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Dance Digital

Dresden Frankfurt Dance Company

Ein Wochenende Tanz im Online-Stream mit einzigartigen Choreografien, Workshops und einem Meet&Greet. Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company präsentieren ein Wochenende Tanz im Online-Stream! Erleben Sie verschiedene choreografische Highlights von Godani im Stream und werden Sie in verschiedenen Workshops selbst tänzerisch aktiv. FREITAG, 18. NOVEMBER 19.30 Uhr Begrüßung & Online-Showing Al Di Là und High Breed In diesem zweiteiligen Abend werden zwei Highlights von Jacopo Godani präsentiert. Mit Al Di Là schafft Godani einen gänzlich neuen Kontext für Schönbergs musikalische Komposition Verklärte Nacht. In einem einzigartigen Zusammenspiel aus Choreografie, Bühnenbild und Kostüm lädt er das Publikum ein, einer anderen Welt nachzusinnen. Die Kreation High Breed zeichnet sich durch ihre starke Formensprache und physischen Intensität aus. Im Spiel mit Licht und Schatten entsteht ein faszinierendes Dunkel, das die Zuschauenden intensiv in die Tanzerfahrung einbezieht. SAMSTAG, 19. NOVEMBER 11.30 Uhr Workshop zu Improvisation und Choreografie Dieser Zoom-Workshop mit Education Manager Manuel Gaubatz richtet sich an alle, die Lust auf Tanz haben und die Basis der choreografischen Arbeit von Jacopo Godani kennenlernen möchten. Wir erlernen verschiedene Improvisationsmittel und kreieren im Anschluss in kleinen Gruppen online eigene Choreografien. Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene. 19.30 Uhr Einführung & Online-Showing ALTER EGO Jacopo Godani sucht die starken, überzogenen Ausdrucksmittel von Filmen wie Nosferatu oder Metropolis in eine gegenwärtige Choreografie zu übertragen, ihre Drastik, ihre Wirkmacht, ja auch ihren skurrilen Grusel. Die Beschäftigung mit den 100 Jahre alten Klassikern wird zum spannenden Experimentierfeld – und führt die Company nah an den eigenen Kern. Godanis künstlerisches Selbstverständnis ist geprägt von den erweiterten Möglichkeiten des körperlichen Ausdrucks, bis hin zu Verfremdung, Verstärkung, Überzeichnung und Überhöhung. SONNTAG, 20. NOVEMBER 11 Uhr Workshop Ballet for Beginners In diesem Zoom-Workshop erläutert und demonstriert Ballettmeister Armin Frauenschuh die wesentlichen Prinzipien der Methodik des klassischen Balletts für Teilnehmer*innen von 9 bis 99 Jahren. Basierend auf den fünf Grundpositionen ist diese überlieferte Technik auch heute noch die tägliche Basis für viele professionelle Tänzer*innen, ganz gleich ob sie sich der traditionellen Aufführungspraxis oder dem zeitgenössischen Tanz widmen. Im Workshop wird gezeigt, wie sich Tänzer*innen auf Ihren Berufsalltag vorbereiten und in Form halten. Typische Bewegungsabläufe werden erklärt und gemeinsam erlernt. 17 Uhr Meet&Greet mit Tänzer*innen der Company Was wollten Sie schon immer über den Beruf wissen? Einige unserer Tänzer*innen berichten aus ihrem Alltag und beantworten all Ihre Fragen rund um die Arbeit bei der Company und die aktuellen Produktionen. 18 Uhr Einführung & Online-Showing Premonitions of a Larger Plan An welchen Referenzgrößen können sich junge Künstler*innen – und überhaupt junge Menschen – orientieren, um sich selbst weiterzuentwickeln? Jacopo Godanis Arbeit will Einblicke in den Prozess der Künstlerwerdung aus verschiedenen Perspektiven geben – der des Tanzes wie auch der Musik. Es treffen beeindruckende junge Musiker*innen auf die Company und zeigen gemeinsam, wie junge Menschen ihre Träume wahr werden lassen, indem sie sich ganz auf ihre Kunst fokussieren. TICKETS 8 € Ticket für einen Stream Workshops kostenlos, Anmeldung erforderlich Tickets und Anmeldung online über www.dresdenfrankfurtdancecompany.de
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Festival Warm-up: Trennungssongs of Togetherness

Frankfurt LAB e.V.

