit der Suche, die bei den Proben durch den Austausch von Ideen zwischen Musikern, Komponist und Dirigent stattfindet. Diese Interaktion ist immer bereichernd, weil sie es jeder einzelnen Person erlaubt, ihre eigene Perspektive einzubringen und damit Musik und Aufführung zu transformieren. In diesem Sinne wird ›Spiel‹ zu einem dynamischen, gemeinsamen Prozess.« – Daniela Terranova
Einführung: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi bewerten:
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Florian Heinisch / Klavierabend
Bridges to freedom – 250 Jahre Unabhängigkeit Amerikas
Florian Heinisch KlavierGeorge Gershwin: Three Preludes
Arnold Schönberg: Fünf Klavierstücke op. 23
Sidney Corbett: Postscript (to an Unsent Letter)
Lera Auerbach: 24 Präludien für Klavier op. 41 (Auswahl)
Aaron Copland: Passacaglia
John Adams: China Gates
Charles Ives: Three-Page Sonata
Scott Joplin:
The Entertainer
Maple Leaf Rag
John Cage: Dream
Béla Bartók: Sonate für Klavier Sz 80
Aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit Amerikas hat Florian Heinisch ein Programm zusammengestellt, das die tief gewachsenen Verbindungen zwischen den USA und Europa betont. Das Programm soll ein Zeichen setzen, wieder mehr aufeinander zuzugehen und Brücken zu bauen – grundlegende Voraussetzung für eine freie, demokratische Gesellschaft. Neben Komponisten, die in Amerika geboren wurden und aus ganz unterschiedlichen Hintergründen kommen, sind deshalb mit Bartók und Schönberg auch solche vertreten, die dort zur Zeit des Dritten Reiches eine neue Heimat gefunden haben oder aus anderen Ländern kommend in Amerika ihren Lebensmittelpunkt haben. Das Programm soll dazu inspirieren, dem nachzuspüren, was der Unabhängigkeit Amerikas zugrunde lag: Freiheit, Toleranz und Offenheit.
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NDR Elbphilharmonie Orchester / Frank Peter Zimmermann / Kazuki Yamada
NDR Elbphilharmonie OrchesterFrank Peter Zimmermann, Violine
Dirigent: Kazuki Yamada
Tōru Takemitsu: How Slow the Wind
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
César Franck: Sinfonie d-Moll FWV 48
Vielversprechende Karriere
Das City of Birmingham Symphony Orchestra ist sozusagen die künstlerische Brutstätte vieler Top-Stars der Dirigent:innen-Szene: Größen wie Adrian Boult, Simon Rattle, Sakari Oramo, Andris Nelsons und Mirga Gražinytė-Tyla wirkten entscheidende Jahre ihrer Karriere als Chefs dieses Ensembles. Seit April 2023 steht nun der Japaner Kazuki Yamada an der Spitze der englischen Musiker:innen – wenn das mal nicht viel verspricht!
Für sein Debüt beim NDR Elbphilharmonie Orchester hat Yamada die d-Moll-Sinfonie von César Franck ausgewählt. Das Werk ist eine Art Monolith der französischen Romantik, die eigentlich um die »deutsche« Gattung der Sinfonie einen großen Bogen machte. Nicht so der aus dem deutsch-belgisch-französischen Ländereck stammende César Franck, der in seiner Partitur eine eindrucksvolle Verbindung aus »neudeutscher«, sehr frei schweifender Wagnerscher Harmonik und französischem Esprit herstellte.
Zur Eröffnung des Konzerts bringt Yamada ein Werk aus seiner Heimat mit: Tōru Takemitsu, der Grandseigneur der japanischen Moderne, war ein Meister der leisen, ruhevollen Töne. Fast immer ist seine Musik eng mit Eindrücken aus der Natur verbunden. So auch das fragile, träumerische Klangpoem »How Slow the Wind«.
4.6.: Einführung mit Julius Heile:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
7.6.: Einführung mit Julius Heile:
10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Funkelkonzert S / O Canto da Baleia
für Familien mit Kindern von 1–3 Jahren
MosaicollectiveElena La Conte, Flöte, Gesang, Percussion
Kristina van de Sand, Violine, Gesang, Percussion
Elide Gramegna, Live-Illustration
Djuna Lund Llopis, Gitarre, Gesang, Percussion
Ein interaktives Unterwasserabenteuer um einen singenden Blauwal
Ein Blauwal taucht im Ozean. Er begegnet Fischen, Seetang und geheimnisvollen Kreaturen aus der Tiefe. Nach vielen Kilometern erreicht er den Meeresboden, doch der ist übersät mit Müll. Sogar eine Meerjungfrau hat sich in einem Fischernetz verhakt … Eine interaktive Unterwasserreise mit portugiesischer Musik, Gesang, Streichern und Querflöte.
Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XXL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche.
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Zurich Chamber Singers: Earth seen from above
»Himmlische A-cappella-Klänge zum zehnjährigen Chor-Jubiläum«
The Zurich Chamber Singers»Earth seen from above«
Mit diesem Programm feiern die Zurich Chamber Singers den Höhepunkt ihres zehnjährigen Jubiläums – und zugleich die Rückkehr an einen vertrauten Ort: Nach ihren umjubelten Produktionen »O nata lux« und »Light of Paradise« kehrt das Ensemble in die Elbphilharmonie zurück, um seine Jubiläumssaison dort zu vollenden.
Das berührende Programm stellt das Menschsein in all seinen Facetten ins Zentrum. Englische Songs aus dem 16. und 17. Jahrhundert bilden einen roten Faden, stellen Fragen nach Diesseits und Jenseits und entwerfen ein vielschichtiges Bild menschlicher Existenz. Zeitgenössische Werke, darunter zwei Uraufführungen, eine von David Philip Hefti, der in der Elbphilharmonie bereits bestens bekannt ist – setzen spannende Reflexionspunkte: Sie verlangsamen die Zeit, verweilen, öffnen neue Perspektiven.
Die Zurich Chamber Singers haben in den letzten Jahren mit ihrer sensiblen Klangkultur und ihren durchdachten und tragenden Programmen international Massstäbe gesetzt. Mit ihrer ansteckenden Singfreude und unstillbaren Neugier schreiten sie unermüdlich weiter auf ihrem Weg, große Chormusik möglichst allen Menschen zugänglich zu machen.
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Kyiv Symphony Orchestra / Konzert für Menschlichkeit
»Europakonzert für die Ukraine«
Kyiv Symphony OrchestraNikola Hillebrand, Sopran
Veriko Tchumburidze, Violine
Daniel Müller-Schott, Violoncello
Charlotte Melkonian, Violoncello
Illia Ovcharenko, Klavier
Helge Fuhst, Moderation
Dirigent: Stephan Frucht
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden oder Die Fingalshöhle / Konzertouvertüre h-Moll op. 26
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb:1
Wolfgang Amadeus Mozart: Ach, ich fühl’s, es ist verschwunden / Arie der Pamina aus der Oper »Die Zauberflöte« KV 620
Giacomo Puccini: Quando m’en vo (Wenn ich so gehe) / Walzer der Musetta aus der Oper »La Bohème«
Richard Strauss: Morgen! op. 27/4
Franz Liszt: Fantasie über ungarische Volksmelodien S 123
Edvard Grieg: In der Halle des Bergkönigs / aus: Peer-Gynt-Suite Nr. 1 op. 46
Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester
Camille Saint-Saëns:
Rondo capriccioso a-Moll op. 28
Ukrainische Nationalhymne
Myroslaw Skoryk: Melodie für Violine und Orchester a-Moll
Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher sowie der Patenschaft von Wladimir Klitschko, Michael Otto, Sigmar Gabriel und Rainer Esser findet das große Benefizkonzert unter dem Titel »Konzert für Menschlichkeit« statt. Das Kyiv Symphony Orchestra (KSO) spielt unter der Leitung von Stephan Frucht Meisterwerke und seltene Juwelen der Klassik. Seit August 2024 hat das KSO eine Heimat auf Zeit in Monheim am Rhein gefunden und ist Teil der Monheimer Kulturwerke GmbH geworden.
Mit dabei sind Stars der internationalen Musikszene, preisgekrönte Newcomer sowie spannende Gäste des öffentlichen Lebens. Das Repertoire des Abends reicht von Werken von Mendelssohn, Verdi, Haydn bis hin zu Puccini, Grieg und Mozart sowie Meisterwerken der ukrainischen Musikkultur. Moderator des Klassikkonzertes ist der Journalis Helge Fuhst. Die Erlöse des Konzerts gehen an die gemeinnützige Organisation #WeAreAllUkrainians mit ihren vielfältigen humanitären Hilfsleistungen in der ganzen Ukraine.
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Workshop: Kosmos Gamelan
für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene / Für Familien mit Kindern ab 10 Jahren
Die Gamelan-Musik entstand vor vielen Jahrhunderten auf den Inseln Bali und Java. Gespielt wird sie in Gemeinschaft auf Gongs, Metallofonen und Trommeln. Die einzigartige Klangwelt faszinierte bereits Komponisten wie Claude Debussy und hat auch heute noch viele Fans in Europa. Die Elbphilharmonie besitzt ein besonders schönes Instrumenten-Ensemble. Im Workshop kann man die Instrumente unter Anleitung ausprobieren – und erleben, wie faszinierend es klingt, wenn alle zusammenspielen.6.6.: Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
7.6.: Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 10 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 10 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Veranstalter: HamburgMusik
Gefördert durch die Stiftung Elbphilharmonie aus Mitteln des Körber Fonds »ZukunftsMusik«
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Workshop: Kosmos Jazz
für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Der Jazz ist eine faszinierende Musikwelt, für viele ein echtes Lebensgefühl – und vor allem steht die Musik jedem offen. »Es ist der Geist des Jazz, inklusiv zu sein«, sagt der Pianist Herbie Hancock. Das gilt auch für den Workshop »Kosmos Jazz«: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchen keine musikalischen Kenntnisse, sie lernen ganz ungezwungen einige typische Jazzinstrumente kennen (u.a. Kontrabass, Gitarre, Klavier, Vibrafon, Posaune, Schlagzeug) können sie allesamt ausprobieren und spielen am Ende zusammen ihr erstes Jazz-Stück.Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 8 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Veranstalter: HamburgMusik
Gefördert durch die Stiftung Elbphilharmonie aus Mitteln des Körber Fonds »ZukunftsMusik«
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Hamburger Kammerballett / Leon Gurvitch Ensemble
Uraufführung: »5 Seasons« – Ballett von Edvin Revazov
Hamburger KammerballettLeon Gurvitch Ensemble
Leon Gurvitch, Künstlerische Leitung Musik, Komposition und Klavier
Edvin Revazov, Künstlerische Leitung Tanz, Choreografie, Kostüm und Bühnenbild
Leon Gurvitch: 5 Seasons / mit einer Choreografie von Edvin Revazov (Uraufführung)
Das Konzert findet mit einer Pause statt.
Tanz für den Frieden
Das Hamburger Kammerballett wurde im Sommer 2022 von Edvin Revazov, gefeierter Erster Solist im Hamburg Ballett, gemeinsam mit Isabelle Rohlfs gegründet – ein Herzensprojekt für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Solidarität. Seither bietet es vertriebenen jungen Tänzer:innen aus der Ukraine eine neue künstlerische Heimat in Hamburg.
Im Mai 2025 debütierte das Ballett gemeinsam mit dem Komponisten und Pianisten Leon Gurvitch und dessen Ensemble im Großen Saal der Elbphilharmonie und wurde von Publikum und Presse begeistert gefeiert. »Zu Recht stehende Ovationen für einen Abend, an dem inhaltlich, tänzerisch und menschlich alles stimmte«, schwärmte das Hamburger Abendblatt.
In 2026 präsentieren die Musiker:innen und Tänzer:innen aus Deutschland und der Ukraine nun mit dem Ballett »5 Seasons« die Weltpremiere ihres neuen gemeinsamen Projekts für den Frieden. Das Publikum kann sich erneut auf einen bewegenden Ballettabend voller Leidenschaft und Emotionen freuen: Tanz für den Frieden!
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Riopy
»Be Love«
Riopy, KlavierKlangvisionär aus Frankreich
Die Werke des Pianisten, Komponisten und Klangvisionärs Riopy sind bekannt durch seine Alben, die Platz eins der Klassik-Charts erreichten, sowie durch Heilungs- und Meditationsprogramme, Dokumentarfilme, Trailer für Oscar-prämierte Filme, preisgekrönte Werbespots und vieles mehr.
Jean-Philippe Rio-Py, 1983 in Frankreich geboren und in einer Sekte aufgewachsen, brachte sich in jungen Jahren das Klavierspielen selbst bei und begann früh eigene Stücke zu komponieren. Schließlich fand er den Weg nach London, wo er zunächst in kleinen Clubs spielte und später »Young Steinway Artist« wurde. Heute weltweit bekannt als Riopy, ist er Pianist und Multi-Instrumentalist mit über einer Milliarde Streams, ausverkauften Konzerten auf mehreren Kontinenten, Kollaborationen mit namhaften Künstler:innen wie Lana Del Rey und einer Reihe von Alben, die die Klassik-Charts angeführt haben.
Riopy’s Durchbruch erfolgte 2019 mit dem Album »Tree Of Light«, das Platz eins der Billboard Classical und New Age Charts erreichte und dort fast drei Jahre lang blieb. Es folgten weitere Alben, mit denen er seine musikalische Sprache weiter ausbaute, indem er erstmals Streicher einsetzte und sich mit dem Thema Resilienz durch Klang auseinandersetzte. Das neue, fünfte Album »Be Love« wurde von dem Grammy ausgezeichneten Produzenten Oli Jacobs (Peter Gabriel, Lana Del Rey, Van Morrison) abgemischt. Neben Instrumentalstücken – eine Rückkehr zu seinen Wurzeln des cineastischen Solo-Pianos – experimentiert Riopy in anderen Titeln erstmals mit seiner Stimme, von einem meditativen Flüstern bis hin zu roher und emotionaler Lyrik.
Das Album ist ein Appell, der aus der beeindruckenden Reise des Künstlers der Wiederentdeckung und des Widerstands entstanden ist und aus seiner Weigerung, sich von Angst oder Krankheit zum Schweigen bringen zu lassen. »Es heißt Be Love, weil das das Einzige ist, was zählt. Sei Liebe. Und wenn wir alle lieben, dann ist alles in Ordnung«, sagt Riopy schlicht.
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Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar / Thomas Kalb
Mozart / Bacewicz / Brahms
Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar, OrchesterLeitung: Thomas Kalb
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« KV 620
Gażyna Bacewicz: Konzert für Streichorchester
Johannes Brahms: Vier Klavierstücke op. 119
Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur op. 35
in Bearbeitungen für Streichorchester
Mit dem mehrfachen Gewinn des Deutschen Orchesterwettbewerbs und einem Ersten Preis beim internationalen »Summa cum laude«-Wettbewerb in Wien kann sich die Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar zu den besten nicht-professionellen Kammerorchestern Deutschlands zählen. In seinem Konzert stellt das Orchester Bearbeitungen von Werken vor, die ursprünglich nicht für Kammerorchester komponiert worden sind, aber durch die Bearbeitung ein neues Hörerlebnis vermitteln.
