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Junges SchauSpielHausNeue SchauSpielHaus GmbH
Wiesendamm 28
D-22305 Hamburg
Telefon: +49 (0)40.2 48 71-3
E-Mail: kartenservice@schauspielhaus.de
https://junges.schauspielhaus.de
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Bewertungen & Berichte Junges SchauSpielHaus
Kindertheater
„Es kommen kalte Zeiten, das Zeitalter der Fische. Da wird die Seele des Menschen unbeweglich wie das Antlitz eines Fisches.“ Ein Lehrer beobachtet, wie sich die menschenverachtende NS-Ideologie bei seinen Schülern verfestigt. Seine eigene Überzeugung – dass allen Menschen gleiche Rechte zustehen sollten – findet in diesem totalitären Regime keinen Platz. Dadurch gerät er zunehmend in Konflikte, die ihn immer wieder vor die Wahl zwischen Anpassung und Widerspruch stellen.
Als der Lehrer seine Klasse zu einem vormilitärischen Zeltlager in die Berge begleiten muss, das zur Kriegstüchtigkeit der Jugendlichen beitragen soll, kommt es zur Katastrophe: Ein Schüler wird ermordet aufgefunden und es beginnt eine Kriminalgeschichte, in deren Verlauf Fragen von Schuld, Verantwortung und Aufrichtigkeit verhandelt werden. Der Druck auf den Lehrer steigt, denn es gibt etwas, das er verschweigt.
Ödön von Horváths Roman erscheint 1937 in einem Exilverlag und wird von den Nationalsozialisten umgehend verboten. Er beschreibt eine Gesellschaft, die sich auf Härte und Gehorsam gründet und deren Wahrheitsbegriff vom System vorgegeben wird. Schauspieler Hermann Book und Regisseur Klaus Schumacher nähern sich in einem eindringlichen Monolog der Perspektive des Lehrers, einer ambivalenten Figur, die zwischen Mitläufertum und dem Wunsch, nach eigenen Wertvorstellungen zu handeln, schwankt.
Regie: Klaus Schumacher
Bühne und Kostüme: Katrin Plötzky
Dramaturgie: Sonja Szillinsky
Empfohlen für die Klassenstufen 9-13
Jugend ohne Gott
von Ödön von Horváth, in einer Fassung von Hermann Book und Sonja Szillinsky / 14+
Premiere: 11.9.2026„Es kommen kalte Zeiten, das Zeitalter der Fische. Da wird die Seele des Menschen unbeweglich wie das Antlitz eines Fisches.“ Ein Lehrer beobachtet, wie sich die menschenverachtende NS-Ideologie bei seinen Schülern verfestigt. Seine eigene Überzeugung – dass allen Menschen gleiche Rechte zustehen sollten – findet in diesem totalitären Regime keinen Platz. Dadurch gerät er zunehmend in Konflikte, die ihn immer wieder vor die Wahl zwischen Anpassung und Widerspruch stellen.
Als der Lehrer seine Klasse zu einem vormilitärischen Zeltlager in die Berge begleiten muss, das zur Kriegstüchtigkeit der Jugendlichen beitragen soll, kommt es zur Katastrophe: Ein Schüler wird ermordet aufgefunden und es beginnt eine Kriminalgeschichte, in deren Verlauf Fragen von Schuld, Verantwortung und Aufrichtigkeit verhandelt werden. Der Druck auf den Lehrer steigt, denn es gibt etwas, das er verschweigt.
Ödön von Horváths Roman erscheint 1937 in einem Exilverlag und wird von den Nationalsozialisten umgehend verboten. Er beschreibt eine Gesellschaft, die sich auf Härte und Gehorsam gründet und deren Wahrheitsbegriff vom System vorgegeben wird. Schauspieler Hermann Book und Regisseur Klaus Schumacher nähern sich in einem eindringlichen Monolog der Perspektive des Lehrers, einer ambivalenten Figur, die zwischen Mitläufertum und dem Wunsch, nach eigenen Wertvorstellungen zu handeln, schwankt.
Regie: Klaus Schumacher
Bühne und Kostüme: Katrin Plötzky
Dramaturgie: Sonja Szillinsky
Empfohlen für die Klassenstufen 9-13
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Kindertheater
Das Junge SchauSpielHaus untersucht Nimmerland in dieser Stückentwicklung als Schauplatz einer Überlegung darüber, was Kindsein bedeutet. Dafür wird nicht nur im Moment der Aufführung, sondern auch schon in den Proben eine Begegnung zwischen Kindern und dem Ensemble erwachsener Schauspieler*innen gestiftet, in der gefragt wird: Welche Vorstellungen und Sehnsüchte, Ängste und Fantasien sind und waren an das Älterwerden geknüpft? In biografischer Auseinandersetzung mit der sagenumwobenen Insel prallen Kindheitserinnerungen und Entwürfe der Erwachsenenwelt aufeinander. Wir begeben uns auf eine musikalische Reise in Richtung Nimmerland: Die zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh.