TRENNUNGSSONGS OF TOGETHERNESS: AFTERNOON TEA & KAFFEE UND KUCHEN Trennungssongs of Togetherness von Tedious Work „Afternoon Tea & Kaffee und Kuchen – weitere Trennungssongs of Togetherness“ ist ein langer Titel, der viel und wenig gleichzeitig aussagt, worin vielleicht gerade der Sinn liegt. Denn wir wollen Dich einladen die Welt wie immer anzusehen, und trotzdem etwas ganz anderes zu erblicken. Aber was heißt anders? Was kann eine online-Performance bieten, jetzt wo echte Köper, in echter Kopräsenz sich in echten Räumen wiederbegegnen können? Naja, sie kann vielleicht ein getrenntes Beieinandersein ermöglichen, das vor der Coronapandemie nicht möglich oder erkennbar war. Wie fühlt es sich wohl an die Kamera anzuschalten und die Augen zuzumachen? Oder das Mikro auszuschalten und gemeinsam zu singen ohne die anderen zu hören oder von ihnen gehört zu werden? Was passiert, wenn Du an die Grenzen deiner WLAN-Reichweite gehst, um zu beeinflussen wie Du klingst und aussiehst? Was passiert, wenn das heimliche E-Mail checken im Meeting zum eigentlichen Gegenstand des Meetings wird? Oder wie wäre es, wenn Du die erste Vorstellung verpasst hast und bei der zweiten haben alle Anderen die gleiche blaue Blockflöte, die sie alle gleichzeitig nur für Dich spielen? Was, wenn Du darauf wartest, dass etwas anfängt und das tut es nicht und dann ist das Konzert vorbei? „Afternoon Tea & Kaffee und Kuchen“ ist eine Einladung: bei uns mitzumachen, an den Juni-Sonntagen einen Moment gemeinsam als Teil einer kleinen digitalen Gemeinschaft zu teilen, Zeit getrennt gemeinsam zu verbringen – um zu schauen, was wir gemeinsam entdecken können. Werde Teil von Tedious Works „Afternoon Tea & Kaffee und Kuchen“ an den Sonntagen im Juni um 16.00 Uhr (3 pm UK-time), indem Du dem Link auf der Veranstaltungsseite auf www.flabfestival.com folgst. Am Samstag, den 2.7. findet ein live-Konzert der Trennungssongs of Togetherness statt. Eintritt frei Dauer: ca. 30 Min. keine Pause
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MiniSchirn Actionbound

Schirn Kunsthalle Frankfurt

Das erste digi­tale Lern­spiel der MINI­SCHIRN ist online, und wartet auf neugie­rige Entde­cker. Einfach kosten­lose App herun­ter­la­den und los geht's! Hilf Betty, Can und Vio bei ihren kniff­li­gen Aufträ­gen im Farbla­bor und lüfte das Geheim­nis des myste­riö­sen schwar­zen Flecks. Löse alle Rätsel und knack das Schloss des ural­ten Laborschranks. Gelingt dir das span­nende Expe­ri­ment? … Psssst! Mehr wird nicht verra­ten! Der MINI­SCHIRN ACTION­BOUND vermit­telt Kindern die Viel­falt der Farben sowie die Grund­prin­zi­pien der Farben­lehre. Das inter­ak­tive Rätsel­aben­teuer spielt man mit der kosten­lo­sen medi­en­päd­ago­gi­schen Action­bound-App auf mobi­len Endge­rä­ten wie Smart­pho­nes oder Tablets. Geeig­net ist es für Kinder im Vorschul- und Grund­schul­al­ter mit Unter­stüt­zung der Eltern. Die Rätsel­me­cha­nis­men sorgen für Freude beim Lernen und reichen von Text­ein­ga­ben über Multi­ple- oder Single-Choice-Aufga­ben bis hin zu Audio- oder Foto­auf­nah­men. Der MINI­SCHIRN ACTION­BOUND ist als Fami­li­en­spiel konzi­piert und nur bedingt von Kindern allein spiel­bar. Fami­lien mit jünge­ren Kindern empfeh­len wir, in mehre­ren Etap­pen zu spie­len. SPIEL­DAUER 45–60 Minu­ten
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Mozarts »Requiem« im Stream

Oper Frankfurt am Main

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791: Requiem d-Moll KV 626 Fragment, vervollständigt von Franz Xaver Süßmayr In lateinischer Sprache Zweifel, Angst, Zuversicht – wie blickt der Mensch seinem eigenen Ende entgegen? Wolfgang Amadeus Mozart schildert diese innersten Empfindungen in seinem Requiem überaus differenziert und ausdrucksstark. Ob die Auseinandersetzung mit dem Tod, den der Komponist als den »wahren, besten Freund des Menschen« bezeichnete, auch deshalb besonders plastisch hörbar ist, weil sein eigenes Lebensende kurz bevor stand? Mozart starb nach kurzer schwerer Krankheit 1791 im Alter von 35 Jahren – mitten in seiner Arbeit am Requiem, das somit fragmentarisch blieb. Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vervollständigte das Werk, welches als ein Höhepunkt der Gattung gilt. Unter der musikalischen Leitung des frisch ernannten Berliner Staatskapellmeisters Thomas Guggeis werden das Frankfurter Museumsorchester und der Chor der Oper Frankfurt endlich wieder gemeinsam zu erleben sein. Wir danken Tilmann Köhler (Regisseur) und Karoly Risz (Bühnenbildner) für die Zustimmung, das Bühnenbild der Produktion Le vin herbé zu verwenden. Wir danken Familie Jäger für ihre großzügige Spende. Die Produktion wurde vorab aufgezeichnet und wird am Freitag, 4. Juni, 19.30 Uhr (MEZ) auf unserer Website, auf YouTube und auf Facebook gestreamt. Unser digitales Programm ist natürlich kostenfrei. Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen. Musikalische Leitung: Thomas Guggeis Chor: Tilman Michael Moderation: Mareike Wink Sopran: Florina Ilie Mezzosopran: Cecelia Hall Tenor: Michael Porter Bass: Thomas Faulkner Chor der Oper Frankfurt: Frankfurter Opern- und Museumsorchester
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WAS TUN!