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Khatia Buniatishvili & Friends
mit Barbara Schöneberger, Sebastian Koch, Hugo Marchand & Axelle Saint-Cirel
Khatia Buniatishvili, KlavierBarbara Schöneberger, Rezitation
Sebastian Koch, Rezitation
Hugo Marchand, Tanz
Axelle Saint-Cirel, Mezzosopran
Gabriel Durliat, Klavier
sowie weitere Künstler:innen
Reise nach Paris. Eine musikalische Liebeserklärung an die »Stadt des Lichts«
Frédéric Chopin: Polonaise As-Dur op. 53
Francis Poulenc:
Voyage à Paris / aus: Banalités FP 107
Hôtel / aus: Banalités FP 107
Lili Boulanger: Reflets für Stimme und Klavier
Camille Saint-Saëns: Le carnaval des animaux (Der Karneval der Tiere) / mit Zwischentexten von Loriot
sowie Werke von Gabriel Fauré, Sergej Rachmaninow, Hector Berlioz und Texte von Stefan Zweig
Mit Freunden nach Paris
Zum Abschluss ihrer ProArte-Residenz in der Saison 2025/26 lädt Starpianistin Khatia Buniatishvili zu einem ganz besonderen Konzerterlebnis in die Elbphilharmonie ein: Gemeinsam mit künstlerischen Freundinnen und Weggefährten nimmt sie ihr Publikum mit auf eine Reise in ihre Wahlheimat Paris. In einem schillernden Farbenbogen von Tanz, Gesang, Rezitation und pianistischer Virtuosität erkundet sie die reiche Klangwelt der »Stadt des Lichts« und zieht das Publikum einmal mehr mit einem zutiefst persönlichen Programm in ihren Bann. Auf dem Weg begleiten sie Fernsehstars Barbara Schöneberger und Sebastian Koch, Balletttänzer Hugo Marchand und Mezzosopranistin Axelle Saint-Cirel, deren Name spätestens seit ihrem fulminanten Auftritt bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris wohl jedem ein Begriff ist. Bon voyage!
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Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises
Die spannendsten Sachbücher des JahresDie Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises geht in die nächste Runde! Acht Sachbücher zu Themen unserer Zeit sind für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert. Heike Behrend: »Gespräche mit einem Toten«, Gustaf Nagel: »Prophet vom Arendsee«, Florence Gaub: »Szenario. Die Zukunft steht auf dem Spiel«, Tilmann Lahme: »Thomas Mann. Ein Leben«, Konstantin Richter: »Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG«, Irina Scherbakowa: »Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen«, Bettina Schöne-Seifert:» Leben, Körper, Tod. Zwölf aktuelle Kontroversen der Medizinethik«, Roberto Simanowski: »Sprachmaschinen. Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz«, Ronen Steinke: »Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen«. Ob Debattenbeitrag oder neue wissenschaftliche Erkenntnis: Diese acht Bücher kommen bei der Preisverleihung miteinander ins Gespräch. Erst dann wird, in Anwesenheit der Autor:innen, der oder die Preisträger:in bekanntgegeben. Das Publikum kann die Nominierten und die Jury kennenlernen und wohnt der Dankesrede des Preisträgers oder der Preisträgerin bei. Durch die Veranstaltung führt Katty Salié (ZDF aspekte).
Vorstellung der Jury
Grußworte von Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Verleger Guggolz Verlag
Vorstellung der nominierten Sachbücher und Autor:innen
Gespräch mit Jurysprecher Pascal Mathéus (Buchhandlung Wassermann, Hamburg-Blankenese)
Bekanntgabe des Sachbuchs des Jahres 2026
Rede des oder der Preisträger:in
Katty Salié, Moderation
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Hamburger Bachchor / elbipolis / Thomas Dahl
Haydn: Die Schöpfung
Hamburger Bachchor St. PetriCuori-Ensemble
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Catalina Bertucci, Sopran
Daniel Johannsen, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Leitung: Thomas Dahl
Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:2
Joseph Haydns »Schöpfung« darf als das bedeutendste Oratorium der Klassik bezeichnet werden. Zusammen mit Georg Friedrich Händels Oratorien hatte es eine Wirkungsgeschichte bis in die Hochromantik. Das dreiteilige Werk vertont den biblischen Bericht von der Schöpfung der Welt in einem ungeheuren Farbenreichtum, schildert eine paradiesische Welt in beeindruckender Lebensfülle. Der Chor beantwortet die Erzählung mit lobpreisenden Gesängen, von denen »Die Himmel erzählen« zu einem der beliebtesten Vokalwerke geworden ist.
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Florian Christl
»Resonanz«-Tour
Florian Christl, Klavier& Ensemble
Der Komponist und Pianist Florian Christl geht 2026 auf große Konzertreise durch Deutschland. Gemeinsam mit seinem Ensemble entführt er das Publikum in einen intensiven Abend voller Leidenschaft, Ausdruckskraft und musikalischer Tiefe. Auf dem Programm stehen Werke aus seinem bisherigen Schaffen – von zarten, filigranen Klaviermomenten bis hin zu kraftvollen, orchestralen Klangwelten.
Florian Christls Musik ist geprägt von leidenschaftlichem Ausdruck und emotionaler Tiefe. Das Wechselspiel zwischen virtuosem, energiegeladenem Klavierspiel und berührenden Streicherarrangements schafft ein einzigartiges Konzerterlebnis, das unmittelbar berührt und lange nachklingt. Die Improvisation bildet für Florian Christl stets den Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens. Seine Kompositionen entstehen aus einem höchst persönlichen Prozess, in dem er Klangräume erschafft, die den Zuhörenden Momente des Innehaltens und der inneren Resonanz eröffnen. So entsteht ein Konzertabend, der nicht nur musikalisch beeindruckt, sondern auch auf einer tieferen Ebene bewegt.
Seit 2018 steht Florian Christl exklusiv bei Sony Classical unter Vertrag. Seine bisher vier veröffentlichten Alben erreichten unmittelbar nach Erscheinen die Top 20 der offiziellen deutschen Klassik-Charts und begeistern ein stetig wachsendes, internationales Publikum. Seine Konzerte finden weltweit großen Anklang – von den USA über Europa bis nach Asien.
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Symphonieorchester der HfMT Hamburg
Kampe / Mahler
Symphonieorchester der HfMT HamburgMichaela Kaune, Sopran
Dirigent: Ulrich Windfuhr
Gordon Kampe: Drei Liebeslieder für Stimme und Orchester (2026)
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll
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Dennis Van Aarssen / DVA Bigband
»Keep The Great Crooners Alive«
DVA BigbandDennis van Aarsen, Gesang
Mit seiner samtigen Stimme, modernen Swing Arrangements und einer charmanten Coolness hat Dennis van Aarssen in den Niederlanden längst eine große Fangemeinde erobert. Nun kommt der Gewinner von »The Voice of Holland« mit seiner »Keep The Great Crooners Alive« nach Hamburg.
Dort präsentiert Dennis van Aarssen eine Live-Show, die musikalische Klasse und Leichtigkeit verbindet: swingende Big-Band Momente, intime Balladen, energiegeladene Uptempo-Nummern und immer wieder diese besondere Stimme, die das Publikum sofort für sich gewinnt. Unterstützt von einer hochkarätigen Live-Band schafft er eine Atmosphäre, die nostalgisch und zugleich überraschend zeitgemäß wirkt. Dennis van Aarssen zeigt, wie lebendig und vielseitig Swing heute klingen kann – modern, charmant und unwiderstehlich mitreißend.
Dennis van Aarssen begeistert mit seiner einzigartigen Stimme und seiner Leidenschaft für Swing und Jazz. Er hat bereits vier erfolgreiche Studioalben veröffentlicht, eine Goldene Schallplatte und zweimal den Edison Jazzaward erhalten, mehrere ausverkaufte Theatertourneen in den Niederlanden absolviert und erste internationale Shows u.a in Paris, London und New York gegeben.
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Benjamin Bernheim / Nordwestdeutsche Philharmonie
Highlights der französischen Oper
Benjamin Bernheim, TenorNordwestdeutsche Philharmonie
Dirigent: Marc Leroy-Calatayud
Vokale und instrumentale Highlights aus Opern von Jules Massenet, Charles Gounod, Giuseppe Verdi u.a.
»Benjamin Bernheim ist erst 34 und besitzt die schönste Tenorstimme seit Luciano Pavarotti«, konnte man im November 2019 in der Süddeutschen Zeitung lesen. Mit mühelos strahlender Stimme und einer emotionalen Intensität, die ihresgleichen sucht, singt sich der gebürtige Pariser auf den großen Bühnen der Welt in die Herzen seiner Zuhörer:innen – zu Recht von allen Seiten bejubelt und mit Preisen ausgezeichnet. Kern seines Schaffens ist neben dem italienischen vor allem das französische Opernrepertoire, das er auch in den Mittelpunkt seines ProArte-Programms stellt.
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Olivia Chaney
»Purcell re-imagined«
Olivia Chaney, guitar, vocalsChris Vatalaro, percussion
Owen Spafford, violin, vocals, synths
Gute Kunst trifft direkt ins Herz, anscheinend ohne den Umweg über das Bewusstsein zu nehmen. Wir sitzen da: staunen, lachen, weinen – und wissen manchmal kaum zu sagen, warum. So ist es auch mit der Musik der britischen Singer-Songwriterin Olivia Chaney. Ganz schlicht kommt sie daher: eine wunderbare Stimme, hochpoetische Sprachbilder und eine Begleitung, in die man sich hineinfallen lassen kann wie in ein gemütliches Sofa. Wer aber Lust hat, genauer hinzuhören, der erlebt in Olivia Chaneys Musik so einige Überraschungen: Mit feinsten Stimmnuancen bringt sie jeden Winkel der Seele zum Schwingen; die musikalische Begleitung enthüllt dem aufmerksamen Ohr unerwartete Schätze; die Worte entfalten immer neue Bedeutungsebenen. Und plötzlich klingt da das Innerste des Lebens in einem schlichten Lied: Liebe und Sehnsucht, Angst und Trost, Schmerz und Heilung. Gute Kunst trifft direkt ins Herz – großartige bleibt dort und schließt neue Welten auf. In ihrem Programm »Purcell re-imagined« stellt Olivia Chaney ihre ganz persönliche Auseinandersetzung mit der Musik ihres Landsmanns Henry Purcell vor
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Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Fabian Müller / Jérémie Rhorer
Die Deutsche Kammerphilharmonie BremenFabian Müller, Klavier
Dirigent: Jérémie Rhorer
Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23
Piotr I. Tschaikowsky:Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Das Bonner Multitalent Fabian Müller, der vielfach preisgekrönte Pianist, Dirigent und Komponist, hat mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen bereits unter Paavo Järvi und Tarmo Peltokoski erfolgreiche Konzerte gegeben. Mit Jérémie Rhorer, seinerseits neben seiner Tätigkeit als vielgefragter Dirigent auch Cembalist, Pianist und Komponist, setzt er diese Zusammenarbeit fort. Als krönender Abschluss einer Skandinavien-Tournee, in deren Verlauf drei Sinfonien Peter Tschaikowskys sowie verschiedene Klavierkonzerte auf dem Programm stehen, findet das Konzert in der Elbphilharmonie statt. Den Beginn macht das berühmte 1. Klavierkonzert Tschaikowskys, das vielleicht beliebteste und am häufigsten eingespielte Werk dieses Genres. Im zweiten Teil erklingt die tragische 4. Sinfonie, die seiner Freundin Nadeschda von Meck gewidmet war. Ihr vertraute er dazu ein geheimes Programm an, das zu seiner desolaten psychischen Verfassung passte: zwischen tiefstem Leid und Visionen von Freude, die er selbst nie erleben würde.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Fabian Müller / Jérémie Rhorer bewerten:
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Orchestre de l’Opéra Royal / Sonya Yoncheva
Sonya Yoncheva, SopranOrchestre de l’Opéra Royal
Georg Friedrich Händel:
Ouvertüre zu »Serse«
Frondi tenere ... Ombra mai fù / Largo des Serse aus »Serse«
Non disperar, chi sa? / Arie der Cleopatra aus »Giulio Cesare in Egitto« HWV 17
Sinfonia aus »Serse«
Ah mio cor! schernito sei! / Arie der Alcina aus »Alcina«
Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur op. 6/4
Georg Friedrich Händel:
Che sento? Oh Dio! / Rezitativ der Cleopatra aus »Giulio Cesare in Egitto«
Se pietà di me non senti / Arie der Cleopatra aus »Giulio Cesare in Egitto«
With darkness deep / Arie aus dem Oratorium »Theodora «
Ouvertüre zu »Rinaldo«
Lascia ch’io pianga / Arie der Almirena aus der Oper »Rinaldo«
Tornami a vagheggiar / Arie aus »Alcina«
Das Orchestre de l’Opéra Royal ist das Residenzorchester der berühmten Opéra Royal du Château de Versailles, die anlässlich der königlichen Hochzeit vom französischen Thronfolger Louis XVI und der österreichischen Erzherzogin Marie-Antoinette erbaut und am 16. Mai 1770 während der Hochzeitsfeierlichkeiten eingeweiht wurde.
In 2026 feiert das bedeutende Orchester aus Frankreich nun sein mit Spannung erwartetes Debüt im Großen Saal der Elbphilharmonie. Gemeinsam mit der bulgarischen Starsopranistin Sonya Yoncheva nimmt das Orchestre de l’Opéra Royal das Publikum mit auf eine Reise in die Barockzeit und präsentiert einen traumhaften Opernabend mit Werken von Georg Friedrich Händel.
Die Solistin Sonya Yoncheva gehört zu den gefragtesten Opernstars und tritt international an den bedeutendsten Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, dem Teatro alla Scala in Mailand und der Metropolitan Opera in New York auf. Weltweit begeistert die Sopranistin das Publikum mit ihrer unglaublichen Brillanz und Wärme und wird für ihre berührende einmalige Stimme gefeiert.
Das Orchestre de l’Opéra Royal präsentiert bei seinem Debüt in der Elbphilharmonie außerdem das mitreißende Concerto grosso in D-Dur op. 6 Nr. 4 des italienischen Komponisten und Geigers Arcangelo Corelli, der zu den erfolgreichsten Künstlern der Barockzeit gehörte und wie der legendäre Maler Raffael auch im berühmten Pantheon in Rom beigesetzt wurde.
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Die Elbphilharmonie singt
Chöre aus Norddeutschland & Singaktionen zum Mitmachen
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Sing, Sing, Sing!
Einen Tag lang dreht sich in der Elbphilharmonie alles um die natürlichste Art, Musik zu machen – das Singen! Auf vier Bühnen im gesamten, für alle Besucherinnen und Besucher frei begehbaren Haus präsentieren sich 16 norddeutsche Chöre in ganz unterschiedlichen Besetzungen und Stilarten, egal ob Gospel, Jazz, Madrigal oder Seemannslied. Dazu laden spontane Mini-Workshops zum Mitmachen ein, ob bei Gruppen-Impro, Stimm-Experimenten oder Body Percussion.