Empfohlen für die Klassenstufen 3-6
Regie: Brigitte Dethier
Bühne: Katrin Plötzky
Kostüme: Hanna Roxane Scherwinski
Musikalische Leitung: Nico-Alexander Wilhelm
Musik und Schlagzeug: Lisa Wilhelm
Dramaturgie: Till Wiebel
Licht: Jonathan Biendarra
Ton: Julia Weuffen
1 Stunde 20 Minuten
Nimmerland
Eine Stückentwicklung von Brigitte Dethier und Ensemble / ab 8
„Die zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh.“ Wenn man dem legendären Peter Pan Glauben schenkt, befindet sich dort Nimmerland, eine Insel, auf der Kinder niemals erwachsen werden. Dabei gilt in Nimmerland ein ganz besonderes Prinzip, das unsere Fantasie herausfordert: Man muss es sich vorstellen, damit es Gestalt annimmt. Man muss an etwas glauben, damit es passiert. Wie sieht es also aus – unser Nimmerland? Und wollen wir überhaupt immer Kind bleiben oder vielleicht doch lieber irgendwann zu Erwachsenen werden?Das Junge SchauSpielHaus untersucht Nimmerland in dieser Stückentwicklung als Schauplatz einer Überlegung darüber, was Kindsein bedeutet. Dafür wird nicht nur im Moment der Aufführung, sondern auch schon in den Proben eine Begegnung zwischen Kindern und dem Ensemble erwachsener Schauspieler*innen gestiftet, in der gefragt wird: Welche Vorstellungen und Sehnsüchte, Ängste und Fantasien sind und waren an das Älterwerden geknüpft? In biografischer Auseinandersetzung mit der sagenumwobenen Insel prallen Kindheitserinnerungen und Entwürfe der Erwachsenenwelt aufeinander. Wir begeben uns auf eine musikalische Reise in Richtung Nimmerland: Die zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh.
Empfohlen für die Klassenstufen 3-6
Regie: Brigitte Dethier
Bühne: Katrin Plötzky
Kostüme: Hanna Roxane Scherwinski
Musikalische Leitung: Nico-Alexander Wilhelm
Musik und Schlagzeug: Lisa Wilhelm
Dramaturgie: Till Wiebel
Licht: Jonathan Biendarra
Ton: Julia Weuffen
1 Stunde 20 Minuten
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Kindertheater
Die weltweit für ihre innovativen Performances gefeierte Choreografin und Regisseurin Ceren Oran, die sich bereits mit zwei Tanztheaterstücken für Kinder am Jungen SchauSpielHaus vorgestellt hat, inszeniert nun zum ersten Mal auf der Großen Bühne am Wiesendamm. Mit ihrem künstlerischen Team und dem Ensemble wird sie ein assoziatives Kaleidoskop an poetischen und humorvollen Szenen entwickeln, das gängige Schönheitsvorstellungen und gesellschaftliche Ausgrenzungsprozesse hinterfragt. In der Begegnung mit dem Biest entdecken wir die Schönheit im Anderssein und feiern die Gemeinschaft als Vielfalt. Ein opulentes und musikalisches Fest für die Sinne – für alle Menschen ab sechs Jahren.
Mit: Anastasia Lara Heller, Victoria Kraft, Silvio Kretschmer, Parsa Yaghoubi Pour
Regie: Ceren Oran
Bühne und Kostüme: Sigrid Wurzinger
Musik: Benny Omerzell
Dramaturgie: Stanislava Jević
Dauer: 1 Stunde, keine Pause
Die Schönen und das Biest
Ein Tanztheaterstück frei nach Motiven des bekannten Märchens / 6+
In der Welt der Schönen und Reichen scheint alles perfekt zu sein. Sie bilden eine geschlossene Gesellschaft, in die nur die hineindürfen, die den normierten Schönheitsidealen entsprechen. Was aber, wenn sich jemand plötzlich in ein Biest verwandelt? Oder machen erst die anderen sie*ihn zum Biest? Welche gruppendynamischen Prozesse spielen sich hier ab? Wie fühlt es sich an, fortan als Biest unter Schönen herumlaufen zu müssen? Und sind die Schönen wirklich so schön? Oder steckt in uns allen nicht ein wunderschönes Biest, das es verdient, geliebt zu werden?Die weltweit für ihre innovativen Performances gefeierte Choreografin und Regisseurin Ceren Oran, die sich bereits mit zwei Tanztheaterstücken für Kinder am Jungen SchauSpielHaus vorgestellt hat, inszeniert nun zum ersten Mal auf der Großen Bühne am Wiesendamm. Mit ihrem künstlerischen Team und dem Ensemble wird sie ein assoziatives Kaleidoskop an poetischen und humorvollen Szenen entwickeln, das gängige Schönheitsvorstellungen und gesellschaftliche Ausgrenzungsprozesse hinterfragt. In der Begegnung mit dem Biest entdecken wir die Schönheit im Anderssein und feiern die Gemeinschaft als Vielfalt. Ein opulentes und musikalisches Fest für die Sinne – für alle Menschen ab sechs Jahren.
Mit: Anastasia Lara Heller, Victoria Kraft, Silvio Kretschmer, Parsa Yaghoubi Pour
Regie: Ceren Oran
Bühne und Kostüme: Sigrid Wurzinger
Musik: Benny Omerzell
Dramaturgie: Stanislava Jević
Dauer: 1 Stunde, keine Pause
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Festival
Theaternacht Hamburg 2026
15.00 - 18.00 Uhr im Jungen SchauSpielHaus am Wiesendamm: Szenen aus verschiedenen Stücken, Kinderschminken, ein Glücksrad, eine Foto-Aktion mit Kostümen und theaterpädagogische WorkshopsTheaternacht Hamburg 2026 bewerten:
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Junges SchauSpielHaus
Neue SchauSpielHaus GmbH
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Familie+Kinder / Familienprogramm
Seehundstation Friedrichskoog
Friedrichskoog, An der Seeschleuse 4
Familie+Kinder / Familienprogramm
Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland
Hamburg, Bramfelder Str. 9