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Die Veranstaltung wird live aus dem Schauspiel Frankfurt übertragen. Der Zugang zum Stream ist kostenlos. Der Tag im Überblick: 11.00 Was tun! Podiumsgespräch moderiert von Leon Joskowitz 16.00 Dear ____ 3319 Analysis. (digital reboot) Performance von Joël-Conrad Hieronymus 20.30 Freedom is a Verb Konzert mit Daniel Kahn & Band Ausgehend von der Frage »Wo beginnt die Angst?« haben wir in dieser Spielzeit sowohl mit künstlerischen Produktionen wie »Mephisto« (Regie: Claudia Bauer), »Andorra« (Regie: David Bösch) und »NSU 2.0« als auch in einem facettenreichen Schwerpunktprogramm die Arbeit aufgenommen, an kraftvollen, solidarischen Gegenpositionen zu Antisemitismus und Rassismus mitzuwirken. Nun wollen wir den Blick auf Möglichkeiten für zukünftiges Handeln lenken. Wie lässt sich für eine offene Gesellschaft kämpfen? Die Frage, was jede:r Einzelne aber auch die Institutionen dafür tun können, um Hass, Hetze und Angst entgegenzutreten, steht über dieser Abschlussveranstaltung.
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»Journal – Tagebuch in Zeiten der Pandemie«

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Bestseller-Autorin und Friedenspreis-Trägerin Carolin Emcke denkt in diesem persönlich-politischen Journal über das Ausnahme-Jahr 2020 nach. Am 22. März 2020 beschließen Bund und Länder »Kontaktbeschränkungen« – die neue Wirklichkeit der Pandemie greift ein in unsere psychische, soziale, politische Verfassung. Am Tag darauf beginnt Carolin Emcke mit ihrem »Journal«. Sie notiert nächtliche Albträume oder die unmöglichen Abschiede von geliebten Menschen so wie sie die nationalistischen Reflexe Europas und die autoritäre Verführung des Virus analysiert. Es sind subjektive, philosophische Notizen, die dieser historischen Zäsur nachspüren. Immer wieder widersetzt sich Carolin Emcke der Neigung, nur die eigene Stadt oder Region zu betrachten, immer wieder weitet sie den Fokus, reflektiert die Pandemie als globale Konstellation. Es ist die schonungs- und schutzlose Chronik eines Ausnahmezustands, von dem niemand weiß, wann er zu Ende sein und wie er uns verändert haben wird. Karten für die Veranstaltung sind auf dieser Seite über den Ticket-Button erhältlich. Wählen Sie den Preis, den Sie zahlen möchten, nach eigenem Ermessen: 5 € (ermäßigt), 10 € (regulär), 20 € (Support-Ticket). Nach Einlösung des Zugangscodes ist der Film 24 Stunden für Sie verfügbar. Die Veranstaltung wird live aus dem Schauspielhaus übertragen. Anschließend ist das Streaming-Angebot noch bis einschließlich 16.05.2021 verfügbar.
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NSU 2.0: Der Film