Das Mitmach-Programm:
Stephan Lutermann: Isn’t that lovely? … und jede/r singt mit!
Jörg Mall: Klänge der Vielfalt – sing mit dem Chor zur Welt!
Merel Martens: Circle Songs und Soundpainting
Sarah Laskaki: Make the Plaza groove – Body Percussion
Thomas Posth: Einmal den Ton angeben – Dirigier-Improvisation
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Bewertungen & Berichte Die Elbphilharmonie singt
Die Elbphilharmonie singt
Das große Mitsingkonzert
Leitung: Thomas PosthMerel Martens, Gesang
Josephine Nobach, Violine
Henriette Otto-Dierßen, Violine
Yannick Hettich, Viola
Anne Sophie Keckeis, Violoncello
John Eckhardt, Kontrabass
Ninon Gloger, Klavier
Hertlein, Tobias, Cajon
Dabei sein ist alles!
Gemeinsames Singen macht Spaß und tut gut – und je mehr Menschen mitmachen, desto emotionaler wird es. Wenn im Großen Saal unter fachkundiger Anleitung und mit musikalischer Begleitung auf der Bühne Chöre und Publikum gemeinsam Hits und Unbekanntes, Ein- und Mehrstimmiges singen, entsteht ein großer Chor mit über 2.000 Stimmen. Ein fulminanter Abschluss für »Die Elbphilharmonie singt«!
Das Konzertprogramm ist eine Überraschung. So entsteht spontan ein einzigartiges Konzert, zu dem jeder und jede im Saal beiträgt. »Ich kann nicht singen« gilt hier nicht: Alle sind willkommen, ob mit oder ohne Erfahrung.
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Mari Fukumoto, Orgel
Mari Fukumoto, OrgelLouis Vierne:
Clair de lune / aus: Pièces de fantaisie op. 53
Hymne au soleil / aus: Pièces de fantaisie op. 53
Gustav Holst: Die Planeten op. 32 / Bearbeitung für Orgel von Peter Sykes
Sonne, Mond und Sterne
Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind allerdings nicht die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, gleichwohl ist es ein Abenteuer der besonderen Art, dass das Programm der Konzertorganistin Mari Fukumoto bietet. Sie begibt sich auf eine musikalische Reise ins All – da darf auch die vielleicht berühmteste Musik über Himmelskörper in einer farbenprächtigen Orgelbearbeitung nicht fehlen.
Mari Fukumoto besticht als mehrfach preisgekrönte Organistin immer wieder mit ausgefallenen Programmen und spannenden Entdeckungen. Im Juni lädt sie zu einer Reise in unser Sonnensystem ein, die den ganz besonderen Klangkosmos der Orgel der Elbphilharmonie präsentiert, wodurch das Publikum in die Unendlichkeit der Galaxie Orgelmusik eintauchen kann – auch im doppelten Wortsinne. Mond und Sonne werden mit Stücken aus den impressionistischen »Pièces de fantaisie« von Louis Vierne portraitiert.
Die gleichnamige Suite von Gustav Holst widmet sich anschließend den Planeten unseres Sonnensystems: von Venus, die die Liebe bringt, über Mars, den Kriegsbringer, bis hin zum unwirtlichen Uranus. Nur einer fehlt: Pluto. Der war zu Holsts Zeiten noch gar nicht entdeckt – und inzwischen ist er seinen Status als Planet ja auch schon wieder los. Sei’s drum, zu entdecken gibt es in diesem musikalischen Universum, das auch schon Inspiration für viele Film-Soundtracks war, trotzdem mehr als genug.
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Workshop: Klassiko Saiteninstrumente
für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
In diesem Workshop können die Teilnehmenden verschiedenste Saiteninstrumente kennenlernen: klassische Instrumente aus dem Sinfonieorchester wie Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass, dazu weitere Vertreter wie Mandoline, Banjo und Ukulele. Auch eine große Harfe steht bereit. Unter Anleitung können die Instrumente probiert werden, am Ende wird auch gemeinsam in der Gruppe gespielt.Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
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NDR Elbphilharmonie Orchester / Ryan Bancroft
NDR Elbphilharmonie OrchesterJens Plücker, Horn
Amanda Kleinbart, Horn
Edouard Cambreling, Horn
Tobias Heimann, Horn
Dirigent: Ryan Bancroft
Anders Hillborg: Sound Atlas
Robert Schumann: Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester F-Dur op. 86
Edward Elgar: Variationen über ein eigenes Thema für Orchester op. 36 »Enigma-Variationen«
Aus Stockholm nach Hamburg: Bancroft dirigiert Hillborg
Für seine Rückkehr zum NDR Elbphilharmonie Orchester hat der US-amerikanische Dirigent Ryan Bancroft ein Programm zusammengestellt, das mit Werken aus Schweden, Deutschland und Großbritannien quasi seine persönliche berufliche Landkarte absteckt. Los geht’s im Konzert mit einem jungen Stück aus Bancrofts aktueller musikalischer Wahlheimat Schweden: Der Chef des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra dirigiert ein Werk des ehemaligen NDR Composer in Residence Anders Hillborg. Seinen klanglich unwiderstehlichen »Sound Atlas« schrieb dieser Allrounder der neuen Musik im Auftrag u.a. des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Nach der triumphalen Uraufführung 2019 schrieb die »Financial Times«: »Wenn Stanley Kubrick für ein Remake von ›2001‹ zurückkehren würde und einen Soundtrack brauchte – Hillborg wäre sein Mann.«
Aufbrechen und ins Horn stoßen dürfen daraufhin gleich vier Hornist:innen des NDR Elbphilharmonie Orchesters: Bei seinem Hamburger Gastspiel zollt der gelernte Trompeter Bancroft mit dem Konzertstück für vier Hörner und Orchester von Robert Schumann auch der deutschen Romantik Tribut. Alle, die den gleichermaßen satten, schmetternden wie lyrisch singenden Klang des Waldhorns mögen, kommen hier so gut wie sonst nie auf ihre Kosten! Jens Plücker, Amanda Kleinbart, Edouard Cambreling und Tobias Heimann spielen – laut Schumann – »etwas ganz Kurioses« und, wenn es nach dem Komponisten geht, auch eines seiner »besten Stücke«.
Vom Hornquartett zum Variationen-Set: Zum Abschluss des Konzertabends widmet sich Bancroft, der Chefdirigent auch des BBC National Orchestr of Wales, dem wohl berühmtesten Stück der britischen Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts: Edward Elgars »Enigma Variations«. Ebenso stimmungsvoll wie abwechslungsreich porträtierte der Komponist in dieser grandios orchestrierten Partitur seine Freundinnen und Freunde – mit dem emotionalen Höhepunkt in der bekanntesten Nummer namens »Nimrod«.
Einführung:
17:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Sachiko Furuhata / Klavierabend
Chopin meets Beethoven
Sachiko Furuhata, KlavierFrédéric Chopin.
Nocturne cis-Moll op. posth. BI 49
Nocturne Es-Dur op. 9/2
Nocturne Des-Dur op. 27/2
Étude E-Dur op. 10/3
Étude cis-Moll op. 10/4
Étude c-Moll op. 10/12 »Revolutionsetüde«
Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31
Ludwig van Beethoven:
Sonate für Klavier cis-Moll op. 27/2 »Mondscheinsonate«
Sonate für Klavier C-Dur op. 53 »Waldstein-Sonate«
Ihr Debüt feierte die in Yokohama geborene Sachiko Furuhata 2017 in der Carnegie Hall New York mit Standing Ovations. Seitdem gastierte sie mit Auftritten in verschiedenen großen Konzertsälen wie im San Francisco Herbst Theatre, in der Edinburgh Usher Hall, im Leipziger Gewandhaus, in der Berliner Philharmonie oder der Hamburger Laeiszhalle. Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie der Russischen Staatsphilharmonie oder der Deutschen Radio Philharmonie.
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Anne-Sophie Mutter / Berliner Barock Solisten
Benefizkonzert für die Welthungerhilfe
Anne-Sophie Mutter, Violine und LeitungBerliner Barock Solisten
André Previn: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester B-Dur KV 207
Aftab Darvishi: Likoo für Violine solo
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219
Humanitäre Hilfsprojekte sind seit Langem Markenzeichen und Herzensanliegen von Stargeigerin Anne-Sophie Mutter. Mit besonderen Herzenswerken unterstützt sie im Rahmen dieses Benefizkonzerts die Welthungerhilfe mit ihrem Projekt »Nutrition Smart CommUNITY«, das den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe leistet: »Weltweit leiden noch immer 673 Millionen Menschen an chronischem Hunger«, so die Künstlerin, »doch wir haben das Wissen und die Werkzeuge, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Die Welthungerhilfe setzt genau solche Lösungen seit Jahrzehnten erfolgreich um, indem sie akute Hilfe in Krisen mit langfristiger Entwicklungszusammenarbeit verbindet. Deshalb engagiere ich mich mit meiner Stimme und meiner Musik – und lade alle ein, Teil dieses Engagements zu werden: mit Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Unterstützung.«
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NDR Kammerkonzert
Bach / Saint-Saëns / Fauré
Yeojin Han, FlöteAnaëlle Tourret, Harfe
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und Basso continuo g-Moll BWV 1020
Camille Saint-Saëns: Romance für Flöte und Streicher Des-Dur op. 37
Gabriel Fauré: Impromptu für Harfe solo Des-Dur op. 86
Robert Schumann: Fantasiestücke op. 73
Béla Bartók: Rumänische Volkstänze Sz 68
Robert Schumann: Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94
Francis Poulenc: Sonate für Flöte und Klavier FP 164
in Bearbeitungen für Flöte und Harfe
Flöte trifft Harfe – Sphärischer Klangzauber
Überraschungen sind vorprogrammiert, wenn zwei aus ganz unterschiedlichen Familien stammende Instrumente aufeinandertreffen, wie es bei der Kombination von Flöte und Harfe der Fall ist. Obwohl Originalwerke für diese Besetzung nicht übermäßig zahlreich sind, waren doch gerade Komponisten der Spätromantik und des Impressionismus von der instrumentalen Verbindung immer wieder angezogen – verhieß sie doch einen neuartigen, sphärischen Klangzauber. Der enorme dynamische Reichtum der Harfe und das poetische Linienspiel der Flöte vermögen sich, wie sich schnell herausstellte, auf schönste Weise zu ergänzen. Transkriptionen etwa von Solosonaten für Klavier und Flöte sind immer wieder auch für Harfe uminstrumentiert worden, so wie es auch bei der Sonate von Poulenc zu beobachten ist. Hört man das Stück in dieser Kombination, dürfte kaum jemand mehr den Konzertflügel vermissen.
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Ottos Karneval der Tiere
Otto Waalkes / orchester le phénix
Otto Waalkesorchester le phénix, Orchester
Camille Saint-Saëns: Der Karneval der Tiere / mit Text von Otto Waalkes
Karneval, Tiere, ein Komponist aus Frankreich, Musiker aus der Schweiz und ein Komiker aus Ostfriesland: Otto Waalkes und das orchester le phénix spielen Camille Saint-Saëns’ »Der Karneval der Tiere«. Neben altbekannten Stars wie Löwen, Schildkröten und dem Schwan gibt es in dieser verlängerten Version auch Steinböcke, Adler, Fohlen und Schafe zu erleben.
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Ensemble Resonanz / Seth Parker Woods
»blood & cause«
Ensemble ResonanzSeth Parker Woods, Violoncello und Leitung
Pauline Oliveros: Out of the Dark
Chinary Ung: Khse Buon
Pēteris Vasks: Trīs skatieni (Drei Blicke)
Jessie Montgomery: Divided für Violoncello und Streichorchester
Edward Elgar: Elegy op. 58
Julius Eastman: Gay Guerrilla
Der amerikanische Cellist Seth Parker Woods und das Ensemble Resonanz bringen sechs Stimmen zum Klingen, die sich über Zeiten und Grenzen hinweg miteinander verbinden. Sie erzählen von Kampf und Verlust, von Aufbegehren und Hoffnung, von Bruchstellen und dem Versuch, sie zu heilen. Erinnerung ist ihr gemeinsames Fundament.
Julius Eastmans »Gay Guerilla« ist ein Werk von hypnotischer Wucht und ein musikalisches Manifest – ein Aufruf zum Widerstand, zur Sichtbarkeit, zur unaufhaltsamen Revolution. Seine Musik kennt kein Innehalten. Sie wächst, überrollt, fordert – so kompromisslos wie sein Leben als Schwarzer, queerer Komponist in einer von Ausschlüssen geprägten Welt. Sein Werk steht im Zentrum eines Programms, das verschiedene Stimmen miteinander in Dialog setzt: Pauline Oliveros, Pionierin des Deep Listening, eröffnet einen Raum des Lauschens. Chinary Ung verbindet westliche Kunstmusik mit südostasiatischen Traditionen und beschwört die Vergangenheit. Pēteris Vasks öffnet den Blick auf das Vergehen der Zeit. Mit Jessie Montgomery drängt die Erinnerung in die Gegenwart, sucht nach einem Ausweg und nach Einheit. Edward Elgar nimmt Abschied. Aber Eastman bleibt. Unaufhaltsam. Ohne Geschichte keine Zukunft. Ohne Kampf keine Stimme. Ohne Blut keine Ursache.
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Mahler Chamber Orchestra / Håkan Hardenberger / Daniel Harding
Mahler Chamber OrchestraHåkan Hardenberger, Trompete
Dirigent: Daniel Harding
Joseph Haydn: Sinfonie B-Dur Hob. I:85 »La Reine«
Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1
Johann Nepomuk Hummel: Konzert für Trompete und Orchester E-Dur WoO 1
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Galaktisch gut
Als »besten Trompeter in der Galaxie« bezeichnete die Times einmal begeistert Håkan Hardenberger nach einem Konzert. Auf dem Porgramm stehen zwei Klassiker-Konzerte von Johann Nepomuk Hummel und Joseph Haydn, denen der Schwede mit seiner Trompete Leben einhaucht – begleitet vom renommierten Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding.
Mit großer Leidenschaft setzt sich Hardenberger für sein Instrument ein und spielt die schönstern Werke für Trompete. Ganz weit vorne ist das berühmte Konzert von Hummel, in dem der Komponist die gerade neu entwickelte Klappentechnik der Trompete in vollen Zügen ausschöpft. Auch Joseph Hadyn war begeistert von der Klappentrompete und schrieb ihrem Erfinder Anton Weidinger sein schwungvolles Konzert – das erste überhaupt für dieses Instrument.
Ludwig van Beethovens Vierte Sinfonie hat das Pech zwischen zwei sehr viel berühmteren, der Dritten »Eroica« und Fünften (»Tatata-taaa«) zu stehen. Oft wird sie nicht ganz ernst genommen – zu Unrecht, wie Dirigent Daniel Harding sagt: »Egal, wie oft man die Sinfonie spielt, man findet immer etwas Neues darin und liebt es, sie zu spielen.« Gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra begibt sich Harding auf die Suche nach diesen besonderen Stellen, die diese Sinfonie so auszeichnen.
