Die Gesellschaft zur Förderung der Harzburger Musiktage e.V., gegründet 1972, will das Erbe europäischer Musikkultur durch die jährliche Veranstaltung der Harzburger Musiktage im Geist einer völkerverbindenden Toleranz bewahren und pflegen.
Kontakt
Harzburger Musiktage Nordhäuser Str. 4 D-38667Bad Harzburg
PHILHARMONIA FRANKFURT
Juri Gilbo, Leitung
Simone Kermes, Sopran
MAGIC OF BAROCK
Ein Abend voller Leidenschaft! Die großen Themen der Menschheitsgeschichte wie Liebe, Verlust, Macht und Magie erklingen in einem beeindruckenden Konzertformat. Erleben Sie beim Eröffnungskonzert der Harzburger Musiktage den Zauber der alten Legenden neu interpretiert - ein Spektakel für Ohren und Herz! Die Koloratursopranistin Simone Kermes verleiht den Arien eine besondere Ausdruckskraft und eine emotionale Intensität, die die Zuhörer in den Bann zieht. Simone Kermes wird an diesem Abend von der Philharmonia Frankfurt, unter der Leitung ihres Chefdirigenten Juri Gilbo, begleitet. Ihre sagenhaften stimmlichen Leistungen und ihr charismatisches Auftreten konnte unser Publikum schon 2014 in der Lutherkirche und 2019 bei der Jubiläumsgala im damaligen Kursaal in Bad Harzburg bewundern.
Freuen Sie sich auf die Arien und Orchesterwerke, lassen Sie sich von den Stimmen der Nymphen, Götter und Helden verzaubern, majestätisch und leidenschaftlich komponiert von Antonio Vivaldi, Giovanni Battista Pergolesi, Georg Friedrich Händel, Johann Adolf Hasse, Leonardo Vinci und Riccardo Broschi.
Für das Publikum wird wieder ein Theatertransfer organisiert. Der Bus startet in Goslar am Busbahnhof, so können auch die Goslarer Konzertbesucher mitfahren. Die Fahrkarte kostet hin und zurück insg. 10,- Euro, die Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung der Harzburger Musiktage erhalten sie kostenlos.
Erlendis Quartet:
Adrian Furmankiewicz, Gitarre
Karol Mruk, Gitarre
Wojciech Jurkiewicz, Gitarre
Daniel Egielman, Gitarre
Werke u. a. von Rodriguez, Bizet und Dvorak
Das Erlendis Quartet etablierte sich als eines der spannendsten Gitarrenensembles seiner Generation. Die Standing Ovations, begeisterte Rezensionen und zahlreiche Auszeichnungen sprechen für sich. Eine große dynamische Bandbreite sowie emotionale und zugleich präzise Interpretationen sind die Markenzeichen des Quartetts. Die Leidenschaft für Musik bildete den Kern der Existenz des Ensembles und inspirierte seine internationalen Konzerttourneen.
Das Erlendis Quartet wurde im Oktober 2013 gegründet, alle vier Gründungsmitglieder waren Studierende von Łukasz Kuropaczewski an der Musikakademie in Poznan (Polen). In den Jahren 2015 – 2017 absolvierte das Quartett ein Postgraduiertenstudium an der Königlichen Dänischen Musikakademie, wo es von Jesper Sivebæk vom Scandinavian Guitar Duo sowie von Tim Frederiksen betreut wurde. Während dieser Studienjahre nahm das Quartett an Meisterkursen zahlreicher renommierter Kammermusiker teil. Bald erlangte das Ensemble in der klassischen Gitarrenwelt internationale Anerkennung. Die Stipendien der Idella Foundation und der Cultura Animi Foundation sowie das Kammermusikstipendium der Königlichen Dänischen Musikakademie begleiteten den erfolgreichen künstlerischen Weg der vier Musiker.