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Eine Stückentwicklung von Nuran David Calis Auftragswerk des Schauspiel Frankfurt »NSU 2.0«, so lautet die Unterschrift unter bisher über hundert Drohschreiben, die seit August 2018 von anonymen Rechtsextremem an Jurist:innen, Künstler:innen, Politiker:innen, Journalist:innen und andere Personen des öffentlichen Lebens versandt wurden. Viele der Todesdrohungen enthalten Daten, die auf eine enge Verflechtung des Absenders mit den Sicherheitsbehörden vor allem in Hessen hinweisen. Im Mai 2021 wurde von Ermittlern der mutmaßliche Verfasser der Drohschreiben in Berlin festgenommen. Die Frage, wer für die illegalen Datenabfragen verantwortlich ist und ob der Täter Unterstützer:innen hatte, steht jedoch weiterhin im Raum. »NSU 2.0« – die Botschaft dieses Kürzels ist klar. Der sogenannte »Nationalsozialistische Untergrund« NSU, der zwischen 1998 und 2011 mindestens neun Menschen in Deutschland tötete und zahlreiche Verbrechen beging, ist nicht besiegt. Er besteht weiter, auch jenseits der entsprechend unterzeichneten Drohmails, und er kann sich auf ein weitverzweigtes Netzwerk bis hinein in Polizei, Justiz und Geheimdienstbehörden berufen. Was bedeutet das für Politik, Bürger:innen und Opfer? Wieviel Vertrauen können wir noch in die Behörden und Institutionen setzen, die uns vor Terror schützen sollen? Was wird von den Verantwortlichen unternommen? Der Film- und Theatermacher Nuran David Calis hat zu diesen Fragen mit seinem Team in Frankfurt recherchiert und dabei vor allem die Verbindungen des NSU mit dem NSU 2.0 und den rechtsextremen Terroranschlägen in Hanau und Kassel ins Visier genommen. Er hat Politiker:innen interviewt, die Drohschreiben des NSU 2.0 erhalten haben, und zahlreiche Gespräche mit Betroffenen und Aktivist:innen in Hessen geführt. Parallel zur Bühnenproduktion unter Covid-19 Hygieneschutzmaßnahmen ist dabei eine filmische Umsetzung der Arbeit entstanden. »NSU 2.0: Der Film« ist eine semi-dokumentarische, künstlerische Auseinandersetzung mit einer Bedrohung, die längst nicht mehr nur an den Rändern der Gesellschaft zu verorten ist – wenn sie das jemals war. Regie: Nuran David Calis Bühne: Anne Ehrlich Kostüme: Anna Sünkel Video und Recherche: Gregorian Karnik Komposition und musikalische Einrichtung: Vivan Bhatti Schnitt: Shabnam Nimi Divingele Dramaturgie: Alexander Leiffheidt BESETZUNG Torsten Flassig, Lotte Schubert, Mark Tumba
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49. Römerberg­gespräche

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Die Republik auf allen Viren – Wieviel Angst verträgt die Demokratie? Pandemiebedingt finden die 49. Römerberggespräche ohne Vor-Ort-Publikum statt. Die Veranstaltung wird live aus dem Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt übertragen. Der Zugang zum Stream ist kostenlos. Mit: Birgit Aschmann Thomas Brussig, Nico Dragano, Christiane Eichenberg, Günter Frankenberg, Valentin Groebner, Klaus Günther, Romy Jaster, Armin Nassehi, Rudolf Stichweh Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer Die Pandemie gerät zum Stresstest – nicht nur für das Individuum, sondern auch für das politische System. Grundrechte werden eingeschränkt, Gesetze zu Verordnungen verkürzt. Die Regierung inszeniert sich als effizienter Krisenmanager, der aus wissenschaftlichen Erkenntnissen alternativlose Konsequenzen zieht. Grenzüberschreitend werden angesichts der viralen Bedrohung Rückfälle in autoritär anmutendes Staatshandeln und überwunden geglaubten Nationalismus sichtbar. Bleibt den Bürger:innen derweil nur noch Angst und Ohnmacht, wenn Expert:innen das Sagen haben? Welche Langzeitfolgen wird der fortgesetzte Lockdown haben – psychisch und politisch? Was wird aus individueller Freiheit, wechselseitigem Vertrauen und staatsbürgerlicher Souveränität? Wie verändert sich das Verhältnis von Staat, Wissenschaft und Gesellschaft? Wie kann die Zivilgesellschaft wieder zum Ort einer kritischen Öffentlichkeit werden? Wieviel Vertrauen müssen wir dem staatlichen Handeln und wissenschaftlicher Wahrheit gegenüber aufbringen; wie sehr können wir es in Frage stellen – ohne haltlosem Verschwörungsglauben in die Hände zu spielen? In Krisenzeiten werden die Grenzen und Möglichkeiten des Politischen neu bestimmt – mit welchen Risiken und Nebenwirkungen? Das fragen die Römerberggespräche im Superwahljahr 2021 und vier Monate vor der Bundestagswahl. Programm 10.00 Uhr Begrüßung Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst 10.15 Uhr Armin Nassehi, Die infizierte Gesellschaft und ihre Immunreaktionen 11.00 Uhr Thomas Brussig – Günter Frankenberg, Mehr Diktatur wagen? Demokratie und Rechtsstaat in der Pandemie 12.00 Uhr Birgit Aschmann – Valentin Groebner, Tod und Krankheit – Politik- und Sozialgeschichte der Pandemie 13.00 Uhr Mittagspause 14.00 Uhr Romy Jaster – Rudolf Stichweh, Wahnsinn und Methode – Was bleibt von der Wahrheit in Corona-Zeiten? 15.00 Uhr Christiane Eichenberg – Nico Dragano Stresstest Pandemie – Psychische Leiden im Lockdown 16.00 Uhr Klaus Günther »Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts!« – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat«. 17.00 Uhr Ende
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LTI Lingua Tertii Imperii - Sprache des Dritten Reiches