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NDR Elbphilharmonie Orchester / Nikolai Lugansky / Stanislav Kochanovsky
NDR Elbphilharmonie OrchesterNikolai Lugansky, Klavier
Dirigent: Stanislav Kochanovsky
Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 1
Antonín Dvořák: Die Mittagshexe / Sinfonische Dichtung op. 108
Leoš Janáček: Taras Bulba / Rhapsodie für Orchester
Besuch aus der NDR Familie
Für sein Gastspiel bei den Hamburger Kolleg:innen hat Stanislav Kochanovsky, Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie aus Hannover, ein Programm mit drei slawischen Komponisten mitgebracht. Mit Nikolai Lugansky sitzt dabei ein ausgewiesener Rachmaninow-Experte am Flügel, der eine viel gelobte Gesamteinspielung von dessen Klavierkonzerten vorgelegt hat.
Mit seinem Ersten Klavierkonzert in fis-Moll hatte Sergej Rachmaninow es nicht leicht. Das jugendlich-überschwängliche Werk vollendete er als 18-Jähriger. Über zwei Jahrzehnte später überarbeitete er es mit der Erfahrung des gereiften Dirigenten und Virtuosen und befand: »Es ist gut.« Doch Publikum und Veranstalter wollten nur seine Greatest Hits von ihm hören: »Wenn ich in Amerika sage, dass ich das Erste spiele, sehe ich in den Gesichtern, dass sie lieber das Zweite oder Dritte gehabt hätten.«
Eine ruhmreiche Karriere in den USA genoss seinerzeit auch Antonín Dvořák. Und kaum war er von dort nach Hause zurückgekehrt, machte der Patriot sich 1896 an die Umsetzung heimischer Volkssagen in Form von Sinfonischen Dichtungen. »Die Mittagshexe« ist dabei eine tschechische Variante des altbekannten Erlkönig-Plots: Eine Mutter kämpft um das Leben ihres Kindes, das von einer Hexe eingefordert wird. Doch als der Vater nach Hause kommt, »mit Müh und Not / das Kind in ihren Armen war tot«.
Leoš Janáčeks Sinfonische Dichtung »Taras Bulba« ist eine Hommage an Kämpfer- und Heldentum. Geschrieben in den Jahren des Ersten Weltkrieges, widmete der tschechische Komponist sie »unserer Armee, der bewaffneten Beschützerin der Nation«. Wer von heute auf den Stoff blickt, spürt vor allem tragische Verstrickung und bittere Ironie der Geschichte. Denn geschrieben wurde »Taras Bulba« von einem der größten Dichter russischer Sprache, der selber Ukrainer und Nachfahr von Kosaken war: Nikolai Gogol. Die Geschichte handelt vom verzweifelten Kampf des Kosaken-Hetmans Taras gegen seine polnischen »Erzfeinde«.
Einführung:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Workshop: Kreativ Modular Synthesizer
für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
An die Regler, fertig, los!Analoge Synthesizer haben die Popmusik im 20. Jahrhundert verändert – und sind heute wieder sehr beliebt. Angeleitet von einem echten Synthesizer-Spezialisten lernen die Teilnehmer:innen in diesem Workshop, wie man mit Strom spannende Klänge, Geräusche und Melodien erzeugt. Gleich zwölf analoge, modulare Synthesizer stehen bereit, auf denen man experimentieren, improvisieren und eine eigene Komposition erarbeiten kann.
Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
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Funkelkonzert L / Bad Bugs
für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Theater Marabu, ProduktionAlina Loewenich, Synthesizer, Gesang, Performance, Komposition
Tobias Gubesch, E-Bass, Gesang, Performance, Komposition, Sounddesign
Julia Hoffstaedter, Gesang, Performance
Leonhard Spies, E-Gitarre, Gesang, Performance, Komposition
Silas Eifler, E-Gitarre, Gesang, Performance, Komposition
Joshua Koch, Drums, Performance, Lichtdesign
Tina Jücker, Gesang, Performance, künstlerische Leitung
Claus Overkamp, Gesang, Performance, Texte, künstlerische Leitung
Regina Rösing, Ausstattung
Die »Bad Bugs« (die »bösen Käfer«) reisen mit ihrer gleichnamigen Band durch die Lande und kämpfen mit Synthesizern, E-Gitarren und ihrer Stimme gegen die Vernichtung ihrer Lebensräume
Harte Schale, weicher Kern
Insekten haben beim Menschen nicht den besten Ruf. Sie stechen und beißen, verkriechen sich in Ecken und Ritzen und sind mit ihren spindeldürren Beinen und Fühlern einfach nur ekelig, so die landläufige Meinung. Dabei sind viele Insekten ausgesprochen wichtig für das ökologische Gleichgewicht! Käfer etwa lockern die Böden auf, kompostieren Abfälle, tragen zur Befruchtung von Pflanzen bei oder bekämpfen Schädlinge. Die Band Bad Bugs (»Böse Käfer«) gibt den Unterdrückten eine Stimme – und wehrt sich dagegen, dass immer mehr Lebensräume für Insekten vernichtet werden. Mit Synthesizern, E-Gitarren und ihren Stimmen bringen sie den »Underground Sound« der Käferwelt auf die Bühne und präsentieren musikalisch ihre Sicht der Dinge. Sie wollen nicht mehr länger verdrängt werden! Zusammen mit dem Publikum gestalten sie ihre Umgebung so um, dass alle sich darin wohlfühlen, Mensch und Tier gleichermaßen.
»Funkelkonzerte« heißt die Kinderkonzertreihe der Elbphilharmonie. Sie bringt die erfolgreichsten Produktionen aus ganz Europa an die Elbe. Mal witzig und verspielt, mal sensibel und nachdenklich eröffnet sie Kindern auf besondere Weise die Welt der Musik.
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Elbphilharmonie Publikumsorchester
Kagel / Elgar / Mussorgsky
Elbphilharmonie PublikumsorchesterDirigent Michael Petermann
Mauricio Kagel: Zehn Märsche, um den Sieg zu verfehlen
Edward Elgar: Serenade für Streichorchester e-Moll op. 20
Modest Mussorgsky / Maurice Ravel: Bilder einer Ausstellung
Mit großer Begeisterung und auf hohem Niveau proben im Publikumsorchester der Elbphilharmonie engagierte Laien, angeleitet von Michael Petermann, dem Direktor des Hamburger Konservatoriums. Zwei Mal im Jahr präsentieren sie in Stadtteilkonzerten und im Großen Saal der Elbphilharmonie die Früchte ihrer Arbeit.
Rahmenprogramm:
Sa, 13.6.2026 15 Uhr
Insight Orchestra, Kultur Palast Hamburg
Mi, 17.6.2026 19:15 Uhr
Insight Orchestra, Musik.Werk.Stadt, Lilly-Giordano-Saal
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NDR Bigband / Norma Winstone / Dave Holland / Nikki Iles
»Master of Melancholy Chaos«
NDR BigbandNorma Winstone, vocals
Dave Holland, bass
director: Nikki Iles
Er war einer der Stilleren, aber umso Wirkungsmächtigeren im Jazz, der kanadische Trompeter und Komponist Kenny Wheeler (1930 – 2014). Seine Übersiedlung nach Großbritannien 1952 war, was man heute ein »Match« nennen würde, ein glückliches und folgenreiches Aufeinandertreffen. Ein lyrischer Melancholiker (»Traurige Musik macht mich glücklich«) traf auf den brettharten Sound und den breiten Rhythmus nordenglischer Blechkapellen und mischte daraus mit unbändigem Freiheitswillen einige der wichtigsten und einflussreichsten Großensemble-Aufnahmen der letzten 60 Jahre.
»Das freie Material entspannt mein konventionelles Spiel, und das konventionelle Spiel gibt meinem freien Solospiel Form«, sagte Wheeler einmal. Duke Ellington, Gil Evans und Stan Kenton gab er als Einflüsse ein, der klassische Komponist Paul Hindemith war ein weiterer. Was aber Wheeler durch all sein Tun trug, ob Free oder Fusion, war die Melodie, Kern seiner Kompositionen und Wegweiser durch ihre harmonische und rhythmische Gestaltung.
Britische Jazzmusiker:innen mussten schon seit jeher viel Funktions-, Unterhaltungs- und Theatermusik zum Lebensunterhalt spielen; selbst Kenny Wheeler habe Musik für Kinder-Commercials geschrieben, weiß die Arrangeurin und Dirigentin des Konzerts, Nikki Iles. Wenn man sich aber für Jazz traf, dann sei das freie Spielen mit dem Vielen eine Glück bringende Erfahrung gewesen. Vielleicht auch, weil kein kommerzielles »Muss«, sondern ein künstlerisches »Kann« der Kern gewesen sei, habe viel von Wheelers Musik, vor allem seine früheren Werke, die Insel nicht verlassen, auch wenn sein Einfluss selbst bei US-Bigband-Koryphäen wie Bob Brookmeyer und Maria Schneider oder Wheelers kanadischen Jazz-Schwestern Ingrid und Christine Jensen hörbar ist.
Das vierte Abo-Konzert der NDR Bigband bietet die Gelegenheit, ein Original in einer ebenso originellen wie originalen Interpretation durch einige seiner Weggefährten kennen zu lernen: Mit der 84-jährigen, legendären Sängerin Norma Winstone, die auch neue Texte zu Wheeler-Titeln beisteuert, hat die NDR Bigband schon einige Male gespielt, mit dem Bassisten und Miles Davis-Weggefährten Dave Holland kann sich das Publikum auf einen der größten britischen Jazznamen überhaupt freuen, und auch Nikki Iles hat Wheeler aus nächster Nähe erlebt. »Spinning the Wheeler« – in diesem Konzert spinnen alle Beteiligte ihre Erfahrungen mit einem genialen Musiker weiter, aus erster Hand, aber in eigener Weise, ganz so, wie es das Perpetuum Mobile des Jazz am Leben hält.
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Symphoniker Hamburg / Gil Shaham / Dai Miyata / Martha Argerich / Sylvain Cambreling
»Klangwelten«
Symphoniker HamburgGil Shaham, Violine
Sascha Maisky, Violine
Lyda Chen, Viola
Dai Miyata, Violoncello
Mischa Maisky, Violoncello
Martha Argerich, Klavier
Dirigent: Sylvain Cambreling
Robert Schumann: Ouvertüre zu »Manfred« op. 115
Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44
Ein Abend voller Leidenschaft, Dialog und musikalischer Intensität: Im Rahmen des Martha Argerich Festivals Hamburg werden im Großen Saal der Elbphilharmonie »Klangwelten« voller elektrisierender Begegnungen erlebbar. Im Zentrum steht Martha Argerich, die gemeinsam mit Mischa Maisky, Gil Shaham, Lyda Chen sowie Sascha Maisky für Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur ein hochkarätiges Ensemble bildet. Dieses Werk von leuchtender Energie wird in dieser herausragenden Besetzung zu einem mitreißenden Fest der Klangfarben.
Der Abend eröffnet mit der dramatischen Wucht von Robert Schumanns »Manfred«-Ouvertüre, den Abschluss bildet Johannes Brahms’ Doppelkonzert in all seiner emotionalen Tiefe und kammermusikalischen Raffinesse – ein intensiver Dialog zwischen Gil Shahams Violine und Dai Miyatas Violoncello. Am Pult der Symphoniker Hamburg steht Chefdirigent Sylvain Cambreling.
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Hamburger Opernsalon / Hamburger Kammermusikfest International 2026
»Ein Sommerabend der Opernarien«
classicYoungstRs Ensemble Hamburger Kammermusikfest International 2026Maria Kokareva, Sopran
Alexandra Yangel, Mezzosopran
Junho Hwang, Tenor
Leitung: Elisaveta Blumina
Mathias Meyer, Moderation
Piotr I. Tschaikowsky: Duett aus »Pique Dame«
Charles Gounod: Salut! Demeure chaste et pure / Gegrüßt sei mir, o heil’ge Stätte / Salve! dimora casta e pura / Cavatine des Faust aus »Faust«
Ah! Je veux vivre / Walzerlied der Juliette aus »Roméo et Juliette«
Georges Bizet: Chanson Bohème aus »Carmen«
Léo Delibes: Viens, Mallika ... Sous le domé epais / Duett aus der Oper »Lakmé«
Giuseppe Verdi: Lunge da lei ... Oh mio rimorso! Oh infamia! (Ferne von ihr) / Arie und Cabaletta des Alfredo aus »La traviata«
Wolfgang Amadeus Mozart: O zittre nicht, mein lieber Sohn ... Zum Leiden bin ich auserkoren / Rezitativ und Arie der Königin der Nacht aus »Die Zauberflöte« KV 620
Gaetano Donizetti: Chi è mai quel matto… Esulti pur la Barbara aus »L’elisir d’amore«
Giuseppe Verdi: O don fatale (Verhängnisvoll war das Geschenk) / Arie der Eboli aus der Oper »Don Carlos«
E strano ... Ah, fors’ è lui ... Sempre libera (’s ist seltsam) / Arie der Violetta aus der Oper »La traviata«
Giacomo Puccini: Che gelida manina (Wie eiskalt ist dies Händchen) / Arie des Rodolfo aus der Oper »La Bohème«
Ruprto Chapí y Lorente: Carceleras aus Zarzuela »Las hijas del Zebedeo«
Die Programmschwerpunkte liegen beim »Hamburger Kammermusikfest International« auf Werken der Spätromantik bis in die heutige Zeit. Gleichzeitig umrahmen Kompositionen aus anderen Epochen die einzelnen Konzertdarbietungen. Werke bekannter und weniger bekannter Komponistinnen und Komponisten sowie Grenzgänge zu anderen Musikgattungen versprechen einen allumfassenden Blick auf die derzeitige Welt der Kammermusik. In den Konzerten werden die Musikerinnen und Musiker zu einmaligen Formationen zusammengeführt. Die Aufstellung erfolgt bewusst kosmopolitisch, um die daraus entstehenden künstlerischen und kulturellen Beeinflussungen erlebbar zu machen. Dabei entstehen einzigartige Konzerte, die jeden Abend zu einem ganz besonderen musikalischen und kulturellen Erlebnis werden lassen. Im Rahmen des Podiums »classicYoungstRs« studieren junge preisgekrönte Nachwuchstalente ausgewählte Werke für die Darbietungen beim Hamburger Kammermusikfest ein. Gleich in mehreren Konzerten stellen die jungen Talente ihr außergewöhnliches Können unter Beweis.
Ein Galaabend der Extraklasse: Drei junge Opernstars und acht Spitzenmusiker:innen unter der Leitung von Elisaveta Blumina präsentieren Arien und Duette u.a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Charles Gounod, Giuseppe Verdi, Pjotr Tschaikowski und weiteren Meisterkomponisten. Glanz, Virtuosität und Dramatik: Ein Abend voller Glanz, Intensität und musikalischer Höhepunkte! Oper in ihrer unmittelbaren, mitreißenden Form. Dieses Konzert ist ein einzigartiges Erlebnis, das es selten so zu erleben gibt.