Das Quartett erhielt eine beeindruckende Vielzahl an Preisen. Dazu zählen unter anderem der 1. Preis bei der Danish Broadcasting Chamber Music Competition (Dänemark) und der International Ensemble Competition der GFA (USA), der 1. Preis sowie der Publikumspreis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Aschaffenburg (Deutschland) und ein Sonderpreis bei der Orlando Chamber Music Competition (Niederlande).
Mit Bundes- und Landessiegern des Wettbewerbs „Jugend musiziert“
Musikalische Begrüßung: Chor des Werner-von-Siemens-Gymnasiums
Der Wettbewerb "Jugend musiziert" hat seit 1964 dem Musikleben in Deutschland viele wesentliche Impulse gegeben. Die jährlich wechselnden Instrumental- und Vokal-Kategorien liefern wichtige Literaturtipps und geben Anregungen und Ziele für die Arbeit im Unterricht. Das konzentrierte Üben mit dem Musikinstrument oder der Singstimme, die Auseinandersetzung mit Werken verschiedener Musikepochen sowie das gemeinsame Erlebnis beim Musizieren im Ensemble bereichern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und fördern ihre Entwicklung.
"Jugend musiziert" steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Deutsche Musikrat, die Landesmusikräte, öffentliche Musikschulen sowie Vereine und Privatpersonen sichern die organisatorische Durchführung des Wettbewerbs. Knapp eine Million Kinder und Jugendliche haben in den 62 Jahren seines Bestehens bei "Jugend musiziert" mitgemacht. Der Wettbewerb bietet jedes Jahr wechselnde Solo- und Ensemblekategorien an. Unser Preisträgerkonzert präsentiert hochbegabte junge Musiker, die ihre Leidenschaft für die Musik bereits unter Beweis gestellt haben. Die Talente auf ihrem Weg zu fördern, ihnen eine Bühne zu geben, dies ist seit vielen Jahren das Ziel der Harzburger Musiktage.
Das Konzert findet in Kooperation mit dem Landesmusikrat Niedersachsen e.V. statt.
Dandelion, der Löwenzahn, ist eine allseits bekannte Pflanze, die Wiesen und Felder ziert und mehrere Entwicklungsstadien durchläuft, bis schließlich die reifen Samen, dank der Kraft des Windes, durch die Weite der Landschaft geweht werden. Das Dandelion Quintett hat sich nach dieser Blume benannt und verkörpert im übertragenen Sinn auch ihre Eigenschaften. Denn mit natürlicher Leichtigkeit führt das junge Holzbläserquintett Virtuosität und Spielfreude zusammen, um daraus eine farbenreiche Klanglandschaft zu kreieren.
Das 2018 in München gegründete Ensemble studierte an der Hochschule für Musik und Theater München in der Kammermusik-Klasse von Prof. Reto Bieri und erhielt in der Vergangenheit u. a. Impulse von Eberhard Marschall, Andrea Lieberknecht, Eberhard Feltz, Konstantia Gourzi und Dag Jensen.
Das Dandelion Quintett konzertiert regelmäßig im In- und Ausland, so z.B. 2023 als Nachwuchskünstler auf dem renommierten Kammermusikfest Lockenhaus und 2024 beim Festival junger Künstler Bayreuth und den Tiroler Festspielen Erl. Das Dandelion Quintett ist 1. Preisträger beim internationalen Wettbewerb Ars Ventus BIMC 2019 für Holzbläserquintett, den es mit der Höchstpunktzahl gewann.
2023 präsentiert das Ensemble gemeinsam mit dem Kollektiv "Feet Become Ears" eine Kammermusikreihe für zeitgenössische Musik. 2024 erhielt das Quintett das Stipendium für Musik der Landeshauptstadt München. Im gleichen Jahr veröffentlichten die fünf Musiker ihr Debut-Album Windspiel gemeinsam mit dem in Wien ansässigen Label "col legno" und bald erscheint ihr zweites Album in Kooperation mit dem Bayrischen Rundfunk.