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

ES LESEN Caroline Dietrich, Stefan Graf, Wolfgang Vogler Dramaturgie: Julia Weinreich Video: Constantin Braml, Benno Listing Ton: Nils Lanz Licht: Frank Kraus Der zweite Weltkrieg begann lange vor den körperlichen und materiellen Schmähungen der Nationalsozialist:innen. Er begann, aus Sicht Victor Klemperers, mit deren sprachlichen Herabsetzungen und Demütigungen. Victor Klemperer, der große deutsche Romanist, hat während der Hitler-Herrschaft die Sprache der Nationalsozialist:innen analysiert und dokumentiert. Den rätselhaften Titel erklärte Victor Klemperer selbst: »LTI: Lingua Tertii Imperii, Sprache des Dritten Reichs. Als parodierende Spielerei zuerst, gleich darauf als ein flüchtiger Notbehelf des Erinnerns, als eine Art Knoten im Taschentuch, und sehr bald und nun für all die Elendsjahre als eine Art Notwehr, als ein an mich selbst gerichteter SOS-Ruf steht das Zeichen LTI in meinem Tagebuch.« Bis zur Wende 1989 geriet LTI gelegentlich zwischen die Fronten des Kalten Krieges und war sowohl dem real existierenden Sozialismus wie der demokratischen Bundesrepublik zu politischer Instrumentalisierung und gegenseitiger Diskreditierung dienlich. Aber niemals und nirgendwo, weder in Ost noch West, unterlag der historische Wert von LTI irgendeinem Zweifel. Ebenso wenig wie Klemperers Tagebücher »Ich will Zeugnis ablegen«, die 1995 veröffentlicht wurden und die verdeutlichen, wie wichtig ihm die Analyse der grausamen Alltags-NS-Sprache war. Wir erleben täglich, wie Worte zu Waffen werden und wie wir damit die Gräben unserer Gesellschaft vertiefen. Wer mit Sprache umgehen kann, kann sie für seine Zwecke benutzen. Denn Sprache ist Macht. Victor Klemperer hat in LTI (Lingua Tertii Imperii – Sprache des Dritten Reiches) gezeigt, wie Sprache im Nationalsozialismus als Ideologietransport missbraucht wurde. Seine Analyse über die Sprache des Dritten Reichs liest sich – bis heute – wie eine Gebrauchsanweisung, sprachliche Manipulationen zu entlarven und zu benennen.
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Rund oder Spitz. Welt­ordnungen

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Video-Premiere: 14. Februar 2021 Das Einteilen von Menschen zum Zweck der Abwertung, des Ausschlusses und der Unterdrückung ist Teil einer hierarchischen Ordnung der Welt. Wie funktioniert Rassismus und warum? In seinem »Greuelmärchen« von den Rundköpfen und den Spitzköpfen untersucht Bertolt Brecht diese Frage. Ein inklusives und vielsprachiges jugendliches Ensemble stürzt sich mit Elementen aus Brechts »Lehrstück-Methode« lustvoll in Bilder und Figurenkonstellationen, lässt sich von den Texten und einem Rhythmus treiben. Eigene Erfahrungen und Grundmuster von Rassismus in der Kunstwelt »Jahoo« reiben sich aneinander auf der Suche nach Gemeinsamkeiten in der Vielheit. Eine Covid 19-Quarantäne verhinderte die Premiere im Oktober 2020. Das junge Ensemble will sie nur gemeinsam spielen und hofft auf das Frühjahr 2021. Im Stream zeigen wir filmisch dokumentierte Ausschnitte aus den Endproben, die nicht explizit für eine Videopräsentation gearbeitet wurden (und damit die Schwierigkeiten einer »mitgefilmten« Theateraufführung aufweisen). Der Mitschnitt wird im Anschluss eine Woche online verfügbar sein. Konzept und Regie: Martina Droste Bühne und Kostüme: Michaela Kratzer Dramaturgische Mitarbeit: Gottfried Kößler Komposition und Sounddesign: Ole Schmid BESETZUNG Ayse Alatas, Schlomo Ettling, Lilith Langhammer, Chaula de Lossantos, Alexendre Mbonigaba, Farid Naghshbandi, Ibukun Ayomide Ogunbiyi, Domenica Schröter, Emmanuel Skatchkov, Louis Umbach
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Nur wer die Sehnsucht kennt