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CPE.Bach.Chor.Hamburg / Klaus Florian Vogt / Camilla Nylund
Wagner / Braunfels
CPE.Bach.Chor.HamburgSczcecin Philharmonic Orchestra
Camilla Nylund, Sopran
Klaus Florian Vogt, Tenor
Leitung: Hansjörg Albrecht
Richard Wagner:
Vorspiel zu »Die Meistersinger von Nürnberg« WWV 96
Vorspiel zu »Parsifal« WWV 111
Ouvertüre zu »Tannhäuser« WWV 70
Walter Braunfels: Te Deum
Es wird ein berauschendes Klangfest der Stimmen – im Zusammenspiel mit der Elbphilharmonieorgel und großem, sinfonischen Orchester. Zwei der aktuell bedeutendsten Stars der internationalen Opernwelt, die Sopranistin Camilla Nylund und der Tenor Klaus Florian Vogt, sowie überschäumende, spätromantische Musik von Richard Wagner und Walter Braunfels stehen auf dem Programm.
Wagner inspirierte den 1882 geborenen Walter Braunfels, der neben Richard Strauss bis zu seinem Verbot 1933 als der meistaufgeführte deutschsprachige Opernkomponist galt. Alle großen Dirigent:innen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts rissen sich darum, Braunfels’ Musik aufzuführen. Seine nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Oper »Die Vögel« und das an Gustav Mahlers »Sinfonie der Tausend« anknüpfende »Te Deum« bescherten Braunfels Weltruhm – bevor ein Berufsverbot 1933 allem ein jähes Ende bescherte.
Seit den 1990er Jahren wird Braunfesls’ Musik international wiederentdeckt – und erstrahlt in sinfonischem Glanz nun auch erstmalig in der Elbphilharmonie.
CPE.Bach.Chor.Hamburg / Klaus Florian Vogt / Camilla Nylund bewerten:
Bewertungen & Berichte CPE.Bach.Chor.Hamburg / Klaus Florian Vogt / Camilla Nylund
Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Rhythmen & Resonanzen«
Konzert für Violine, Violoncello, Klavier und Flöte
Smetana TrioMarkéta Janousková, Violine
Jan Páleníček, Violoncello
Jitka Čechová, Klavier
Massimo Mercelli, Flöte
Johann Sebastian Bach: Sonate Nr. 3 G-Dur BWV 1038 für Flöte, Violine und Basso continuo
Frédéric Chopin: Variationen über ein Thema von G. Rossini für Flöte und Klavier E-Dur
Claude Debussy: Beau soir
Gabriel Fauré: Après un rêve op. 7/1
Maurice Ravel:
Habanera für Violoncello und Klavier
Tzigane / Konzertrhapsodie für Violine und Klavier
Bedřich Smetana: Klaviertrio g-Moll op. 15
Klassische Musikerlebnisse voller Klangfarben, Emotionen und virtuoser Momente: Johann Sebastian Bachs Trio-Sonate eröffnet mit barocker Eleganz und feinsinniger Kontrapunktik. Frédéric Chopins Variationen über ein Thema von Rossini entfalten spielerische Virtuosität, während Claude Debussys »Beau soir« und Gabriel Faurés »Après un rêve« intime, impressionistische Klangwelten eröffnen. Maurice Ravels »Habanera« und »Tzigane« bringen feurige Leidenschaft und rhythmische Raffinesse, bevor das kraftvolle Klaviertrio g-Moll von Bedřich Smetana mit dramatischem Schwung und virtuoser Energie den Abend fulminant abschließt.
Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Rhythmen & Resonanzen« bewerten:
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Chor St. Michaelis / ensemble reflektor / Jörg Endebrock
Chor St. Michaelisensemble reflektor
Nombulelo Yende, Sopran
Markus Eiche, Bass
Leitung: Jörg Endebrock
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden oder Die Fingalshöhle / Konzertouvertüre h-Moll op. 26
Edward Elgar: Sea Pictures für Alt und Orchester op. 37 (Bearbeitung für Chor und Orchester von Donald Fraser)
Ralph Vaughan Williams: Sinfonie Nr. 1 »A Sea Symphony«
Klangwelten des Meeres
Drei Meisterwerke vereinen sich zu einem musikalischen Streifzug entlang der rauen Küsten und endlosen Horizonte: Ralph Vaughan Williams’ monumentale »Sea Symphony« lässt Soli, Chor und Orchester zu einer Ode an das Meer und die Sehnsucht nach fernen Ufern verschmelzen. Diese Sinfonie ist voll schwelgerischem romantischen Überschwang und ist doch weit mehr als nur eine musikalische Naturbeschreibung. Sie beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz, die der amerikanische Dichter Walt Whitman mit enormer sprachlicher Kraft zum Ausdruck bringt. Für ihn ist das Meer selbst ein Symbol – für das innerste Selbst, das der Mensch entdecken und erforschen kann und muss, so wie er das Meer erforscht.
Edward Elgar entführt das Publikum in seinen »Sea Pictures« in die romantische Welt britischer Seefahrerträume und -legenden. Felix Mendelssohn Bartholdys »Hebriden«-Ouvertüre schließlich fängt die die geheimnisvolle Atmosphäre der schottischen Inselwelt in lebendigen Klangfarben ein. Ein Konzert, das die Kraft, Schönheit und Unendlichkeit des Meeres in sinnlichen Klang verwandelt – in einem Konzerthaus, das auch architektonisch dem Meer und dem Wasser huldigt!
Der Chor St. Michaelis ist als Konzertchor der Hauptkirche St. Michaelis unter der Leitung von Michelkantor Jörg Endebrock fest im Kulturleben der Hansestadt verankert. Die jährlich wiederkehrenden Aufführungen von Bachs Matthäus-Passion und des Weihnachtsoratoriums, sowie des Brahms-Requiems sind fester Bestandteil des Hamburger Kulturlebens. Darüber hinaus erarbeitet der Chor jährlich drei bis vier weitere Oratorien, wodurch ein abwechslungsreiches Repertoire gepflegt wird. Das norddeutsche Kammerorchester ensemble reflektor sieht sich als Botschafter einer Musikkultur ohne Grenzen und ist in diesem Konzert zum dritten Mal Partner des Chor St. Michaelis. Die junge Sopranistin Nombulelo Yende ist Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und macht bereits durch gefeierte Auftritte und Wettbewerbe auf sich aufmerksam. Markus Eiche ist seinem Publikum durch viele Opernrollen, u. a. bei den Bayreuther Festspielen, bekannt.
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Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Ein Abend voller Glanz«
Bläserkonzert der classicYoungstRs für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn
Jona Mehlitz, FlöteCarlo Cesaraccio, Oboe
Vera Karner, Klarinette
Emanuel Blumin-Sint, Fagott
Sophie Hoch, Horn
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento B-Dur KV 439b/1
Charles Koechlin: Trio für Flöte, Klarinette und Fagott op. 92
Ludwig van Beethoven: Quintett Es-Dur op. 71 für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn
Claude Paul Taffanel: Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn g-Moll
Anton Reicha: Bläserquintett Es-Dur op. 88/2
Ein Abend voller Farben, Klangvielfalt und kammermusikalischer Raffinesse: Von Wpögang Amadeus Mozarts eleganten, klassisch-leichten Motiven im Divertimento B-Dur KV 439b über die impressionistisch inspirierten Linien von Charles Koechlin bis zu Beethovens kraftvollem Quintett entfaltet sich ein reiches Panorama an Stilen und Stimmungen. Nach der Pause führen Paul Taffanel und Anton Reicha die Bläser in virtuosen Dialogen zusammen, voller Schwung, Harmonie und überraschender Wendungen. Ein Konzert, das die Bläser in all ihrer Ausdruckskraft erlebbar macht und die lebendige Poesie der Instrumente feiert.
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Chamber Orchestra of New York / Salvatore Di Vittorio
Chamber Orchestra of New YorkAdrian Daurov, Violoncello
Dirigent: Salvatore Di Vittorio
Maurice Ravel: Boléro
Piotr I. Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Das Chamber Orchestra of New York präsentiert an diesem Abend ein abwechslungsreiches Programm aus drei Epochen. Insbesondere Ravels »Boléro« gehört zu den populärsten Werken der Orchesterliteratur überhaupt. Aber auch Tschaikowskys Rokoko-Variationen und vor allem Beethovens Siebte Sinfonie erfreuen sich äußerster Beliebtheit. Das Publikum kann sich also auf ein spannendes Konzerterlebnis freuen.
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Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Musikalische Höhepunkte«
Konzert für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Angela Golubeva, ViolineNora Romanoff-Schwarzberg, Viola
Franz Ortner, Violoncello
Martin Lucas Staub, Klavier
Christian Staub, Klavier
Ludwig van Beethoven: Quintett Es-Dur op. 16 (Fassung für Klavierquartett)
Franz Liszt: Après une lecture du Dante, fantasia quasi Sonata / aus: Années de pèlerinage, deuxième année, Italie S 161
Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 1 c-Moll op. 15
Johannes Brahms: Ungarische Tänze
Ein Konzert mit viel Ausdruck, Virtuosität und kontrastreicher Stimmungen: Ludwig van Beethoven eröffnet mit seinem Klavierquartett Es-Dur op.16, in dem klassisch-elegante Strukturen auf lebendige Dialoge zwischen den Instrumenten treffen. Franz Liszt entfaltet mit der »Après une lecture du Dante« eine dramatische, poetische Klangreise für Klavier solo. Nach der Pause führen die beiden Werke von Fauré tief empfindsames Klavierquartett c-Moll op.15 und Brahms feurige »Ungarische Tänze« in abwechslungsreicher Virtuosität und rhythmischer Spielfreude zu einem fulminanten, sinnlich-reichen Abend voller Kammermusik.
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NDR Elbphilharmonie Orchester / Franz Welser-Möst
NDR Elbphilharmonie OrchesterDirigent: Franz Welser-Möst
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
Richard Strauss: Suite aus »Der Rosenkavalier« op. 59 / Zusammenstellung von Franz Welser-Möst
Mit guter Laune in die Sommerpause
Er gehört zur absoluten Spitze der internationalen Dirigentenzunft: Franz Welser-Möst, aktueller Chef des Cleveland Orchestra, kehrt zur abschließenden Krönung der Saison 2025/2026 ans Pult des Ensembles zurück. Im Gepäck hat der ehemalige Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper schwungvolle Werke, die die Musikkultur seiner österreichischen Heimat feiern – und einfach gute Laune verbreiten!
Den Auftakt macht eine oft unterschätzte frühe Sinfonie eines von Welser-Mösts besonders bevorzugten Wiener Komponisten: Franz Schuberts Dritte. Der gerade mal 18-Jährige warf das Meisterwerk in nur wenigen Tagen aufs Papier – und die Musik scheint von der optimistischen Klarinettenmelodie des Ersten Satzes bis zum temperamentvollen Finale à la Rossini fast ausnahmslos von der Sonnenseite des Lebens zu erzählen. Entsprechend schrieb der anspruchsvolle Kritiker Eduard Hanslick später, die D-Dur-Sinfonie sei »ein Werk der Jugend und ihres vergnügt lärmenden Tatendranges«.
Auch Richard Strauss’ »Rosenkavalier«-Musik verströmt »jene helle Beschwingtheit der Tonsprache« und »apollinische Heiterkeit des Melodischen« (Ernst Krause), die man sonst nur aus der Wiener Klassik kennt. Kein Wunder, dachten sich Strauss und sein Librettist Hugo von Hofmannsthal die Oper im Jahr 1911 doch als nostalgische Hommage an die goldenen Zeiten Wiens. Da darf beschwingte Walzerseligkeit ebenso wenig fehlen wie herzzerreißende Melodik und opulenter Luxusklang – etwa im berühmten Terzett, das zum emotionalen Höhepunkt auch der Best-of-Orchestersuite wird, die Welser-Möst für das glänzende Finale der Saison 2025/2026 zusammengestellt hat. »Da muss ma weinen, weil’s gar so schön ist«, sagt eine Protagonistin in Strauss’ Oper – und Recht hat sie!
Einführung:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Peter und der Wolf
Familienkonzert der Hamburger Camerata
Hamburger CamerataWanja Mues, Sprecher
Dirigent: Vilmantas Kaliunas
Woody Mues, Konzept, Regie und Bühnenfassung
Sergej Prokofjew: Peter und der Wolf / Ein sinfonisches Märchen für Erzähler und Orchester op. 67
Was passiert nicht alles, wenn Peter die Gartentür öffnet! Man erinnert sich vielleicht: Die Ente verlässt den Garten, die Katze jagt den Vogel, der Wolf verschlingt die Ente, Peter rettet ihn vor den Schüssen der Jäger und am Schluss wird er im Triumphzug in den Zoo gebracht ...
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Workshop: Kreativ Klangsafari
für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Mit gespitzten Ohren gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Elbphilharmonie und fangen mit ihrem Mikrofon spannende Klänge ein. Welche Geräusche finden sich im Konzerthaus, wenn keine Konzerte gespielt werden? Mit einem Tablet samt App nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Klangschnipsel auf, die sie später bearbeiten und zu einem kleinen Musikstück zusammenstellen können.Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 8 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
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Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Blumina & Friends«
Konzert Violine,Viola, Violoncello Fagott, Klavier und Gesang
Andrej Bielow, ViolineKlaudyna Schulze-Broniewska, Violine
Denis Valishin, Viola
Emanuel Blumin-Sint, Fagott
Alexej Shadrin, Violoncello
Elisaveta Blumina, Klavier
Mais Harb, Gesang
François Devienne: Quartett C-Dur op. 73/3 für Fagott und Streicher
Henry Vieuxtemps: Capriccio für Viola solo c-Moll op. 55 »Hommage à Paganini«
Claude Debussy: Arabesque Nr. 2 G-Dur
Giacomo Puccini: Crisantemi / Alla memoria di Amedeo di Savoia, Duca d’Aosta
Mais Harb: Zwei drusische Volkslieder aus Syrien für Gesang und Klavier
Antonín Dvořák: Klavierquintett A-Dur op. 81
Ein Konzert voller Eleganz, Poesie, Sinnlichkeit und rhythmischer Energie: beginnend mit eleganter Kammermusik von François Devienne über das virtuose Viola-Capriccio von Henri Vieuxtemps bis zu Debussys impressionistischen Pianokunst und Puccinis zarter, poetischer »Crisantemi«-Stimmung entfalten sich abwechslungsreiche Klanglandschaften. Mais Harb bringt mit zwei drusischen Volksliedern einen fernen, sinnlichen Ton hinzu, bevor das Klavierquintett A-Dur op.81 von Antonín Dvořák den Abend mit rhythmischer Energie, emotionaler Tiefe und festlicher Virtuosität fulminant abrundet.