Musikalische Begrüßung: Chor der Grundschule Bündheim
Nachts im Museum: Leise schleicht sich der legendäre und gefürchtete Meisterdieb Paolo Passepartout ins wundersame Museum für Musik. Er hat einen wichtigen Auftrag, denn er soll die wertvollste Musik stehlen, die zu finden ist. Doch Meisterdieb Paolo Passepartout erlebt in dieser Nacht einige Überraschungen! Hier trifft er auf galante Klassiker, dort auf atemberaubende Moderne, fetzigen Jazz oder lockere Popmusik. Wird der Meisterdieb seinen Auftrag erfüllen können? Eine Neuinszenierung des legendären Pindakaas-Klassikers mit dem Schauspieler Marcell Kaiser und der Regisseurin Annette Michels.
Der noble und feine Ton ist ein Markenzeichen des Pindakaas Saxophon Quartetts. Seit 35 Jahren tritt das Klassikensemble europaweit auf, sei es in Kammer- und Kirchenmusikreihen, sei es bei renommierten Festivals. Beim Internationalen Meisterkurs "Kammermusik mit Saxophonen" wurden die Musiker mit dem "Kulturpreis" ausgezeichnet. Das Ensemble gab Konzerte in Kuwait und Schottland, in Italien und in der Schweiz, in den Niederlanden und in Luxemburg. Mit einem guten Schuss Humor tauften sich die Musiker auf den niederländischen Namen "Pindakaas" (Erdnussbutter).
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Konzert
Hommage an Frédéric Chopin - Konzertlesung
Devid Striesow, Rezitation
Hideyo Harada, Klavier
Auszüge aus Briefen sowie Dokumenten von Chopin und Zeitgenossen
im Wechsel mit Werken des Komponisten
„Er verdreht hier in Paris allen Frauen den Kopf. Das macht die Männer eifersüchtig. Er ist jetzt in Mode. Und die elegante Welt wird bald auch noch Handschuhe à la Chopin tragen.“ So schrieb es der polnische Geiger und Komponist Antoni Orlowski 1834 von Paris aus nach Warschau an die Familie seines Freundes Frédéric Chopin. Aber war dieser Frédéric Chopin, der als Pianist die Salonwelt des 19. Jahrhunderts so aufmischte – eine bloße Modeerscheinung, ein Profiteur des seichten Unterhaltungsanspruchs seiner Zeit?
Der Schauspieler Devid Striesow und die Pianistin Hideyo Harada räumen mit so manchem Klischee auf und porträtieren in ihrem gemeinsamen musikalisch-literarischen Programm einen hochsensiblen, in ambivalente Gefühlsregungen verstrickten Künstler, der auf seinem Instrument, dem Klavier, gewaltige Empfindungen in Form zu bringen wusste und dabei durchaus auch einen autonomen Kunstanspruch verfolgte. Der sich nicht nur im Glanz der Pariser Salons sonnte, sondern zugleich die politischen Entwicklungen in seiner polnischen Heimat mit großer Besorgnis verfolgte. Für den „Schwärmerei, Grazie, Geistesgegenwart“ ebenso charakteristisch waren wie „Wunderlichkeit, kranke Exzentrizität, Hass und Wildheit“ – so analysierte es jedenfalls sein Kollege Robert Schumann.
Was die Textausschnitte erzählen, belegt die Musik mit der ihr eigenen Dringlichkeit und Unmittelbarkeit. Hideyo Harada hat aus dem überbordenden Klavierschaffen Chopins eine Auswahl von Nocturnes, Walzern, Etüden, Balladen und Mazurken getroffen und reagiert auf die zitierten Passagen mit den passenden musikalischen Stimmungsbildern, unter ihnen auch jene hochemotionale, kühne und hochkomplexe Ballade Nr. 1 in g-Moll, die mit ihren Kontrasten zwischen Schwermut und wilder Raserei wie improvisiert wirkt und doch Resultat akribischer Arbeit ist.
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Harzburger Musiktage
5. bis 20.6.2026
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Informationen zu Vorverkausstellen: harzburger-musiktage.de/#vorverkaufsstellen
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Nordhäuser Str. 4
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