Oper Frankfurt am Main

Liedkompositionen von Peter I. Tschaikowski verbinden sich zu einem intimen Theaterabend, der fünf Figuren und deren widersprüchliche Emotionen zeigt: Unterdrückte Liebesgefühle stehen der Suche nach rauschhaften Momenten gegenüber, die Trauer um zerbrochene Beziehungen führt zu Rückzug und Einsamkeit. Es entsteht eine zwischenmenschliche Dynamik, in der sich die einzelnen Charaktere aneinander abarbeiten, sich lieben, verachten und verklären - und immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen werden. Tschaikowski erreichte mit seinen über einhundert meist als »Romanzen« bezeichneten Liedern eine stilistische Vielfalt wie kaum ein anderer russischer Komponist. Mit Vorliebe wählte er dabei Texte von Dichtern, die leicht zu verbalisierende Sujets vermieden. Die entstandene Leerstelle, das Ungesagte und Unsagbare, drückt Tschaikowski in seiner Musik aus. Diese unmittelbar erfahrbare Ebene machte die Liedkompositionen bereits zu seinen Lebzeiten populär. Während Tschaikowskis Romanzen in Russland bis heute fest im Repertoire verankert sind, standen sie in Westeuropa lange im Schatten seiner Opern, Sinfonien und Ballette. In der von Christof Loy entwickelten Inszenierung ist nun eine selten gespielte Auswahl an Liedern zu erleben, die durch kurze Klavier- und Kammermusikwerke ergänzt wird. Die Produktion ist ab Freitag, 26. März, 19.30 Uhr (MEZ) als Stream auf unserer Website abrufbar und bis zum 20. Juni verfügbar. Die Aufzeichnung wurde von Unitel in Kooperation mit der Oper Frankfurt, dem Hessischen Rundfunk und Arte CONCERT produziert. Eine Veröffentlichung als DVD ist in Planung. Die Produktion wurde darüber hinaus vom Patronatsverein gefördert. Übertragungen durch den Hessischen Rundfunk: 27. März, 17.04–18 Uhr in der Sendung Musikland Hessen (Ausschnitte) 28. Mai, 20.04–22.30 Uhr in der Sendung Konzertsaal (komplett) Unser digitales Programm ist natürlich kostenfrei. Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.
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PUR TI MIRO! - Ein Barockabend

Oper Frankfurt am Main

Liebe und Eifersucht, Lust und Verzweiflung, Rache und Todessehnsucht ̶ 5 Sänger*innen unseres Ensembles und Opernstudios präsentieren auf der großen Bühne das ganze Panorama barocker Gefühlswelten. Das Programm reicht von den expressiven Madrigalen Claudio Monteverdis bis hin zu Opernarien von Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel. Begleitet von Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters ist ein fein verwobener musikalischer Abend zu erleben, der die emotionalen Konflikte verschiedener Charaktere spielerisch offenlegt. Die Produktion wird vorab aufgezeichnet und am Freitag, 7. Mai, 19.30 Uhr (MEZ) auf unserer Website, auf YouTube und auf Facebook gestreamt. Unser digitales Programm ist natürlich kostenfrei. Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen. Wir danken Familie Jäger für ihre großzügige Spende.
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Gran Partita

Oper Frankfurt am Main

Wolfgang Amadeus Mozarts Gran Partita gehört zu den Höhepunkten seiner Bläserserenaden. In den ersten Wiener Jahren zwischen der Entführung aus dem Serail und den Da-Ponte-Opern komponiert, ist Mozart ein wahres Wunderwerk an Einfällen und Klangzaubereien geglückt – nicht umsonst ist die »Gran Partita« begeistert aufgenommen und vorbildhaft für zahlreiche Komponisten des 19. Jahrhunderts geworden. Mit einer Besetzung von je zwei Oboen, Klarinetten, Bassetthörnern, Fagotten, vier Hörnern und Kontrabass nimmt die Komposition im Divertimento-Schaffen Mozarts eine singuläre Position ein. Das vielfarbige Ensemble präsentiert sich in ständigem Wechsel zwischen Solo, abgestufter Begleitung und Tutti unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle. Musikalische Leitung: Sebastian Weigle Moderation: Deborah Einspieler Oboe: Nanako Becker / Manuel García Simón Klarinette: Jens Bischof / Diemut Schneider Bassetthorn: Matthias Höfer / Hwan Hee Lee Fagott: Lola Decours / Juliette Burette Horn: Matthijs Heugen / Tuna Erten / Thomas Bernstein / Genevieve Clifford Kontrabass: Hedwig Matros-Büsing Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters Die Produktion wird vorab aufgezeichnet und am Freitag, 14 Mai, 19.30 Uhr (MEZ) auf unserer Website, auf YouTube und auf Facebook gestreamt. Unser digitales Programm ist natürlich kostenfrei. Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.
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Eine posthumane Geschichte