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Thomanerchor Leipzig
Der Thomanerchor Leipzig blickt auf eine über 800-jährigen Geschichte zurück. Komponisten aus allen Epochen haben Werke für den berühmten Chor geschrieben. Die Motetten von Johann Sebastian Bach, dem bekanntesten Thomaskantor in der langen Geschichte, gehören ebenso zum Kernrepertoire des Thomanerchores, wie viele Chorwerke anderer Thomaskantoren. In dem Konzert präsentiert der Chor einen Querschnitt aus Chormusik aller Epochen, mit Werken von Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz, Thomas Tallis, Antonio Lotti sowie zeitgenössischen Motetten von Ivo Antognini, Vytautas Miškinis und Knut Nystedt u.a.Thomanerchor Leipzig bewerten:
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Elbphilharmonie Familienorchester
Tschaikowsky / Mussorgsky
Elbphilharmonie FamilienorchesterChristine Philippsen, Dirigentin
Piotr I. Tschaikowsky: Fantasie-Ouvertüre h-Moll »Romeo und Julia« / (arr. Richard Meyer)
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung / (Bearbeitung von Christine Philippsen)
Victor Lopez: Fiesta Tropicale
Groß und klein
Kinder, Eltern, Omas und Onkel spielen gemeinsam im Familienorchester der Elbphilharmonie – jeder, so gut er kann, denn hier steht die Freude am Musizieren im Vordergrund. Was in den gemeinsamen Proben entstanden ist, zeigt das Mitmach-Orchester beim Abschlusskonzert mit bunten, kurzweiligen Programmen.
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Elbphilharmonie Kreativorchester
Abschlussperformance
Elbphilharmonie KreativorchesterFünf Monate haben die Mitglieder des Elbphilharmonie Kreativorchesters zusammen geprobt – als großes Finale geben sie ein gemeinsames Konzert im Kaistudio der Elbphilharmonie. Das Programm ist an das Thema des Internationalen Musikfests, »Ende«, angelehnt und enthält darüber hinaus auch Repertoire der Klassik, eigens arrangiert für die Besetzung des aktuellen Ensembles.
Im Kreativorchester ist aller Anfang leicht, denn auch wer kein Instrument beherrscht oder noch nicht mit anderen musiziert hat, kann teilnehmen und aus einem großen Fundus schöpfen: Beim Abschlusskonzert beweisen die Teilnehmenden, dass man auch mit Küchengeräten, dem eigenen Körper und ganz viel Improvisation ein Orchester bilden kann.
Die Mitglieder des Kreativorchesters haben sich erst bei der gemeinsamen Arbeit kennengelernt und kamen mit den unterschiedlichsten Vorerfahrungen zusammen. Bei der Erarbeitung ihrer Eigenkompositionen haben sie von instrumentaler und Chor-Arbeit über Performance bis zu szenischen Aufführungen sehr viel ausprobieren können. Außerdem haben sich einige Teilnehmenden auch beim Leiten einiger Proben und mit Wünschen nach einem bestimmten Repertoire eingebracht.
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MILES 100: Terence Blanchard & Ravi Coltrane
Celebrating Miles Davis & John Coltrane
Terence Blanchard, trumpetRavi Coltrane, saxophone
Charles Altura, guitar
Tom Oren, piano
David Ginyard, bass guitar
Jaylen Petinaud, drums
Doppelte Geburtstagsparty
John Coltrane zählt zu den einflussreichsten Jazz-Musikern überhaupt. Zusammen mit dem kongenialen Trompeter Miles Davis prägte der Saxofonist den Sound der 1950er/60er Jahren und war an richtungsweisenden Aufnahmen wie »Milestones« und dem Millionen-Seller »Kind of Blue« beteiligt. Auch sein eigenes Album »Giant Steps« zählt zu den wichtigsten Jazz-Platten dieser Zeit.
Zum 100. Geburtstag der beiden Musik-Giganten verneigen sich zwei der größten Jazzer unserer Zeit vor dem Erbe ihrer Vorfahren. Für den gefeierten Saxofonisten Ravi Coltrane trifft das sogar wortwörtlich zu: Als Sohn von John Coltrane und der Pianistin und Harfenistin Alice Coltrane setzt er seit Jahrzehnten den Weg seiner Eltern fort. Wie sie, verbindet auch er die reiche Jazz-Tradition mit einer innovativen Grundhaltung, die ihn zu immer neuen musikalischen Ufern führt.
Neben seiner Band ist auch der Miles-Enthusiasten Terence Blanchard auf der Bühne. Blanchard, der seine Karriere bei den »Jazz Messengers« begann, hat als Trompeter und Komponist längst Legendenstatus in der Jazz-Szene. Für seine Filmmusik zu »BlacKkKlansman« and »Da 5 Bloods« von Regisseur Spike Lee war er jeweils für einen Oscar nominiert. Gemeinsam schlagen die Musiker die Brücke zwischen der Musik des genialen Coltrane-Davis-Duos und dem Jazz unserer Zeit.
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Liniker
CAJU – The Final Act
Die brasilianische Sängerin und Songwriterin Liniker ist bereits seit jeher verrückt nach Kunst. Aufgewachsen in Araraquara, einer kleinen Stadt knapp 270 km entfernt von São Paulo, begleitete sie bereits als Kind ihre Mutter und ihren Onkel regelmäßig zu Samba-Rock-Sessions. Es folgte ein Theater-Studium in Santo André – eine Erfahrung, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Identität spielen sollte. Erste Bekanntheit erreichte Liniker 2015 mit der Veröffentlichung der EP »Cru«, die unter dem Namen Liniker e os Caramelows online veröffentlich wurde.Seither tourte sie ausgiebig durch Brasilien und die Welt und veröffentlichte in gleicher Besetzung die Alben »Remonta« und »Goela Abaixo«, wobei letzteres eine Latin-Grammy-Nominierung für das beste Rock-oder Alternative-Album in portugiesischer Sprache erhielt. Außerdem spielte sie die Rolle der Cassandra in der Amazon Prime Serie »Manhãs de Setembro«, was das Glamour Magazin dazu veranlasste, sie in der Kategorie Schauspielerin ihrer Geração Glamour Awards als »Game-Changer« auszuzeichnen. Im selben Jahr veröffentlichte Liniker ihr erstes Soloalbum, »Indigo Borboleta Anil«, auf dem sie mit Milton Nascimento, Tássia Reis, DJ Nyack, Tulipa Ruiz, Orquestra Jazz Sinfônica, Letieres Leite und dem Orkestra Rumpilezz zusammenarbeitete. Das Album wurde 2022 für drei Latin Grammys nominiert und gewann den Preis für das beste populäre Musikalbum in portugiesischer Sprache. Damit war Liniker die meistnominierte brasilianische Künstlerin dieses Jahres und die erste Transgender-Künstlerin, die jemals einen Latin Grammy gewann.
Mit ihrer ersten Solo-Tournee reiste Liniker durch Brasilien und lieferte gefeierte Auftritte bei großen Festivals, unter anderem auf der Sunset Stage beim Rock in Rio 2022 und beim ersten Primavera Sound São Paulo. 2023 gab sie dann auch ihr Solo-Debüt in Europa mit ausverkauften Konzerten in Spanien, Portugal, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. Im selben Jahr wurde sie von der Brasilianischen Akademie für Kultur (ABC) als »Immortal« geehrt. Liniker ist eine der wenigen brasilianischen Künstlerinnen, die bei NPR Tiny Desk, Colors Studio und großen Festivals wie Glastonbury, Roskilde und Rock in Rio aufgetreten sind. Zuletzt veröffentlichte Liniker das Album »CAJU«, das sie gemeinsam mit Fejuca und Gustavo Ruiz produziert hat – dem gleichen Trio, das auch hinter der Produktion von »ndigo Borboleta Anil« steht.
»CAJU« ist ein sehr persönliches Album, das eine eklektische Mischung aus verschiedenen Stilen vereint, darunter Pop, Samba, Jazz und House bis hin zu Pagode, Arrocha, Disco und Reggae. Das Album enthält Kollaborationen mit Lulu Santos, BaianaSystem, ANAVITÓRIA, Pabllo Vittar, Priscila Senna. »CAJU« sollte der endgültige Durchbruch für Liniker werden: Nur zehn Tage nach seiner Veröffentlichung wurde ihr zweites Soloalbum zu einem Meilenstein in ihrer Karriere und erzielte über 200 Millionen Streams auf allen Plattformen – davon allein 6 Millionen in den ersten 24 Stunden. Das Album erreichte Platz 6 der Spotify Global Top Album Debut Charts, während 13 der 14 Titel in die Top 100 von Apple Music Brasilien kamen. Sowohl das Album als auch der Titelsong schossen innerhalb von nur drei Tagen nach der Veröffentlichung auf Platz 1 der iTunes-Charts in Brasilien. Nun also kommt Liniker erstmals endlich auch nach Hamburg – und welchen schöneren Ort könnte man sich wünschen, als den Großen Saal der Elbphilharmonie?
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Tigran Sargsyan / Klavierabend
Beethoven / Chopin
Tigran Sargsyan, KlavierLudwig van Beethoven:
Sonate für Klavier d-Moll op. 31/2 »Der Sturm«
Sonate für Klavier cis-Moll op. 27/2 »Mondscheinsonate«
Frédéric Chopin:
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23
Valse cis-Moll op. 64/2
Nocturne Es-Dur op. 9/2
Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66
Andante spianato et grande polonaise brillante Es-Dur op. 22
Ein unvergesslicher Abend mit den Werken zweier Musikgiganten: Ludwig van Beethoven und Frédéric Chopin. Diese Kompositionen stehen für Leidenschaft, Virtuosität und die zeitlose Schönheit der klassischen Musik. Mit technischer Präzision und großer emotionaler Tiefe interpretiert Tigran Sargsyan die Meisterwerke und lädt das Publikum ein, sich von der Kraft und Magie dieser Musik verzaubern zu lassen. Eine besondere Gelegenheit für Kenner und Liebhaber klassischer Klavierkunst ebenso wie für alle, die sich von der einzigartigen Verbindung von Melodie und Emotion berühren lassen möchten.
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»Soziale Symphonie«
Abschlusskonzert des 16. TONALi Festivals
asambura ensembleSia Liebermann, Gesang
Akademist:innen der TONALi Bühnenakademie
Antonia Brinkers, Sopran
Henriette Henoch, Sopran
Chiara Ducomble, Mezzosopran
Daniel Calvo Valcárcel, Saxofon
Pau Llop Rodríguez, Posaune
Ipek Atila,, Violine
Viviane Ruof, Violine
Lara Jakobi, Violoncello
Jugendliche der TONALi Patenschulen
Ida-Ehre-Schule
Stadtteilschule Winterhude
Stadtteilschule Helmuth Hübener
Nelson-Mandela-Schule
Stadtteilschule Blankenese
Brecht-Schule
Anwohnende aus dem Kunstschutzgebiet
Publikumskünstler:innen
Das Konzert schenkt – trotz oder vielleicht gerade in diesen aufgeregten Zeiten – Mut Zur Utopie! Wie können wir wieder träumen? Wie klingt unser Übermorgen? Wofür schlagen unsere Herzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Uraufführung der dritten »Sozialen Symphonie«, die den Höhepunkt des TONALi Festivals 2026 in der Elbphilharmonie bildet.
In fünf Sätzen zeigt die dritte »Soziale Symphonie« Antworten voller geheimnisvoller Geborgenheit, mutiger Überraschungen und origineller Fantasie: Musiker:innen und Publikum erleben zusammen ein unvergessliches Konzert, in dem Musik, Raum und alle Beteiligten miteinander in Resonanz treten. Was auf der Bühne passiert, beginnt schon Wochen vorher in der Stadt: In zahlreichen kleinen Begegnungen im Slow-Dating-Format treffen Hamburger:innen aufeinander – vom Ich zum Du zum Wir!
Kuratiert wird die »Soziale Symphonie« von Franziska Ritter und Christian Siegmund (1:1 Concerts). Gemeinsam mit dem asambura ensemble, Akademist:innen der TONALi Bühnenakademie, Jugendlichen der TONALi Publikumsakademie und Künstler:innen der Stadt erforschen sie, wie aus vielen kleinen Momenten der Verbundenheit ein großes gemeinsames Miteinander – eine Soziale Symphonie – entstehen kann. Im Verlauf des Konzertes wird der renommierte TONALi-Award »Mut zur Utopie« 2026 an Kian Jazdi (Musiker, Kulturmanager und Mitbegründer des Liedstadt Festivals) verliehen, der mit seiner Arbeit die Kraft der Musik für gesellschaftlichen Wandel erlebbar macht und den Staffelstab für die Kuration der 4. Sozialen Symphonie 2027 übernehmen wird.
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Daniel Arias / Emiliano Ramniceanu
Astor Piazzolas »Tango Nuevo«
Daniel Arias, VioloncelloEmiliano Ramniceanu, Klavier
Astor Piazzolla:
Adiós Nonino
Histoire du tango
Milonga del ángel
La muerte del ángel
Resurrección del ángel
Libertango
Oblivion
Le Grand Tango
Leidenschaft, Rhythmus, Klangpoesie
Der Tango als Kunstform, als Lebensgefühl – und als musikalische Neuerfindung: Astor Piazzolla hat mit seinem »Tango Nuevo« eine ganz eigene Klangsprache geschaffen, in der sich Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbinden. Piazzollas Musik erzählt von seiner Heimat Buenos Aires, von Sehnsucht, Aufbruch und urbaner Melancholie.
Die beiden Ausnahmemusiker Daniel Arias (Violoncello) und Emiliano Ramniceanu (Klavier) widmen sich in diesem Konzert ganz dem facettenreichen Schaffen des argentinischen Meisters. Mit großer Intensität und stilistischer Souveränität entfalten sie ein Programm von großer Ausdruckskraft, rhythmischer Energie und poetischen Klangnuancen. Ihr fein abgestimmtes Zusammenspiel, geprägt von ihrer gemeinsamen Herkunft aus Venezuela, verleiht der Interpretation dabei eine besondere Lebendigkeit.
Im Zentrum stehen berühmte Werke wie »Libertango«, »Oblivion« und »Le Grand Tango«, die längst zu Klassikern avanciert sind. Daneben erklingen mit der Suite »Histoire du Tango« sowie den drei »Ángel«-Stücken eindrucksvolle Kompositionen, die Piazzollas unverwechselbare Handschrift in all ihren Facetten zeigen: von rauer Ursprünglichkeit über melancholische Innigkeit bis hin zu eruptiver Ausdruckskraft.
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Robert-Schumann-Philharmonie / Ksenija Sidorova / Benjamin Reiners
Ksenija Sidorova, AkkordeonRobert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
Dirigent: Benjamin Reiners
Fazıl Say: Konzert für Akkordeon und Orchester (Uraufführung)
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große«
Wilhelm Stenhammar: Konzertouvertüre »Excelsior!« op. 13
Ksenija Sidorova, gefeierte Virtuosin und Portraitkünstlerin des SHMF 2026, präsentiert die Uraufführung eines Konzerts, das eigens für sie entstanden ist – komponiert von Fazıl Say, dem visionären Klangarchitekten und Portraitkünstler des vergangenen Festivalsommers. »Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Ich war immer überzeugt, dass Fazıl für das Akkordeon etwas Einzigartiges erschaffen kann – weil er Tradition und eigene Handschrift so unverwechselbar verbindet«, erzählt Sidorova. »Anfangs zögerte Fazıl: Das Instrument sei zu komplex. Doch dann habe ich ihm seine Klavierballaden auf dem Akkordeon vorgespielt, und er sagte: Lass uns ein Akkordeonkonzert machen!« Im zweiten Teil erklingt Schuberts monumentale Sinfonie Nr. 8, deren überströmende Melodik und rhythmische Energie bis heute faszinieren. So treffen in diesem Konzert Says klangverwandte Tonsprache und Schuberts sinfonischer Weitblick aufeinander – leuchtend, ausdrucksstark und weltumspannend.
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Hilary Hahn / Omer Meir Wellber
»ZeitSpiel Zehn«
Philharmonisches Staatsorchester HamburgHilary Hahn, Violine
Dirigent: Omer Meir Wellber
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 / Mit Überschreibung des 1. Satzes von Barbara Assiginaak (Uraufführung)
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
ZEITSPIEL ZEHN
Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert ist Barbara Assiginaaks kompositorische Interpretation von Max Bruchs klanglicher Vorstellungskraft zu hören – denn der Erste Satz dessen Violinkonzerts wird durch eine Neukomposition aus ihrer Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Bruch begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Assiginaak als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren.
»Es ist eine Art von Zeitreise, bei der man eine Unterhaltung mit dem Komponisten führt. Ich habe so etwas bereits vor einigen Jahren mit Beethovens Zweiter Sinfonie gemacht. In meiner Vorstellung habe ich mich in ein Insekt verwandelt und bin in das Jahr 1802 zurückgeflogen, direkt in sein Ohr hinein. Auf dieser Reise wurde ich Zeugin beim Entstehen seiner Ideen – seiner Exzentrik, seinem Frust, seinem Humor und seiner innersten Gedanken.« – Barbara Assiginaak
5.7.: Einführung:
10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
6.7.: Einführung:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Hilary Hahn / Omer Meir Wellber bewerten:
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Chor zur Welt
Sounds of Silence
Chor zur WeltLeitung: Jörg Mall
Dramaturgie: Janina Zell
Konzeption und Coaching: Stephan Lutermann
Konzeption und Coaching: Lars Scheibner
Makiko Eguchi, Korrepetition
Sem Ribeiro Albuquerque Wendt, Bassklarinette
Christoph Selbach, Klavier, Synthesizer
Tobias Hertlein, Schlagzeug, Percussion
»Sounds of Silence«
Werke von di Lasso, Mendelssohn, Vasks, Simon & Garfunkel u.a. zu den Themen »Ende« und »Aufbruch«
Der Chor zur Welt bringt Menschen und Lieder aus allen Regionen der Erde zusammen. Die rund 60 Laiensängerinnen und -sänger singen in verschiedenen Sprachen und mit großer Neugier auf die Musik anderer Kulturen. Unter der Leitung von Jörg Mall widmen sie sich im Programm »Sounds of Silence« den Themen »Ende« und »Aufbruch«.
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Norddeutsche Orchesterakademie / Kiril Stankow
Mahler: Sinfonie Nr. 9
Norddeutsche OrchesterakademieDirigent: Kiril Stankow
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9
Mit seiner Neunten Sinfonie wagt Gustav Mahler ein letztes großes Bekenntnis: In seinem wohl persönlichsten Werk geht der – damals bereits schwer herzkranke – Komponist bis an die äußersten Grenzen menschlicher Empfindung. Schmerz und Glück, Verzweiflung und Liebe, leidenschaftliche Ausbrüche und zarte Entrückung – all das verschmilzt zu einer Musik zwischen letztem Lebensdurst und endgültigem Loslassen. Am Ende verglimmt die Sinfonie in einer Folge von Tönen, die noch lange nachhallen – ein leiser, ergreifender Abschied, der zugleich das Leben feiert.
Die Norddeutsche Orchesterakademie ist ein Projektorchester, in dem einmal im Jahr Studierende, Profis und Laien zu einer intensiven Arbeitsphase zusammenkommen – ein vielfältiges Kollektiv von Menschen aller Alters- und Berufsgruppen, die eines vereint: die unbedingte Leidenschaft für Musik.
Norddeutsche Orchesterakademie / Kiril Stankow bewerten:
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»Utopia«
Schulkonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg für alle ab Klasse 7
Philharmonisches Staatsorchester HamburgDirigent Omer Meir Wellber
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Selten war die Welt, in der wir leben, so unstet, wie in diesen Tagen. Umgeben von Krisen und Kriegen schürt der spürbare Rechtsruck zunehmend Angst um unsere Demokratie. Fragt man junge Menschen auf der Straße, wie sie in ihre Zukunft blicken, so lautet die mehrheitliche Antwort: sorgenvoll. Ausgehend von Antonín Dvořáks Sinfonie »Aus der neuen Welt« fragt das Philharmonische Staatsorchester in diesem Konzert: Wenn wir träumen dürften, wie sähe unsere Welt von morgen aus? Wie würde sich unser Miteinander gestalten – von Mensch zu Mensch, aber auch von Mensch und Umwelt? Im Rahmen eines einjährigen, partizipativen Projektes suchen die Musiker:innen des Philharmonischen Staatsorchesters zusammen mit Schüler:innen zweier Schulen aus Hamburg künstlerisch nach Antworten. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in diesem Konzert.
»Utopia« bewerten:
Bewertungen & Berichte »Utopia«
Sekar Kenanga – Elbphilharmonie Gamelan-Ensemble
Abschlusskonzert
Sekar Kenanga - Gamelan-Ensemble der ElbphilharmonieJawa in Hamburg
Viele Konzerthäuser haben eigene Chöre und Orchester – aber wer hat schon ein eigenes Gamelan-Ensemble? Das Gamelan der Elbphilharmonie besteht aus indonesischen Gongs, Trommeln und Metallofonen und der Schwerpunkt der Gruppe liegt auf dem klassischen zentraljavanischen Gamelan-Repertoire. Unter der Leitung des erfahrenen Gamelan-Lehrers Steven Tanoto erleben die Musiker:innen, wie das Gamelan Menschen verbindet: Es geht in der indonesischen Musik nie um den Einzelnen, sondern immer um den harmonischen Gesamtklang. Im Abschlusskonzert dieser Saison präsentieren die Ensemblemitglieder ihr musikalisches Können auf den Gongs, Metallofonen, Trommeln, Saiteninstrumenten, Flöte und Gesang.
Im Gamelan gibt es immer eine Melodie, die sich allerdings oft zwischen zahlreichen Schichten von Verzierungen und Improvisationen versteckt und sich aus den Partien verschiedener Instrumente zusammensetzt. Zunächst sieht die Musik sehr perkussiv aus und klingt auch so – aber wer etwas länger zuhört, entdeckt gesangliche Phrasen. Das Repertoire reicht von zarter Kammermusik bis zu Stücken voll wilder Energie. Dabei bleibt immer Raum für Improvisation, sodass die Musik jedes Mal ein wenig anders klingt.
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Tovesco Trio
Haydn / Clarke / Sheng / Brahms
Tovesco TrioVeronika Rädler, Violine
Tatu Kauppinen, Violoncello
Francesco Maccarrone, Klavier
Joseph Haydn: Trio Es-Dur Hob. XV:29
Rebecca Clarke: Trio für Violine, Violoncello und Klavier
Bright Sheng: Four Movements for Piano Trio
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101
Vier Klaviertrios aus unterschiedlichen Kulturen, über 200 Jahre hinweg entstanden – wo kann da der rote Faden sein? Es ist die spezielle Inspirationsquelle, derer sich die Komponist:innen bedient haben: die Volksmusik verschiedener Länder, die regional verwurzelte Musik, Lieder und Tänze, die sie, mal subtil, mal sehr präsent, in ihre Werke einfließen lassen.
Der sonst so elegant gewitzte Joseph Haydn überrascht mit einem rustikalen, lebhaften Tanzsatz im Dreivierteltakt; im Brahms’schen Trio klingen Volkslieder und ungarisches Temperament durch; bei Rebecca Clarke finden sich modale Wendungen, die an irische Volksmusik erinnern, und Bright Sheng verbindet in seinem zeitgenössischen Werk seine »Muttersprache« die chinesische Volksmusik, mit seiner »Vatersprache«, der westlichen klassischen Tradition.
Das Tovesco Trio gründete sich 2021 in Hamburg und erhielt schnell erste Auszeichnungen im In- und Ausland. Es spielt Konzerte auf großen wie kleinen Bühnen und hat dabei eine Publikumsgruppe immer besonders im Blick: die jungen Zuhörenden, die Konzertbesucher:innen von morgen. Diese für klassische Musik zu begeistern ist dem Trio Freude und Anliegen.
Dieses Konzert kann dank der Deutschen Orchesterstiftung stattfinden, die das Tovesco Trio in der Saison 2025/26 fördert. Schüler:innen erhalten freien Eintritt, dafür einfach Kontakt mit dem Trio aufnehmen, über www.tovescotrio.com.
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Jess Gillam
Schleswig-Holstein Musik Festival
Jess Gillam, Saxofonund Ensemble
Werke von Arcangelo Corelli, Claude Debussy, Nadia Boulanger, Michael Nyman u. a.
Die britische Saxofonistin Jess Gillam sprüht geradezu vor Talent, Charme, Energie und tiefem musikalischen Gespür. So schwärmt etwa die Süddeutsche Zeitung: »Alles an ihrem Ton ist purer Klang, ideale Gewichtung und Phrasierung, Klarheit.« Bereits mit 17 Jahren gewann Gillam den renommierten Wettbewerb »BBC Young Musician of the Year« und sorgte zwei Jahre später bei der legendären »Last Night of the Proms« als jüngste Solistin in der Geschichte dieses Formats für Aufsehen.
Inzwischen zählt sie zu den spannendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Generation, ist die einzige Saxofonistin mit Exklusivvertrag bei Decca und begeistert mit ihren eigenen Radiosendungen beim Sender BBC ein breites Publikum. Nach umjubelten Konzerten beim SHMF im vergangenen Jahr kehrt Jess Gillam nun erneut nach Schleswig-Holstein zurück – diesmal mit einem siebenköpfigen Ensemble. Gemeinsam entfalten die Musikerinnen und Musiker ein faszinierendes Programm, das verschiedenste musikalische Epochen und Stile miteinander verbindet. Dabei zeigt Gillam die enorme Bandbreite des von Adolphe Sax entwickelten Instruments und lädt das Publikum ein, in eine Klangwelt voller Schattierungsreichtum und emotionaler Ausdruckskraft einzutauchen.
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Wiener Johann Strauss Orchester / Johannes Wildner
Werke der Strauss-Dynastie
Wiener Johann Strauss OrchesterDirigent: Johannes Wildner
Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu »Die Fledermaus«
Eduard Strauss: Unter der Enns / Polka schnell op. 121
Johann Strauß (Sohn): Nordseebilder / Walzer op. 390
Josef Strauß: Die Libelle / Polka-mazurka op. 204
Johann Strauß (Sohn):
An der Elbe / Walzer op. 477
Vom Donaustrande / Polka schnell op. 356
Wiener Blut / Walzer op. 354
Johann Strauß (Sohn):
Ouvertüre zu »Eine Nacht in Venedig«
Leichtes Blut / Polka schnell op. 319
Josef Strauß:
Aquarellen / Walzer op. 258
Moulinet / Polka française op. 57
Johann Strauß (Sohn):
Orpheus-Quadrille op. 236
Im Krapfenwaldl / Polka française op. 336
An der schönen blauen Donau / Walzer op. 314
Das einzigartige Wiener Johann Strauss Orchester setzt seit 1966 das künstlerische Erbe der legendären Wiener Strauss-Kapelle fort, nachdem diese von Eduard Strauss I. im Jahr 1901 in New York aufgelöst worden war. Der Enkel und letzte Profi-Musiker der Strauss-Dynastie Eduard Strauss II. küsste mit der Gründung des Wiener Johann Strauss Orchester den Gedanken der familieneigenen Kapelle wieder wach. Seither gastiert das Orchester auf der ganzen Welt und präsentiert dabei die Werke der Strauss-Dynastie – allen voran die feierlichen Melodien ihrer künstlerischen Vorfahren, der beiden »Walzerkönige«, Johann Strauss (Vater) und Johann Strauss (Sohn).
Es ist eine große Ehre, in diesem traditionsreichen Orchester mitspielen zu dürfen. So sind die Musiker:innen des Wiener Johann Strauss Orchester Mitglieder der bedeutendsten österreichischen Spitzenorchester wie den Wiener Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Radiosymphonie Orchester Wien und dem Philharmonischen Orchester Graz.
Am Pult des Orchesters wird der ehemalige Wiener Philharmoniker Johannes Wildner dirigieren, der als einer der bedeutenden Dirigenten Österreichs neben dem Wiener Johann Strauss Orchester mit weiteren namhaften Orchestern zusammenarbeitet wie der Arena di Verona, der Prager Staatsoper, dem London Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Tokyo Philharmonic.
Auf dem Programm von diesem Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg stehen die schwungvollen Melodien der Strauss-Dynastie wie der Wiener Walzer »An der schönen blauen Donau« von Johann Strauss (Sohn). Etwa 200 Jahre nachdem sich der Wiener Walzer als ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens von der Musikstadt Wien ausgehend in die weite Welt hinaustanzte, wurde 2017 der Wiener Walzer nun als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
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Ying Huang / Weijie Li
Lieder von Bellini bis Rachmaninow sowie chinesische Kunstlieder
Ying Huang SopranWeijie Li Klavier
Alessandro Scarlatti: Le Violette »Das Veilchen« / Canzone
Giovanni Batista Pergolesi: Se tu m’ami
Gaetano Donizetti: Amore e morte
Vincenzo Bellini:
Malinconia, ninfa gentile / Arietta
Vaga luna che inargenti / Arietta
Gioachino Rossini: La pastorella
Francesco Paolo Tosti:
Ideale (Ideal)
Serenata »Vola, o serenata«
Stanislao Gastaldon: Musica Proibita (Verbotener Gesang)
Stephen C. Foster: Beautiful Dreamer
Giacomo Puccini: Sole e amore / Mattinata
Robert Schumann: Widmung / aus: Myrthen op. 25
Richard Strauss: Allerseelen op. 10/8
Sergej Rachmaninow:
Hier ist es schön / aus: Zwölf Lieder op. 21
Frühlingsfluten / aus: Zwölf Lieder op. 14
Claude Debussy: Clair de Lune / aus: Suite bergamasque
Gabriel Fauré:
Après un rêve op. 7/1
Mandoline / aus: Cinq mélodies »de Venise« op. 58
Zi Huang: Hua Fei Hua
Luting He: Qing Liu
Qing Zhu: Wo zhu changjiang tou
Shande Ding: Ma Yi La
»Als Nachtigall aus China gefeiert, verbindet Ying Huang stimmliche Eleganz mit unmittelbarer Ausdruckskraft« – so beschreiben Kritiker die Sopranistin, die seit Jahrzehnten ein internationales Publikum begeistert. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und feinsinnigen Gestaltung hat sich Huang Ying auf den großen Bühnen der Welt etabliert, von der Metropolitan Opera New York bis zu den führenden Opern- und Konzerthäusern Europas und Asiens. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie insbesondere durch ihre Darstellung der Cio-Cio San in der Verfilmung von Madame Butterfly, die ihr weltweite Anerkennung einbrachte.