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Franks Lebensunterhalt für ihn und seine Familie ist gesichert: Vom Bildschirm aus bombardiert er via Drohne andere Länder. Doch ein kantonesischer Fluch liegt über der Geburt seines Sohnes Anders: Er kommt ohne Gesäß zur Welt. Ein Cyberpo bringt die erhoffte Rettung. Dieses hochentwickelte künstliche Gesäß hat nur zur Folge, dass Anders‘ IQ in Hochgeschwindigkeit wächst, Anders selbst hingegen im gleichen Tempo altert. Sei‘s drum – sein Po ist intelligenter, effizienter und schneller als sein Hirn. Kommt er, der Cyborg, bereits aus der Zukunft der menschlichen Evolution? In »Eine posthumane Geschichte« erforscht der Hongkonger Autor Pat To Yan, was »Menschsein« in unserer Zukunft bedeuten könnte. Die filmische Uraufführung findet im Rahmen der Frankfurter Positionen statt und wird am 08. April auf der Webseite des Schauspiel Frankfurt zu sehen sein. Pat To Yan, der 1975 in Hongkong geboren wurde, arbeitet als Dramatiker, Regisseur und Lehrer. Er studierte Englische Literatur und Soziologie in Hongkong und Szenisches Schreiben in London. Sein Stück »Eine kurze Chronik des künftigen Chinas« war 2016 in der englischen Originalfassung als bislang erster Theatertext aus China zum Berliner Stückemarkt eingeladen. Es ist der erste Teil der Serie »Posthuman Journey«. Im zweiten Teil, »Eine posthumane Geschichte«, der nun am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt wird, erforscht der Autor, was »Menschsein« in unserer Zukunft bedeuten könnte. Regie: Jessica Glause Bühne und Kostüme: Mai Gogishvili Musik: Joe Masi Kamera und Schnitt: Benjamin Lüdtke Dramaturgie: Julia Weinreich Kostenpflichtiges Angebot Karten sind ab sofort auf dieser Seite über den Ticket-Link erhältlich. Wählen Sie den Preis, den Sie zahlen möchten, nach eigenem Ermessen: 5 € (ermäßigt), 10 € (regulär), 20 € (Support-Ticket). Nach Einlösung des Zugangscodes ist der Film 24 Stunden für Sie verfügbar.
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"ICH, EIN JUD"

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Judas gilt in der biblischen Überlieferung als zwielichtiger Jünger Jesu, der für 30 Silberlinge seinen Freund verriet und so dem sicheren Tod am Kreuz auslieferte. In seinem fiktiven Monolog »Ich, ein Jud«, der auf Grundlage seines Romans »Der Fall Judas« von 1975 entstanden ist, wirft der Altphilologe und Literaturhistoriker Walter Jens einen neuen, anderen Blick auf Judas Ischarioth. Judas erscheint in seiner direkten Rede an das Publikum als zerrissener, von Schuldgefühlen bedrückter Mensch und erläutert uns seine Sichtweise auf die ihm zugeschriebene Rolle zur Erlösung der Menschheit durch das Opfer des Gottessohns. Einerseits verteidigt er seine Tat als notwendigen Bestandteil der Heilsgeschichte und die des Christentums, die er einvernehmlich mit Jesus bereit war, zu begehen. Andererseits überkommen ihn Zweifel und er stellt sich die Frage, wie die Geschichte ohne seinen Verrat verlaufen wäre. Hätte es vielleicht keine Kreuzigung, keine christliche Kirche gegeben, vielleicht auch keine Judenverfolgung – und wäre Jesus vielleicht friedlich als alter Mann gestorben? Ensemblemitglied Isaak Dentler liest diese außergewöhnliche Verteidigungsrede und wird musikalisch begleitet von Max Mahlert (Schlagzeug) und Tim Roth (Kontrabass, Elektronik). Erschienen im Radius-Verlag (unter dem Titel: »Der Teufel lebt nicht mehr, mein Herr! Erdachte Monologe – imaginäre Gespräche«)
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Zeitgeist Tanz

Dresden Frankfurt Dance Company

Im Online-Stream von ZEITGEIST TANZ präsentieren Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company ein Programm mit zwei einzigartigen zeitgenössischen Choreografien. Für seine neue Kreation mit der Dresden Frankfurt Dance Company Good Old Moone arbeitet Marco Goecke zur Musik von Patti Smith. „Wenn ich an diese Arbeit denke, träume ich vom Gefühl eines Mittelpunkts, der alles erklärt. Jedes neue Werk ist auch die Suche nach einer Begegnung mit jemandem“, sagt Goecke. Die neue Kreation Hollow Bones von Jacopo Godani präsentiert experimentelle Formen des Spitzentanzes im Rahmen einer choreographischen Live-Komposition. Visuelle Effekte, Sound und Tanz vermischen sich, produziert und gelenkt allein durch die Tänzer*innen der Company, auf der Bühne zu einem Gesamtwerk.
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SCHATTEN DER ENGEL

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

BRD 1976. R: Daniel Schmid. D: Ingrid Caven, Rainer Werner Fassbinder, Klaus Löwitsch, Annemarie Düringer. 101 Min. Einführung: Dr. Ines Bayer Bereits im Herbst 1975, noch bevor Fassbinders »Der Müll, die Stadt und der Tod« gedruckt erschienen war, fanden die Dreharbeiten zu dieser Adaption des Stückes statt. Das Drehbuch schrieb der Schweizer Regisseur Daniel Schmid zusammen mit Fassbinder. Der Film hält sich wortgetreu an das Stück, auch die starke Stilisierung und die depressive Grundstimmung sind wie aus einem Fassbinder-Film. Uraufgeführt in der Schweiz im Januar 1976 und im Herbst desselben Jahres in der BRD in den Verleih gekommen, führte der Film im Gegensatz zum Stück zu keinerlei Protesten. In Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Der Film kann vom 24. bis 26. April auf der Online-Plattform DFF Kino+ gestreamt werden (Ticket 6 €).
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(BÜHNEN) BESETZUNGEN

Schauspiel Frankfurt - Kammerspiele

Im Oktober 1985 besetzten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Frankfurt die Bühne der Kammer- spiele, um die Premiere der Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« zu verhindern. Die Bühnenbesetzung und die Verhinderung der Inszenierung stellten eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Vierzig Jahre nach Kriegsende drang damit eine Erfahrung in den gesellschaftlichen Diskurs ein, die später als »Opferperspektive« bezeichnet wurde. Im Rahmen des Symposiums nehmen Zeitzeug:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen eine Neubewertung dieses historischen Aktes zivilen Ungehorsams aus heutiger Perspektive vor. Dabei werden die jüdische Nachkriegsgeschichte Frankfurts und die Möglichkeiten und Grenzen der spezifischen Öffentlichkeit des Theaters reflektiert sowie performative Strategien des Empowerments von Minderheiten im Kontext einer zeitgenössischen ästhetischen Repräsentationspolitik untersucht. Eine Kooperation von Schauspiel Frankfurt, Jüdisches Museum Frankfurt, Fritz Bauer Institut und der Theaterwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Veranstaltung findet pandemiebedingt ohne Live-Publikum statt und wird aus den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt übertragen. Die Veranstaltung ist über den Videoplayer auf dieser Seite oder direkt auf unserem YouTube-Kanal zu sehen. Der Zugang zum Stream ist kostenlos.
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Der Karneval der Tiere

Oper Frankfurt am Main

Große zoologische Fantasie für Kammerorchester Uraufführung am 9. März 1886 Textfassung von Loriot (1975) Tanzende Elefanten, störrische Esel und schillernde Fischschwärme – Camille Saint-Saëns’ Karneval der Tiere regt bis heute die Fantasie junger und erwachsener Hörer*innen an. Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester und Schauspieler Christoph Pütthoff präsentieren die humorvoll-virtuose Komposition als Stream mit dem Erzähltext von Loriot. In der bildstarken Inszenierung von Katharina Kastening tummeln sich dabei kuriose Tiere aller Arten im Bockenheimer Depot. Um es mit Loriot zu sagen: Ein kulturelles Ereignis von erregender Einmaligkeit! Musikalische Leitung: Lukas Rommelspacher Inszenierung: Katharina Kastening Bühnenbild, Kostüme: Christoph Fischer Dramaturgie: Maximilian Enderle Erzähler: Christoph Pütthoff Klavier: In Sun Suh / Lukas Rommelspacher Frankfurter Opern- und Museumsorchester Statisterie der Oper Frankfurt Der Stream wird vorab aufgezeichnet und am Freitag, 9. April, 19.30 Uhr (MEZ) auf unserer Website, auf YouTube und auf Facebook gestreamt und bis einschließlich zum 30. April abrufbar sein. Unser digitales Programm ist natürlich kostenfrei. Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.
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Online-Tour „Künstlerinnen“ Zum Weltfrauentag

Städel Museum

Die Kunst ist (auch) weiblich: Mit Lotte Laserstein, Ottilie W. Roederstein, Barbara Klemm und Cindy Sherman sind immer stärker auch Frauen in Museen vertreten. Die Online-Tour stellt nun ihre großartigen Werke vor und thematisiert gleichzeitig, weshalb weibliche Positionen jahrhundertelang relativ unerforscht blieben und Kunst vor allem von Männern geprägt war. 1 Std. Kosten: 8 Euro Tickets: Erhältlich in unserem Online-Shop Technische Vorausetzungen: Internetfähiges Gerät (vorzugsweise: PC, Laptop) mit Kamera und Mikrofon; stabile Internetverbindung. Weitere technische Hinweise finden Sie am Ende dieser Seite.

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