Gemeinsam mit dem Pianisten Weijie Li, ausgebildet in Lübeck und Hamburg und vielfach ausgezeichneter Klavierpartner, gestaltet sie in der Elbphilharmonie einen Liederabend, der unterschiedliche Klangwelten miteinander in Beziehung setzt. Das Programm entfaltet sich als musikalische Reise durch unterschiedliche Klangwelten und Epochen. Ausgehend von den eleganten Linien des italienischen Belcantos – mit Liedern von Bellini, Donizetti und Tosti – führt der Abend in die poetische Innigkeit der deutschen Romantik mit Schumann und Strauss, bevor sich mit Debussy und Fauré fein nuancierte impressionistische Klangfarben eröffnen.
Auch die russische Liedkunst bringt eine eigene, intensiv leuchtende Klangsprache ein: In Rachmaninoffs Liedern verbinden sich Weite, Melancholie und leidenschaftliche Bewegung zu eindrucksvollen musikalischen Bildern. Den Abschluss bilden ausgewählte chinesische Kunstlieder, die den Abend um eine weitere Dimension erweitern. Inspiriert von Dichtungen aus Tang-, Song- und Yuan-Dynastie verbinden sie poetische Bildkraft mit musikalischer Feinzeichnung – und lassen einen sensiblen Dialog zwischen östlicher und westlicher Liedtradition entstehen.
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MILES 100: Marcus Miller presents »We want Miles!«
Bill Evans, saxophoneRussell Gunn, trumpet
Mike Stern, guitar
Brett Williams, keyboard
Marcus Miller, bass guitar
Anwar Marshall, drums
Mino Cinelu, percussion
»We Want Miles!«
Marcus Miller Salutes Miles Davis: A 100th Anniversary Celebration
Alle wollen Miles
Zum Abschluss des Schwerpunkts zum 100. Jubiläum zelebriert der wichtigste musikalische Partner in Miles Davis’ Spätphase mit Mitstreitern wie Mike Stern, Bill Evans und Mino Cinelu Alben wie »We Want Miles«, »Tutu« und »Amandla«. Nach der Veröffentlichung von »We Want Miles« 1982 spielte die Band mehr als 40 Jahre lang nicht zusammen, bis Miller 2022 zum großen Revival in den renommierten Blue Note Jazzclub nach New York einlud. »Ich wollte hören, wie wir als Erwachsene klingen«, sagte er damals. Das Resultat muss ihn überzeugt haben: Nun bringt er dieses spektakuläre Band-Revival in die Elbphilharmonie.
Dass das Album »We Want Miles« damals überhaupt zu Stande kam, ist dem Saxofonisten Bill Evans zu verdanken. Nachdem sich Miles Davis 1975 wegen gesundheitlicher Probleme aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, holte er ihn wieder zurück ins Leben. Evans ging mit ihm in Jazzclubs, stellte ihm junge, talentierte Musiker wie Marcus Miller, den Gitarristen Mike Stern und den Perkussionisten Mino Cinelu vor und schaffte es, Miles zurück ins Studio zu holen. Mit »The Man with the Horn« und »We Want Miles« gelang ihm ein Comeback, das von der ganzen Jazzwelt bejubelt wurde. Mit dem Star-Trompeter Russell Gunn erlebt dieses Comeback nun seine Neuauflage.
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Elbjazz : Joss Stone
Elbphilharmonie Special
Die britische Singer-Songwriterin mit der kraftvollen Soul-Stimme steht seit über 22 Jahren auf den internationalen Bühnen. In ihrer Musik verschmilzt die Grammy- und Brit-Award-Gewinnerin Reggae, Weltmusik und Hip-Hop mit jeder Menge Soul. Seit Erscheinen ihres Debüts »The Soul Sessions« hat sich ihre Karriere kontinuierlich entwickelt: Sie hat inzwischen acht Alben veröffentlicht, ist mehrfach um die Welt getourt und hat zudem mit Größen wie u.a. James Brown, Stevie Wonder, Mick Jagger, Sting, Van Morrison, Herbie Hancock zusammengearbeitet. Mit ihren zeitlosen Hits zieht sie das Publikum bei ihrem Elbphilharmonie-Special im Nu in ihren Bann!Support: Don West
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Elbjazz: Chilly Gonzales
Elbphilharmonie Special
Der kanadische Musiker, der vor allem durch seine »Solo Piano«-Trilogie bekannt wurde, hat sich zu einem der gefragtesten Künstler unserer Zeit entwickelt: Nach gemeinsamen Alben mit Boys Noize, Jarvis Cocker und Plastikman bis hin zur meistverkauften Weihnachtsplatte und dem TV-Special »A Very Chilly Christmas« kehrt Chilly Gonzales auf seinem aktuellen Album »Gonzo« zu seinen Rap-Wurzeln zurück.Auf »Gonzo« schlägt der Musiker die Brücke zwischen provokantem Rap und Klassik und vereint die lyrische Kunst mit der des Klaviers, für die Gonzales insbesondere in den letzten Jahren international als Tastenzauberer bekannt wurde. Nun zieht es Chilly Gonzales wieder ans Mikrofon, auch wenn es sich bei »Gonzo« bei Weitem nicht um ein reines Rap-Album handelt: Instrumentalstücke wie das strawinskyeske »Fidelio« oder das zu Tränen rührende »Eau de Cologne« erinnern den Hörer an Gonzos extravagante »Musikgenie«-Persönlichkeit, während sich die Worte und Reime der vorangegangenen Strophen im Ohr festsetzen – Reime, die roh, ungefiltert und frontal daherkommen, ohne dass er dabei seinen Sinn für Melodie verliert.
Support: Fergus McCreadie
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Tölzer Knabenchor
Tölzer KnabenchorLydia Teuscher Sopran
Terry Wey, Countertenor
Aco Bišćević, Tenor
Niklas Mallmann, Bass
Christoph Hammer, Klavier
Shenglong Li, Klavier
Joachim Diessner, Harmonium
Leitung: Christian Fliegner
Gioachino Rossini: Petite messe solennelle
Ein einzigartiges Projekt des Tölzer Knabenchores
Vor genau 70 Jahren gründete Gerhard Schmidt-Gaden den Tölzer Knabenchor, der von ihm bis 2016 musikalisch geleitet wurde und heute zu den berühmtesten und erfolgreichsten Knabenchören der Welt zählt. Nach längerer Krankheit ist Gerhard Schmidt-Gaden am 19. April 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. Das Konzert findet zu seinem Gedenken statt.
»Lieber Gott – voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Habe ich nun wirklich heilige Musik gemacht, oder doch vermaledeite Musik?«, schrieb Gioachino Rossini in die Partitur seiner »Petite messe solennelle«. Heutzutage ist vor allem die Bearbeitung für Chor und Orchester bekannt, doch eigentlich hatte der Komponist eine deutlich kleine Besetzung im Kopf.
Die später entstandene Orchesterfassung kostete Rossini einige Überwindung und diente vor allem einem Zweck: seine ursprünglich »kleine« Messe mit ihren »paar Singstimmen« vor allzu pompösen Bearbeitungen durch Adolphe Sax oder Hector Berlioz zu bewahren. Die Erstfassung offenbart eine innige, facettenreiche Klangsprache. Das zeigt sich bereits an der Chorbesetzung: Nicht nur ist das Vokalensemble klein gehalten, die Singstimmen bestanden zudem aus Frauen, Männern und Kastraten. Begleitet werden sie ausschließlich von zwei historischen Klavieren und einem Harmonium.
Die farbenreichen Nuancen der Partitur wird durch die kammermusikalische Besetzung und der spezielle Klang historischer Instrumente hervorgehoben. Getragen wird der Chor vom bald prächtig-orchestralen, bald feinen, sich ätherisch mischenden Ton der beiden französischen Konzertflügel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sowie des historischen Harmoniums. Diese homogene Originalbesetzung erlaubt es, Rossinis differenzierte dynamische Angaben nicht nur als Lautstärke, sondern als Ausdruck innerer Bewegung zu realisieren: als Staunen, tiefe Ergriffenheit und demütige Bitte – als Musik der Stille.
Wer diesen Klang erlebt, hört die »Petite messe solennelle« so, wie Rossini sie erdacht hat: nicht als pompös-aufbrausende Messkomposition, gar als pathetische »Oper in der Kirche«, sondern als sein ganz persönlicher, inniger Dank für ein erfülltes Leben.
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Mnozil Brass
Strau$$ – Ein Tänzchen zwischen den Stühlen
Mnozil Brass, BlechbläserensembleThomas Gansch, Trompete, Flügelhorn
Robert Rother, Trompete, Flügelhorn
Roman Rindberger, Trompete, Flügelhorn
Gerhard Füssl, Trompete
Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete
Zoltán Kiss, Tenorposaune, Altposaune
Wilfried Brandstötter, F-Tuba
Mehr als dreißig Jahre lang schon kurven die sieben Kapazunder mit der größten Selbstverständlichkeit und ihren blitzenden Blasgeräten zwischen Johann Strauss und Frank Sinatra hin und her, zwischen Schostakowitsch und Prince oder auch leidenschaftlich gern von Schubert rüber zu ihren Wahlverwandten von Queen.
Die weihevolle Erhabenheit der einen Seite kümmert sie ebenso wenig wie die vermeintliche Banalität der anderen. Aber Strauss – den sowohl Brahms, Wagner und Verdi, als auch die Handwerker und die Mädels aus der Vorstadt (und selbst ein Gershwin) glühend verehrten – er war der Urvater des nonchalanten Tändelns zwischen den Stühlen. Strauss produzierte als Erster Hits am Laufmeter, er nahm sich einen Arrangeur um schneller arbeiten zu können und begriff, dass er mit seinen Brüdern zusammen seinen Sound weltweit reproduzieren konnte. Er war der Erste der E und U unterlief und als Walzerkönig zum Massenphänomen wurde – süßer die Kassen nie klingelten. In »Strau$$« enthüllen Mnozil Brass nun wirklich alles über Strauss. Auch das Letzte. Am Ende bleibt da nichts als die nackte Wahrheit.
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Elbphilharmonie
Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen. HamburgMusik gGmbHElbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Platz der Deutschen Einheit 4
D 20457 Hamburg
Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de
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- Morgen: Workshop: Klassiko Schlaginstrumente
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi
- Schulkonzert Projekt »Lost and Found«
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi
- Florian Heinisch / Klavierabend
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Frank Peter Zimmermann / Kazuki Yamada
- Funkelkonzert S / O Canto da Baleia
- Zurich Chamber Singers: Earth seen from above
- Kyiv Symphony Orchestra / Konzert für Menschlichkeit
- Workshop: Kosmos Gamelan
- Workshop: Kosmos Jazz
- Hamburger Kammerballett / Leon Gurvitch Ensemble
- Riopy
- Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar / Thomas Kalb
- Khatia Buniatishvili & Friends
- Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises
- Hamburger Bachchor / elbipolis / Thomas Dahl
- Florian Christl
- Symphonieorchester der HfMT Hamburg
- Dennis Van Aarssen / DVA Bigband
- Benjamin Bernheim / Nordwestdeutsche Philharmonie
- Olivia Chaney
- Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Fabian Müller / Jérémie Rhorer
- Die Elbphilharmonie singt
- Die Elbphilharmonie singt
- Mari Fukumoto, Orgel
- Workshop: Klassiko Saiteninstrumente
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Ryan Bancroft
- Sachiko Furuhata / Klavierabend
- Anne-Sophie Mutter / Berliner Barock Solisten
- NDR Kammerkonzert
- Ottos Karneval der Tiere
- Ensemble Resonanz / Seth Parker Woods
- Mahler Chamber Orchestra / Håkan Hardenberger / Daniel Harding
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Nikolai Lugansky / Stanislav Kochanovsky
- Workshop: Kreativ Modular Synthesizer
- Funkelkonzert L / Bad Bugs
- Elbphilharmonie Publikumsorchester
- NDR Bigband / Norma Winstone / Dave Holland / Nikki Iles
- Symphoniker Hamburg / Gil Shaham / Dai Miyata / Martha Argerich / Sylvain Cambreling
- Hamburger Opernsalon / Hamburger Kammermusikfest International 2026
- CPE.Bach.Chor.Hamburg / Klaus Florian Vogt / Camilla Nylund
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Rhythmen & Resonanzen«
- Chor St. Michaelis / ensemble reflektor / Jörg Endebrock
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Ein Abend voller Glanz«
- Chamber Orchestra of New York / Salvatore Di Vittorio
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Musikalische Höhepunkte«
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Franz Welser-Möst
- Peter und der Wolf
- Workshop: Kreativ Klangsafari
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Blumina & Friends«
- Thomanerchor Leipzig
- Elbphilharmonie Familienorchester
- Elbphilharmonie Kreativorchester
- MILES 100: Terence Blanchard & Ravi Coltrane
- Liniker
- Tigran Sargsyan / Klavierabend
- »Soziale Symphonie«
- Daniel Arias / Emiliano Ramniceanu
- Robert-Schumann-Philharmonie / Ksenija Sidorova / Benjamin Reiners
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Hilary Hahn / Omer Meir Wellber
- Chor zur Welt
- Norddeutsche Orchesterakademie / Kiril Stankow
- »Utopia«
- Sekar Kenanga – Elbphilharmonie Gamelan-Ensemble
- Tovesco Trio
- Jess Gillam
- Wiener Johann Strauss Orchester / Johannes Wildner
- Ying Huang / Weijie Li
- MILES 100: Marcus Miller presents »We want Miles!«
- Elbjazz : Joss Stone
- Elbjazz: Chilly Gonzales
- Tölzer Knabenchor
- Mnozil Brass
- Orchestre de l’Opéra Royal / Sonya Yoncheva
- Hamburgs neues Konzerthaus
- Heute: Kian Soltani / Ensemble Shiraz
- Morgen: Lucienne Renaudin Vary / Jörg Endebrock
- Arcadi Volodos / Klavierabend
- Ensemble Resonanz / RIAS Kammerchor Berlin / Justin Doyle
- »Lost and Found«
- Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Rundfunkchor Berlin / Vladimir Jurowski
- Cembalomania: Accademia Bizantina / Ottavio Dantone
- Sächsische Staatskapelle Dresden / Gautier Capuçon / Daniele Gatti
- Julian Prégardien / Kristian Bezuidenhout
- Verdi: Messa da Requiem / Daniele Gatti